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'''Fetter Text'''== == '''Perturbation ==
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'''Willkommen in diesem Online-Lexikon zu den Fachgebieten der Kinästhetik, Kybernetik und anderer Bezugswissenschaften!'''<br>Das [[KOFL:Über Kinaesthetics-Online-Fachlexikon|Kinaesthetics-Online-Fachlexikon (KOFL)]] wird von der European Kinaesthetics Association (EKA) herausgegeben, von einem [[KOFL:Das Redaktionsteam|Redaktionsteam]] betreut und von einem fachlichen Beirat unterstützt (vgl. „[[KOFL:Impressum und Haftungsausschluss]]“).
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[[Datei:11-detail-kin-sinnessystem.jpg|300px|thumb|rechts|Diese stark vereinfachte Darstellung der Muskelspindeln gilt in der Kinästhetik gängig als Symbol für das kinästhetische Sinnessystem.]]
 1 Herkunft und Bedeutung des Begriffs
'''Schon gewusst?'''<br><big>Sinnesrezeptoren</big><br>
 2 Definition und Geschichte
Zum kinästhetischen Sinnessystem gehören unterschiedliche Rezeptoren mit unterschiedlichen Aufgaben. Die '''Muskelspindeln''' befinden sich in den Muskelfasern und registrieren Veränderung in der Länge, Dehnbarkeit und der Geschwindigkeit dieser Veränderung. Die '''Golgi-Sehnenorgane''' befinden sich an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen und überwachen die Muskelspannung und Druck auf Gelenkbänder. In den Gelenken befinden sich Mechanorezeptoren. '''Ruffini-Rezeptoren''' reagieren auf Dehnung, '''Vater-Pacini-Körperchen''' reagieren auf schnelle Veränderung oder Vibration. Auf der Haut finden wir Rezeptoren, die zum taktilen und zum kinästhetischen Sinnessystem zählen. Diese sind die '''Merkel-Zellen''', die Druck und Berührung erfassen, sowie die '''Meissner-Körperchen''' die auf Vibration und leichte Berührung reagieren.
 3 Bedeutung des Begriffs in der angewandten Kinaesthetics
 4 Einzelnachweise


=== Herkunft und Bedeutung des Begriffs ===
''⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Schon gewusst“ findest du [[„Schon gewusst?“|hier]].''
Perturbation geht zurück auf das lateinische Substantiv „perturbatio“ (Verwirrung, Unordnung, Störung). Der spanische Begriff perturbación (Störung) wurde von den Neurobiologen Humberto Maturana und Francisco Varela in ihrem Buch „Der Baum der Erkenntnis“ eingeführt und von dem Übersetzer Kurt Ludewig als Fachbegriff „Perturbation“, in der Verbform „perturbieren“ für den organischen und physikalischen Bereich ins Deutsche übernommen.
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'''Bedeutende Personen'''<br><big>[[Suzanne Schmidt (*1943)|Suzanne Schmidt]] </big><br>Als Suzanne Schmidt (-Bernhard, geboren 23.11.1943) bei Lenny Maietta, John Graham und Frank Hatch Anfang der 1980er-Jahre Kurse zum Thema Bewegung mit weniger Anstrengung, „Touch well“ und „Gentle Dance“ besuchte, arbeitete sie in Zürich auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie fand heraus, dass sie ihr vertieftes Verständnis von Bewegung in der Unterstützung von schwerstpflegeabhängigen Menschen nutzen konnte. Suzanne Schmidt war mitbeteiligt an der Entwicklung des Programms Kinästhetik in der Pflege und brachte die Sicht der Pflegefachfrau ein. Sie organisierte die ersten TrainerInnen-Ausbildungen, wirkte als Ausbilderin und half, die grundsätzlichen Erkenntnisse der Kinästhetik mit dem Pflegeberuf zu verknüpfen. Ihre Pflegeausbildung hatte sie u. a. bei Sr. Liliane Juchli gemacht und die Verbindung zu ihr gehalten. Dadurch kam Sr. Liliane mit der Kinästhetik in Berührung und nahm schon 1991 dieses Thema in eine Neuauflage ihres allerersten Lehrbuchs der professionellen Pflege auf.


