KOFL:Über Kinaesthetics-Online-Fachlexikon: Unterschied zwischen den Versionen

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In einer letzten Phase sollen ca. ab dem Jahr 2020 aktiv alle Kinästhetik-Fachleute zur Mitarbeit beim KOFL eingeladen werden, und ebenso die Öffentlichkeit auf diese Möglichkeit der kognitiven Auseinandersetzung mit einem Fachgebiet aufmerksam gemacht werden, das für jeden Menschen eine persönliche Bereicherung und Hilfestellung sein kann.
 
In einer letzten Phase sollen ca. ab dem Jahr 2020 aktiv alle Kinästhetik-Fachleute zur Mitarbeit beim KOFL eingeladen werden, und ebenso die Öffentlichkeit auf diese Möglichkeit der kognitiven Auseinandersetzung mit einem Fachgebiet aufmerksam gemacht werden, das für jeden Menschen eine persönliche Bereicherung und Hilfestellung sein kann.
  
Einen Einblick in die konkreten Entwicklungsschritte des Projekts gibt das [[#Die konkreten Entwiclungsschritte|letzte Kapitel]] dieser Seite.
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Das KOFL umfasst einen Redaktionsbereich, der Seiten enthält, die primär für das Redaktionsteam bzw. für seine Arbeit gedacht sind. Auch diese Seiten können interessierte Personen einsehen und ggf. auf der zugehörigen Diskussionsseite kommentieren. Alle Seiten in diesem „KOFL:“-Bereich sind ganz unten auf der Seite „[[KOFL:Redaktion]]“ zu finden. Entsprechend werden vom Redaktionsteam verwendete Vorlagen über die Eingabe von „Vorlagen:“ in der Suchfunktion angezeigt.
 
Das KOFL umfasst einen Redaktionsbereich, der Seiten enthält, die primär für das Redaktionsteam bzw. für seine Arbeit gedacht sind. Auch diese Seiten können interessierte Personen einsehen und ggf. auf der zugehörigen Diskussionsseite kommentieren. Alle Seiten in diesem „KOFL:“-Bereich sind ganz unten auf der Seite „[[KOFL:Redaktion]]“ zu finden. Entsprechend werden vom Redaktionsteam verwendete Vorlagen über die Eingabe von „Vorlagen:“ in der Suchfunktion angezeigt.

Aktuelle Version vom 18. August 2021, 08:52 Uhr

Status vorläufig abgeschlossen
AutorIn/RedakteurIn Stefan Marty-Teuber/Dagmar Panzer
Letzte Änderung 18.08.2021


Zusammenfassung:
Diese Seite behandelt das KOFL-Projekt in einem Überblick. Erwähnt wird der Redaktionsbereich, der für alle Interessierten einsehbar ist. Aufbauend auf der Wikipedia-Idee werden als Grundgedanken die allgemeine Verfügbarkeit von Wissen, die Teilnahme an der Darstellung von Wissen sowie hohe Transparenz und generelle Diskutierbarkeit genannt. Zur Begründung des Projekts wird darauf hingewiesen, dass eine leicht zugängliche Möglichkeit fehlt, die es erlaubt, sich selbstständig mit der aktuellen und historischen Faktenlage sowie mit zugehörigem Erfahrungswissen und aktuellen Entwicklungen kognitiv auseinanderzusetzen. Darauf wird der Sinn und Zweck der redaktionellen Betreuung erläutert. Er liegt in der angestrebten inhaltlichen und formalen Qualität und insbesondere im Grundgedanken des Austauschs und der gemeinsamen Entwicklung. Dann charakterisiert und konkretisiert eine Kurzbeschreibung das KOFL mit seinen Inhalten und Zielen und abschließend wird die konkrete Entwicklung des Projekts mit den KOFL-Berichten des Ressourcenpools Curriculum und Forschung dargestellt.

