Projekt Konzeptsystembuch 07: 2. Konzept Funktionale Anatomie

Status mit Fachliteratur angelegt
AutorIn/RedakteurIn N. N./Lutz Zierbeck
Letzte Änderung 16.07.2020


Hinweis:
Dieser Artikel wird im Rahmen des Projektes „Konzeptsystembuch-Umfrage“ des Ressourcenpools Curriculum und Forschung der European Kinaesthetics Association (EKA) veröffentlicht. Die Absicht ist, dass zum untenstehenden Zitat auf der zugehörigen Diskussionsseite Projekt Konzeptsystembuch 07: 2. Konzept Funktionale Anatomie offene Fragen, unterschiedliche Verständnisse, Weiterentwicklungsbedarf usw. breit und umfassend gesammelt werden. Die Umfrage dauert ein Jahr. Deshalb ist dieser Artikel in dieser Form nur bis August 2021 im KOFL sichtbar.

1 „2. Konzept Funktionale Anatomie

Die Wissenschaft der menschlichen Anatomie (von griechisch „anatomía“,
„Aufschneiden, Sezieren“) beschreibt den Bau des menschlichen Körpers und seiner
Organe. Computertomographie und bildgebende Verfahren erlauben uns heute
einen außerordentlich präzisen Einblick in den Aufbau und die Struktur des Körpers.

Kinaesthetics betrachtet die Anatomie aus einer funktionalen Perspektive, d. h., die
erfahrbaren und wahrnehmbaren Aspekte des Körperbaus bilden den Inhalt des
Konzeptes Funktionale Anatomie.

Der funktionale Betrachtungswinkel der menschlichen Anatomie führt zu einem
Verständnis der funktionalen Struktur des eigenen Körpers und der individuellen Art
und Weise, wie wir unsere Anatomie zur Verrichtung von alltäglichen Aktivitäten
nutzen. Die Ausgangsfrage ist diejenige nach der Beziehung zwischen der
menschlichen Anatomie und unserer Bewegung in der Schwerkraft. Bei dieser
Fragestellung ist davon auszugehen, dass ein wechselseitiger Einfluss besteht:
Einerseits bestimmt unsere Anatomie die Bewegungsmöglichkeiten unseres Körpers.
Andererseits beeinflussen unsere Bewegungsgeschichte und all unser
Bewegungsgewohnheiten im Laufe des Lebens die Ausprägung unserer Anatomie
in Form und Größe.

Ein erfahrbares Grundmuster der funktionalen Anatomie tritt in allen Unterthemen
hervor. Es besteht im Unterschied zwischen stabilen und instabilen Eigenschaften.

Das Konzept Funktionale Anatomie gliedert sich in folgende Unterthemen:

Konzepticons-mit-kreis 211.png
2.1. Knochen und Muskeln
2.2. Massen und Zwischenräume

2.3. Haltungsbewegungsebenen
und Transportbewegungsebenen

Konzepticons-mit-kreis 221.png
2.4. Orientierung“


Quelle: European Kinaesthetics Association (Hg.) (2020): Kinaesthetics. Konzeptsystem. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-00-0. S. 19.

2 Ausgewählte weiterführende Literatur

  • Asmussen-Clausen, Maren (2009): Praxisbuch Kinaesthetics. Erfahrungen zur individuellen Bewegungsunterstützung auf Basis der Kinästhetik. 2. Auflage. München, Jena: Elsevier, Urban und Fischer. ISBN 978-3-437-27570-8. S. 32
  • Hatch, Frank; Maietta, Lenny (2003): Kinästhetik. Gesundheitsentwicklung und menschliche Aktivitäten. Übersetzung: Ute Villwock, Elisabeth Brock. 2., komplett überarbeitete Auflage. München, Jena: Urban und Fischer. ISBN 978-3-437-31467-4. S. 44, 71
  • Maietta, Lenny; Hatch, Frank (2011): Kinaesthetics Infant Handling. Originalmanuskript aus dem Amerikanischen von Ute Villwock. 2., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Bern [u. a.]: Hans Huber. ISBN 978-3-456-84987-4. S. 84 f

3 Vergleiche auch