Projekt Konzeptsystembuch 18: 5.1. Einfache Funktion: Positionen und Grundpositionen

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Status Diskussion eröffnet
AutorIn/RedakteurIn N. N./Joachim Reif
Letzte Änderung 03.05.2021


Hinweis
Diese Diskussionsseite wird im Rahmen des Projekts „Konzeptsystembuch-Umfrage“ des Ressourcenpools Curriculum und Forschung der European Kinaesthetics Association (EKA) eröffnet. Die Absicht ist, dass hier zum Text auf der zugehörigen Artikelseite Projekt Konzeptsystembuch 18: 5.1. Einfache Funktion: Positionen und Grundpositionen offene Fragen, unterschiedliche Verständnisse, Weiterentwicklungsbedarf usw. umfassend gesammelt und diskutiert werden. Diese offene Umfrage bzw. Diskussion dauert ein Jahr. Deshalb ist diese Diskussionsseite in dieser Form nur bis August 2021 im KOFL sichtbar. Zur Teilnahme folgst du der obenstehenden Anleitung. Wenn du Unterstützung brauchst, nimm Kontakt mit Joachim Reif auf.

1 komplexer, differenzierter und anspruchsvoller, in Bezug auf?[Bearbeiten]

--Dagmar Panzer (Diskussion) 02:02, 27. Feb. 2021 (CET)

„Die ... Beschreibungen der einzelnen Grundpositionen berücksichtigen drei Blickwinkel, um die zunehmend anspruchsvollere Gewichtsorganisation zu beleuchten:“

Die Gewichtsorganisation in zunehmend höheren Grundpositionen wird, sehr allgemein als komplexer, differenzierter und anspruchsvoller beschrieben. Meines Erachtens lassen diese Beschreibungen noch etliche Fragen offen:

„• Gewichtsabgabe: Das Gewicht der einzelnen Massen wird in jeder Position direkt oder indirekt auf die Unterstützungsfläche abgegeben. Ausgehend von der Rückenlage, ist in den höheren Grundpositionen eine Zunahme der indirekten Gewichtsabgabe bzw. der diesbezüglichen Komplexität beobachtbar.“

Was genau meint eine höhere Komplexität der Gewichtsabgabe? Für mich erfahrbar ist, dass ich das Zusammenspiel meiner Muskeln bemerken kann um immer wieder die Balance zu finden, mein Gewicht über meine Knochen auf eine Unterstützungsfläche zu bringen. Je höher die Position im Raum, für desto mehr Teile meines Körpers muss ich dieses Zusammenspiel meiner Muskeln und Knochen fortlaufend organisieren und koordinieren. Die Herausforderung besteht für mich vor allem darin, die Muskelspannung nicht zu hoch werden zu lassen, sondern eher im Sinne von ‚soviel wie nötig und sowenig wie möglich‘ einzusetzen.

"• Zwischenräume: Die Zwischenräume bieten den Bewegungsspielraum, damit die fortlaufenden Anpassungen, die in jeder Position nötig sind, geleistet werden können. Zugleich leiten sie je nach Position Gewicht zur nächsten Masse weiter. Das Zusammenspiel dieser beiden Funktionen wird umso anspruchsvoller und komplexer, je höher die Grundposition ist."

Was genau ist hier die Aufgabe, bzw. die Herausforderung der Zwischenräume, als Bewegungsspielraum. In der Erfahrung suche ich nach der passenden Größe des Bewegungsspielraums. Ist er zu klein, finde ich keine Möglichkeit zu variieren. Ist der Bewegungsspielraum zu groß, kann ich leichter die Balance verlieren und somit auch die Fähigkeit in der Position zu bleiben.

"• Vorder- und Rückseiten: Das Zusammenspiel der Vorder- und Rückseiten unterstützt in jeder Position fortlaufend die Gewichtsorganisation des gesamten Körpers. In den Grundpositionen spielen dabei die Extremitäten in zunehmendem Maß eine wichtige Rolle. Sie geben das Körpergewicht immer peripherer (in Richtung Hände und Füße) auf die Unterstützungsfläche ab. Dadurch wird das Zusammenspiel immer differenzierter und anspruchsvoller."