1 Das KOFL-Projekt

Das KOFL-Projekt verfolgt die langfristige Idee, mit der Software der Wikipedia mithilfe des Netzwerks aller Kinästhetik-Fachleute ein umfassendes, redaktionell betreutes Online-Lexikon des Fachgebiets der Kinästhetik, der Kybernetik und anderer Bezugswissenschaften aufzubauen. Es wird von der European Kinaesthetics Association (EKA) herausgegeben. Die Leitung des Projekts liegt beim Ressourcenpool „Curriculum und Forschung“ der EKA, ein fachlicher Beirat unterstützt das Projekt (vgl. „Impressum und Haftungsausschluss“).

Gestartet wurde das Projekt im Jahr 2017. Unter der Leitung des Chefredakteurs erarbeitete das KOFL-Redaktionsteam die Konzeption des KOFL auf der inhaltlichen, formalen, prozeduralen und technischen Ebene. Zugleich beschäftigte es sich mit dem nötigen Know-how des Verfassens und der redaktionellen Betreuung von KOFL-Artikeln. Im Herbst 2018 wurden die Kinaesthetics-TrainerInnen der EKA darüber informiert, dass ihnen das KOFL zur Einsicht und Mitarbeit zur Verfügung steht. Von diesem Zeitpunkt an sollen die erwähnten Prozesse der Entwicklungsphase im Austausch mit den LeserInnen fortgesetzt und fortlaufend optimiert werden – im Vergleich mit einem gedruckten Lexikon ist diese Dynamik bei einem Online-Lexikon möglich und erwünscht.

Die Projektplanung sieht vor, dass für ungefähr zwei Jahre Erfahrungen mit dem Regelbetrieb im EKA-Netzwerk gesammelt werden. Konkret bedeutet dies, dass alle interessierten Kinaesthetics-TrainerInnen in dieser Zeitspanne an Diskussionen teilnehmen und in Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam Diskussionen eröffnen und Artikel(teile) einreichen können. Im Verlauf dieser Phase soll sich ergeben, welchen bewältigbaren Arbeitsaufwand und Finanzierungsbedarf dieser Regelbetrieb für das Redaktionsteam mit sich bringt. Ein wichtiges Anliegen dieser ersten Phase des Regelbetriebs ist die Mehrsprachigkeit des KOFL. Bekanntlich gibt der interne Lehrmittelverlag der EKA Arbeitsunterlagen in einem guten Dutzend Sprachen heraus, und es muss Ziel des KOFL-Projektes sein, dass fremdsprachige TrainerInnen des EKA-Netzwerks gleichermaßen von diesem Online-Fachlexikon profitieren können.

In einer letzten Phase sollen ca. ab dem Jahr 2020 aktiv alle Kinästhetik-Fachleute zur Mitarbeit beim KOFL eingeladen werden, und ebenso die Öffentlichkeit auf diese Möglichkeit der kognitiven Auseinandersetzung mit einem Fachgebiet aufmerksam gemacht werden, das für jeden Menschen eine persönliche Bereicherung und Hilfestellung sein kann.

Einen Einblick in die konkreten Entwicklungsschritte des Projekts gibt das letzte Kapitel dieser Seite.

Das KOFL umfasst einen Redaktionsbereich, der Seiten enthält, die primär für das Redaktionsteam bzw. für seine Arbeit gedacht sind. Auch diese Seiten können interessierte Personen einsehen und ggf. auf der zugehörigen Diskussionsseite kommentieren. Alle Seiten in diesem „KOFL:“-Bereich sind ganz unten auf der Seite „Redaktion“ zu finden. Entsprechend werden vom Redaktionsteam verwendete Vorlagen über die Eingabe von „Vorlagen:“ in der Suchfunktion angezeigt.

2 Grundgedanken

Wie die Wikipedia ist das KOFL den beiden Grundgedanken verpflichtet, dass beschreibbares Wissen allen interessierten Menschen zur Verfügung stehen und jeder Mensch mit seinen Stärken und Interessen zur Darstellung dieses Wissens beitragen können soll. In diesem Sinn versucht das KOFL, das bestehende Wissen über die Kinästhetik in einem Netzwerk von interessierten Personen zu diskutieren und aufzubereiten. Ganz nach dem in der EKA gelebten Grundsatz des Austausches und der gemeinsamen Entwicklung soll für das KOFL das Motto gelten, dass kein Artikel undiskutiert veröffentlicht wird – dies gilt somit auch für alle KOFL-RedakteurInnen, wenn sie als AutorInnen einen Beitrag zum KOFL publizieren. Grundsätzlich wird eine möglichst hohe Transparenz und damit die Diskutierbarkeit aller Vorgaben und Prozesse angestrebt.