=== Definition und Geschichte
Bei der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft für Kinästhetik in der Pflege“ war Suzanne Schmid aktiv beteiligt. Dort fand eine Gruppe von Interessierten zusammen, um gemeinsam zu forschen und zu entwickeln und die Verbreitung der neuartigen Ideen zur bewussten Bewegung zu organisieren. So entwickelten sie z. B. neue Ideen zur Gewichtsverlagerung anstelle von üblichem Heben und Tragen. Dadurch wurde die körperlich schwere Arbeit der Pflegenden deutlich einfacher und die Belastung für KlientInnen geringer, was zur schnellen Verbreitung von Kinästhetik in der Pflege führte. Suzanne Schmidt schrieb zusammen mit Frank Hatch und Lenny Maietta das erste Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ (erschienen 1992). Sie hat in unzähligen Kursen und Vorträgen und in der geschickten Nutzung ihres großen Netzwerkes sehr viel für die Verbreitung und Entwicklung der Kinästhetik getan.
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„Der von den Autoren [Maturana+Varela] verwendete Begriff perturbación bezeichnet …Zustandsveränderungen in der Struktur eines Systems, die von Zuständen in dessen Umfeld ausgelöst (d.h. nicht verursacht …) werden. Insofern ist die Übersetzung dieses Begriffes etwa mit Störeinwirkung oder Störung problematisch, zumal diese Begriffe im Deutschen eher kausal oder gar negativ benutzt werden.“ (Maturana, Varela, 1987, Anmerkung des Übersetzers, S.27)
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„Bei den Interaktionen zwischen den Lebewesen und der Umgebung determinieren die Perturbationen der Umgebung nicht, was dem Lebewesen geschieht; es ist vielmehr die Struktur des Lebewesens, die determiniert, zu welchem Wandel es infolge der Perturbation kommt. Eine solche Interaktion schreibt deshalb ihre Effekte nicht vor.“ (Maturana, Varela, S.106)
'''Meistgelesene Artikel'''<br>Hier findest du eine Rangliste der Artikel, die am meisten aufgerufen worden sind (Stand Februar 2026)<br>
Maturana und Varela unterscheiden den „Bereich von Perturbationen- das sind alle Interaktionen, die Zustandsveränderungen auslösen“
# [[Kinaesthetics-Online-Fachlexikon]]‏‎
und den „Bereich von destruktiven Interaktionen- das sind alle Pertubationen, die zu eine destruktiven Veränderung führen.“ (ebd. S 108)
# [[Heinz von Foerster]]‏‎
# [[Literatur und Medien]]
# [[Bewegungserfahrung]]‏‎
# [[Orientierung]]‏‎
# [[Spastik‏‎]]
# [[‏Knochen und Muskeln]]
# [[Wahrnehmung]]‏‎
# [[Stabil und instabil]]‏‎‎‏‎
# [[1.-Person-Methode]]‏‎
[[Spezial:Beliebteste_Seiten|Mehr erfahren]]
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== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“==
[[Datei:1990-Kinästhetik-Bulletin-Nr-16-Titelseite.jpg|250px|rechts]]
'''Bemerkenswerte Ereignisse'''<br><big>Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik </big><br>Im Januar 1990, mit der „Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin“ erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit der Kinästhetik, ''„die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden ()“'', wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebiets in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik sowie das kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.


=== Bedeutung des Begriffs in der angewandten Kinaesthetics
''⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Bemerkenswerte Ereignisse“ findest du [[„Bemerkenswerte Ereignisse“|hier]].''
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In der angewandten Kinaesthetics beschreibt Perturbation Interaktionen, die zu Veränderungen von Verhalten, besonders Alltagsbewegungen, führen. Häufig sind diese Veränderungen durch Krankheit, Verletzung etc. ausgelöst und werden negativ als Störungen bewertet. Da aber die Perturbation nicht bestimmt, welche Reaktion ausgelöst wird, ist die Perturbation an sich neutral. Durch Perturbationen ausgelöste Veränderungen des Verhaltens können dazu führen, dass die Anzahl der Möglichkeiten größer, das Verhalten viabler wird.
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Der Begriff Perturbation dient der wertneutralen Beschreibung von Interaktionen, die Verhaltensänderungen auslösen.
'''Zuletzt erschienene Artikel'''<br>
* Artikel „[[Vorne und hinten: Vorderseiten und Rückseiten]]“


=== Einzelnachweise
* Artikel „[[Bewegungselemente]]“
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Maturana, Humberto, Varela, Francisco: Der Baum der Erkenntnis. Die biologischen Wurzeln des menschlichen Erkennens. Goldmann, Bern und München 1987, ISBN 3-442-11460-8 (mir liegt hier eine Ausgabe vor, 1.Aufl., die ich bisher bei niemandem sonst gesehen habe. Vielleicht beziehen wir die Seitenangaben eher auf eine gebräuchlichere Ausgabe?)


Stowasser, Josef M.: Der kleine Stowasser: Lat.-dt. Schulwörterbuch, München: Freytag, 1980
* Artikel „[[Curriculum und Kompetenzorientierung]]“
 
* Artikel „[[Fehler]]“
 
* Artikel „[[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]]“
 
* Artikel „[[Suzanne Schmidt (*1943)]]“ (Kurzbiographie)
 
* Artikel „[[Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten]]“
 
* Artikel „[[Humberto R. Maturana (1928–2021)]]“ (Kurzbiografie)
 
* Artikel „[[Humanistische Psychologie]]“
 
* Artikel „[[Norbert Wiener (1894–1964)]]“
 
* Artikel „[[Parallele und spiralige Bewegungsmuster]]“
 
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Aktuelle Version vom 4. März 2026, 10:25 Uhr

Willkommen in diesem Online-Lexikon zu den Fachgebieten der Kinästhetik, Kybernetik und anderer Bezugswissenschaften!
Das Kinaesthetics-Online-Fachlexikon (KOFL) wird von der European Kinaesthetics Association (EKA) herausgegeben, von einem Redaktionsteam betreut und von einem fachlichen Beirat unterstützt (vgl. „KOFL:Impressum und Haftungsausschluss“).

