KOFL:Projekt Konzeptsystembuch 09: 2.2. Massen und Zwischenräume: Unterschied zwischen den Versionen

(Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox|mit Fachliteratur angelegt|N. N./RedakteurIn}} ''''' Hinweis: ''''' <br> Dieser Artikel wird im Rahmen des Projektes „Konzeptsystembuch-Umfrage“…“)
 
Zeile 11: Zeile 11:
  
 
:{|
 
:{|
|-
+
|- style="vertical-align:top;"
| ''Zentrale Massen: ||    ''Kompakt, rund, in sich viel stabiler als die Extremitäten. Ihre<br>Knochenstrukturen bilden Hohlräume mit lebenswichtigen<br>Organen.''
+
| style="width: 23%"| ''Zentrale Massen: ||    ''Kompakt, rund, in sich viel stabiler als die Extremitäten. Ihre<br>Knochenstrukturen bilden Hohlräume mit lebenswichtigen<br>Organen.''
|-
+
|- style="vertical-align:top;"
 
| ''Extremitäten:'' || ''Lang, in sich viel beweglicher als die zentralen Massen, mit<br>größerer Reichweite versehen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei<br>der Organisation des Gewichtes der zentralen Massen (vgl. Kapitel<br>2.4.).''
 
| ''Extremitäten:'' || ''Lang, in sich viel beweglicher als die zentralen Massen, mit<br>größerer Reichweite versehen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei<br>der Organisation des Gewichtes der zentralen Massen (vgl. Kapitel<br>2.4.).''
 
|}
 
|}
 
''
 
''
  
: '' Absatz“ ''
+
: {| class="wikitable"
 +
|-
 +
| style="width: 37%"|
 +
[[Datei:21-detail-massen-zwischenraume.jpg|130px|rahmenlos|links]]
 +
|| '' Die Erfahrung des Körpergewichts lässt sich<br>hauptsächlich den Massen zuordnen. Ihre harten und<br>eher stabilen Eigenschaften erlauben es ihnen,<br>Gewicht zu tragen bzw. es auf Unterstützungsflächen<br>weiterzuleiten.<br><br>'''<big>Zwischenräume</big>'''<br>Die Zwischenräume werden aus dem Hals, der Taille,<br>den Achselhöhlen und den beiden Leisten gebildet.<br>Sie stellen die Beziehungen zwischen den Massen<br>her, d. h., sie ermöglichen zwischen diesen eine<br>Interaktion. Durch ihre Instabilität können sie die<br>Beziehung der Massen zueinander verändern und<br>erlauben die Bewegung des Gewichtes der Massen<br>in viele verschiedene Richtungen. Alle<br>Zwischenräume bilden sogenannte<br>Transportbewegungsebenen (vgl. Kapitel 2.3.).“''
 +
|}
  
 
Quelle: '''European Kinaesthetics Association (Hg.) (2020):''' Kinaesthetics. Konzeptsystem. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-00-0. S. 21.
 
Quelle: '''European Kinaesthetics Association (Hg.) (2020):''' Kinaesthetics. Konzeptsystem. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-00-0. S. 21.

Version vom 17. Juli 2020, 10:42 Uhr

Status mit Fachliteratur angelegt
AutorIn/RedakteurIn N. N./RedakteurIn
Letzte Änderung 17.07.2020


Hinweis:
Dieser Artikel wird im Rahmen des Projektes „Konzeptsystembuch-Umfrage“ des Ressourcenpools Curriculum und Forschung der European Kinaesthetics Association (EKA) veröffentlicht. Die Absicht ist, dass zum untenstehenden Zitat auf der zugehörigen Diskussionsseite Projekt Konzeptsystembuch 09: 2.2. Massen und Zwischenräume offene Fragen, unterschiedliche Verständnisse, Weiterentwicklungsbedarf usw. breit und umfassend gesammelt werden. Die Umfrage dauert ein Jahr. Deshalb ist dieser Artikel in dieser Form nur bis August 2021 im KOFL sichtbar.

1 „2.2. Massen und Zwischenräume

Das erfahrbare Muster „stabil – instabil“ kann für eine weitere funktionale Gliederung.
unserer Anatomie verwendet werden. Bei bestimmten Körperteilen sind v. a. .
knöcherne und stabile Strukturen spürbar. Kinaesthetics bezeichnet diese als.
„Massen“. Zwischen den Massen befinden sich die „Zwischenräume“, in denen.
deutlich mehr Muskeln spürbar sind.
Massen
Die Massen sind der Kopf, der Brustkorb und das Becken (zentrale Massen), die
beiden Beine und die beiden Arme (Extremitäten). Die zentralen Massen und die
Extremitäten unterscheiden sich voneinander durch die folgenden Eigenschaften:
Zentrale Massen: Kompakt, rund, in sich viel stabiler als die Extremitäten. Ihre
Knochenstrukturen bilden Hohlräume mit lebenswichtigen
Organen.
Extremitäten: Lang, in sich viel beweglicher als die zentralen Massen, mit
größerer Reichweite versehen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei
der Organisation des Gewichtes der zentralen Massen (vgl. Kapitel
2.4.).

21-detail-massen-zwischenraume.jpg
Die Erfahrung des Körpergewichts lässt sich
hauptsächlich den Massen zuordnen. Ihre harten und
eher stabilen Eigenschaften erlauben es ihnen,
Gewicht zu tragen bzw. es auf Unterstützungsflächen
weiterzuleiten.

Zwischenräume
Die Zwischenräume werden aus dem Hals, der Taille,
den Achselhöhlen und den beiden Leisten gebildet.
Sie stellen die Beziehungen zwischen den Massen
her, d. h., sie ermöglichen zwischen diesen eine
Interaktion. Durch ihre Instabilität können sie die
Beziehung der Massen zueinander verändern und
erlauben die Bewegung des Gewichtes der Massen
in viele verschiedene Richtungen. Alle
Zwischenräume bilden sogenannte
Transportbewegungsebenen (vgl. Kapitel 2.3.).“

Quelle: European Kinaesthetics Association (Hg.) (2020): Kinaesthetics. Konzeptsystem. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-00-0. S. 21.


2 Ausgewählte weiterführende Literatur

  • Asmussen-Clausen, Maren (2009): Praxisbuch Kinaesthetics. Erfahrungen zur individuellen Bewegungsunterstützung auf Basis der Kinästhetik. 2. Auflage. München, Jena: Elsevier, Urban und Fischer. ISBN 978-3-437-27570-8. S. 35 ff.
  • Hatch, Frank; Maietta, Lenny (2003): Kinästhetik. Gesundheitsentwicklung und menschliche Aktivitäten. Übersetzung: Ute Villwock, Elisabeth Brock. 2., komplett überarbeitete Auflage. München, Jena: Urban und Fischer. ISBN 978-3-437-31467-4. S. 44 ff.
  • Maietta, Lenny; Hatch, Frank (2011): Kinaesthetics Infant Handling. Originalmanuskript aus dem Amerikanischen von Ute Villwock. 2., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Bern [u. a.]: Hans Huber. ISBN 978-3-456-84987-4. S. 89 ff.

3 Vergleiche auch