Kinaesthetics-Online-Fachlexikon: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Schon gewusst?'''<br><big> | '''Schon gewusst?'''<br><big> Kinästhetik und Gesundheitsentwicklung: ein aktiver Prozess</big><br> | ||
In der Kinästhetik wird Gesundheit nicht als statischer Zustand, sondern als ein lebenslanger, dynamischer Prozess der [[Gesundheitsentwicklung|Gesundheitsentwicklung]] verstanden. Der zentrale Schlüssel hierzu ist die individuelle [[Bewegungskompetenz| Bewegungskompetenz]]. Das Fachgebiet geht davon aus, dass der Mensch seine Gesundheit durch die Qualität seiner alltäglichen Bewegungen – wie Sitzen, Aufstehen oder Gehen – aktiv und eigenverantwortlich beeinflussen kann. <br>Eine hohe Qualität der willkürlich steuerbaren Bewegung wirkt sich direkt und positiv auf die Vitalfunktionen wie Atmung, Kreislauf und Verdauung aus, da zwischen diesen Prozessen eine enge Wechselwirkung besteht. Durch die Sensibilisierung des [[#Sinnesrezeptoren|kinästhetischen Sinnessystems]] lernt der Mensch, seine eigenen [[Parallele und spiralige Bewegungsmuster|Bewegungsmuster]] differenzierter wahrzunehmen und sie konstruktiv an veränderte Bedingungen, wie etwa Alter oder Krankheit, anzupassen. <br>Anstatt sich nur auf äußere Maßnahmen zu verlassen, rückt die Kinästhetik das [[Lernen (Begriff)| selbstgesteuerte Lernen]] selbstgesteuerte Lernen in den Mittelpunkt. Wer lernt, sein Gewicht in der Schwerkraft effizienter zu organisieren und seine Bewegungsspielräume zu erweitern, fördert aktiv seine eigene Gesundheit und Lebensqualität. Somit ist die Kinästhetik eine praktische „Steuermannskunst“ für die eigene Entwicklung. | |||
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== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“== | == „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“== | ||
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'''Bemerkenswerte Ereignisse'''<br><big>Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik </big><br>Im Januar 1990, mit der „Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin“ erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, ''„die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)“'', wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des | '''Bemerkenswerte Ereignisse'''<br><big>Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik </big><br>Im Januar 1990, mit der „Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin“ erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit der Kinästhetik, ''„die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)“'', wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebiets in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik sowie das kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen. | ||
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'''Zuletzt erschienene Artikel'''<br> | '''Zuletzt erschienene Artikel'''<br> | ||
* Artikel „[[Berufsbild der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1]]“ | |||
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Aktuelle Version vom 8. Juni 2026, 19:42 Uhr
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Willkommen in diesem Online-Lexikon zu den Fachgebieten der Kinästhetik, Kybernetik und anderer Bezugswissenschaften! | |
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Schon gewusst?
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Bedeutende Personen Bei der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft für Kinästhetik in der Pflege“ war Suzanne Schmid aktiv beteiligt. Dort fand eine Gruppe von Interessierten zusammen, um gemeinsam zu forschen und zu entwickeln und die Verbreitung der neuartigen Ideen zur bewussten Bewegung zu organisieren. So entwickelten sie z. B. neue Ideen zur Gewichtsverlagerung anstelle von üblichem Heben und Tragen. Dadurch wurde die körperlich schwere Arbeit der Pflegenden deutlich einfacher und die Belastung für KlientInnen geringer, was zur schnellen Verbreitung von Kinästhetik in der Pflege führte. Suzanne Schmidt schrieb zusammen mit Frank Hatch und Lenny Maietta das erste Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ (erschienen 1992). Sie hat in unzähligen Kursen und Vorträgen und in der geschickten Nutzung ihres großen Netzwerkes sehr viel für die Verbreitung und Entwicklung der Kinästhetik getan. |
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