Diese stark vereinfachte Darstellung der Muskelspindeln gilt in der Kinästhetik gängig als Symbol für das kinästhetische Sinnessystem.

Schon gewusst?
Sinnesrezeptoren
Zum kinästhetischen Sinnessystem gehören unterschiedliche Rezeptoren mit unterschiedlichen Aufgaben. Die Muskelspindeln befinden sich in den Muskelfasern und registrieren Veränderung in der Länge, Dehnbarkeit und der Geschwindigkeit dieser Veränderung. Die Golgi-Sehnenorgane befinden sich an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen und überwachen die Muskelspannung und Druck auf Gelenkbänder. In den Gelenken befinden sich Mechanorezeptoren. Ruffini-Rezeptoren reagieren auf Dehnung, Vater-Pacini-Körperchen reagieren auf schnelle Veränderung oder Vibration. Auf der Haut finden wir Rezeptoren, die zum taktilen und zum kinästhetischen Sinnessystem zählen. Diese sind die Merkel-Zellen, die Druck und Berührung erfassen, sowie die Meissner-Körperchen die auf Vibration und leichte Berührung reagieren.

⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Schon gewusst“ findest du hier.

Bedeutende Personen
Suzanne Schmidt
Als Suzanne Schmidt (-Bernhard, geboren 23.11.1943) bei Lenny Maietta, John Graham und Frank Hatch Anfang der 1980er-Jahre Kurse zum Thema Bewegung mit weniger Anstrengung, „Touch well“ und „Gentle Dance“ besuchte, arbeitete sie in Zürich auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie fand heraus, dass sie ihr vertieftes Verständnis von Bewegung in der Unterstützung von schwerstpflegeabhängigen Menschen nutzen konnte. Suzanne Schmidt war mitbeteiligt an der Entwicklung des Programms Kinästhetik in der Pflege und brachte die Sicht der Pflegefachfrau ein. Sie organisierte die ersten TrainerInnen-Ausbildungen, wirkte als Ausbilderin und half, die grundsätzlichen Erkenntnisse der Kinästhetik mit dem Pflegeberuf zu verknüpfen. Ihre Pflegeausbildung hatte sie u. a. bei Sr. Liliane Juchli gemacht und die Verbindung zu ihr gehalten. Dadurch kam Sr. Liliane mit der Kinästhetik in Berührung und nahm schon 1991 dieses Thema in eine Neuauflage ihres allerersten Lehrbuchs der professionellen Pflege auf.

Bei der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft für Kinästhetik in der Pflege“ war Suzanne Schmid aktiv beteiligt. Dort fand eine Gruppe von Interessierten zusammen, um gemeinsam zu forschen und zu entwickeln und die Verbreitung der neuartigen Ideen zur bewussten Bewegung zu organisieren. So entwickelten sie z. B. neue Ideen zur Gewichtsverlagerung anstelle von üblichem Heben und Tragen. Dadurch wurde die körperlich schwere Arbeit der Pflegenden deutlich einfacher und die Belastung für KlientInnen geringer, was zur schnellen Verbreitung von Kinästhetik in der Pflege führte. Suzanne Schmidt schrieb zusammen mit Frank Hatch und Lenny Maietta das erste Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ (erschienen 1992). Sie hat in unzähligen Kursen und Vorträgen und in der geschickten Nutzung ihres großen Netzwerkes sehr viel für die Verbreitung und Entwicklung der Kinästhetik getan.

Meistgelesene Artikel
Hier findest du eine Rangliste der Artikel, die am meisten aufgerufen worden sind (Stand Februar 2026)

  1. Kinaesthetics-Online-Fachlexikon‏‎
  2. Heinz von Foerster‏‎
  3. Literatur und Medien
  4. Bewegungserfahrung‏‎
  5. Orientierung‏‎
  6. Spastik‏‎
  7. ‏Knochen und Muskeln
  8. Wahrnehmung‏‎
  9. Stabil und instabil‏‎‎‏‎
  10. 1.-Person-Methode‏‎

Mehr erfahren

„Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“

1990-Kinästhetik-Bulletin-Nr-16-Titelseite.jpg

Bemerkenswerte Ereignisse
Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik
Im Januar 1990, mit der „Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin“ erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit der Kinästhetik, „die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)“, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebiets in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik sowie das kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.

⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Bemerkenswerte Ereignisse“ findest du hier.

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