Was genau ist der zunehmende Anspruch, wenn die Extremitäten die Gewichtsorganisation steuern müssen? Meint es die geringere Kontaktfläche zu einer Unterstützungsfläche, oder weil die Extremitäten in sich mehr Bewegungsspielräume in verschiedene Richtungen bieten? Dann beschäftigt mich noch die Reihenfolge der Grundpositionen Einbeinstand und Zweibeinstand. Aus meiner Erfahrung ist es eine größere Herausforderung mein gesamtes Gewicht über nur ein Bein zu organisieren. Je nachdem, wie ich den Weg vom Einbein-Knie-Stand höher im Raum gestalte, nehme ich erst den Zweibeinstand ein, bevor ich wieder in den Einbeinstand komme. Allein aus der Konzeptbeschreibung kann ich keine weitere Herausforderung(en) entdecken.>br<>br<


Auch im Zusammenhang mit der Hierarchie der Kompetenzen stellt sich mir die Frage, was genau die Komplexität ausmacht? Gibt es hierzu eine umfassende Beschreibung? Von einer höheren Position in eine niedrigere Position im Raum zu kommen, ist für mich eine erfahrbare Schwierigkeit? Gibt es eine Erklärung für dieses Phänomen ist? Derzeit findet sich im Konzeptsystembuch keinerlei Erwähnung der Hierarchie der Kompetenzen.


2 Grundpositionen[Bearbeiten]

Ich stosse micht seit Jahren an dem Begriff "Schneidersitz". Für mich ist das eine ganz genau beschriebene Art zu sitzen. Im Wikipedia fand ich folgendes: Der Schneidersitz oder Türkensitz ist eine Sitzweise mit gekreuzten Beinen. Für mich müsste es schlicht sitzen heissen. Da habe ich das Hauptgewicht auf dem Becken und dann noch auf den Beinen, ev. Armen. Sitzen wäre für mich neutral. Schneidersitz, Langsitz oder auch Yogasitz sind für mich genau definierte spezielle Arten von Sitzen. Ein Kleinkind das sitzen lernt, kann noch keinen Schneidersitz, da es die Beine nicht kreuzen kann, die sind zu kurz. Also stellt sich die Frage kann ein Kind überhaupt sitzen :)?

--Dagmar Panzer (Diskussion) 22:35, 5. Apr. 2021 (CEST) (Redaktionsteam)

Liebe VerfasserIn disees Diskussionsbeitrags,

dein Beitrag wurde von der Diskussionsseite Projekt Konzeptsystembuch 05: 1.2. Bewegungselemente übertragen. Bitte ergänze den Beitrag noch mit deinem Namen.

3 Rolle der Arme in der Grundposition Sitzen[Bearbeiten]

Silvia Schifferer, 21.04.21

Im Konzeptheft wird die Rolle der Arme im Schneidersitz folgendermaßen beschrieben: "Das Gewicht der Arme wird überwiegend über die Handflächen direkt auf die Unterstützungsfläche abgegeben." In meiner Wahrnehmung wird das Gewicht der Arme jedoch nur indirekt z. B. über die Beine (wenn die Arme aufliegen) abgegeben. Eine Stützfunktion der Arme, um in der Position "sitzen" verweilen zu können, nehme ich nicht wahr.

Im Hinblick auf die Komplexe Funktion / Bewegung am Ort wäre es laut der aktuellen Definition ja nicht möglich, zu sitzen und gleichzeitig Aktivitäten mit den Händen/Armen durchzuführen, wenn diese für die Gewichtsableitung benötigt wären.


Peter Zingerle 03.05.2021

In meinem Verständnis der Bedeutung der "Menschlichen Funktion" an sich und v.a. des Schneidersitzes als Grundposition, hilft v.a. diese Beschreibung dabei zu unterscheiden, womit ich mich gerade beschäftige. - Mit einer einfachen Funktion "Sitzen", in der ich wie z.B. beim Schneidersitz das Hauptgewicht der Zentralmassen über das Becken und das Gewicht der Arme direkt oder indirekt über die Hände an die Unterlage abgebe? - oder mit einer komplexeren Funktion (z.B. am Ort), bei der ich einerseits das Gewicht der Arme über BK und Becken zur Unterlage leite und andererseits diese auch nicht zum Ziehen und Drücken und somit zum Gestalten der "Anpassungen der Gewichtsorganisation", sondern für eine andere Funktion nutze

Auch wenn in der Einleitung zu den "Grundpositionen diese nur als "Orientierungshilfe" und "modelhafte Beschreibung" beschrieben werden, finde ich, dass sowohl bei Kollegen als auch v.a. allem bei TeilnehmerInnen die Bedeutung der Beschreibung der Grundpositionen nicht klar ist. Vielleicht braucht es hierfür im Text noch mehr "Wozu"