3 Warum braucht es das KOFL?

Die Kinästhetik ist ein junges Fachgebiet, dessen erste Anfänge in die 1970er-Jahre zurückreichen. Viele Fachthemen und -begriffe haben sich etabliert, sind aber in den vorliegenden schriftlichen Quellen verstreut und nicht leicht zu finden. Ein leicht zugängliches und umfassendes Nachschlagewerk der Kinästhetik, das die selbstständige persönliche oder wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Fachgebiet und seinen spezifischen Themen erleichtert, fehlt.

Desgleichen fehlt die systematische Aufbereitung der Geschichte von Fachthemen und -begriffen. Das Verständnis von gewissen Themen und Begriffen hat sich seit den Anfängen kaum verändert, andere Begriffe haben sich gewandelt oder wurden sogar aufgegeben. Personen, die von Anfang an die Entwicklung der Kinästhetik mitgestaltet haben, sind mit dieser spannenden historischen Perspektive vertraut und können genauer darüber Auskunft geben. Für Personen, die sich noch nicht so lange für die Kinästhetik interessieren, liegen die entsprechenden Informationen in den schriftlichen Quellen verstreut vor und sind oft nicht leicht nachvollziehbar.

Die subjektive Erfahrung spielt in der Kinästhetik bzw. bei der Sensibilisierung der Bewegungswahrnehmung und Erweiterung der persönlichen Bewegungskompetenz eine zentrale Rolle. Auch hier fehlt eine systematische Sammlung von Erfahrungsberichten und Erfahrungswissen zu den spezifischen Themen.

Als junges Fachgebiet befindet sich die Kinästhetik in einem dynamischen Entwicklungsprozess. Es besteht die fortlaufende Herausforderung, den aktuellen Stand von wichtigen Entwicklungen festzuhalten und nach dem Selbstverständnis der EKA zu gewährleisten, dass alle Beteiligten davon erfahren und einen Beitrag dazu leisten können.

4 Wozu ein redaktionell betreutes Online-Fachlexikon?

Im Gegensatz zur Wikipedia ist das KOFL redaktionell betreut, die BenutzerInnen haben keine direkte Zugriffsmöglichkeit auf die Artikelseiten. Die KOFL-RedakteurInnen gewährleisten die formale und inhaltliche Qualität des Lexikons. Sie helfen unerfahrenen AutorInnen von neuen Artikeln, ihren Beitrag nach den formalen Richtlinien des KOFL zu gestalten, und editieren ihn mit ihren Kenntnissen der nötigen „IT-Fachsprache“. Sie sind nach dem oben erwähnten Grundgedanken des Austauschs und der gemeinsamen Entwicklung für unerfahrene und erfahrene AutorInnen DiskussionspartnerInnen, indem sie ihren Beitrag gegenlesen und nach den inhaltlichen Kriterien des KOFL beurteilen. Zusammen mit den AutorInnen betreuen sie die Diskussionsseiten von Artikeln. Nicht zuletzt unterstützen sie als AutorInnen oder durch die Eröffnung von Diskussionen die Weiterentwicklung des KOFL.

5 Eine Kurzbeschreibung des KOFL

  • Das KOFL ist ein allen Interessierten offenstehendes Online-Lexikon, das auf der Software der Wikipedia aufbaut.
  • Das KOFL ist ein einheitlich gestaltetes Fachlexikon der Kinästhetik, Kybernetik und anderer Bezugswissenschaften.
  • Das KOFL stellt die aktuelle Verwendung und die Geschichte der betreffenden Fachthemen und -begriffe mit Quellen- und Kontextangaben dar.
  • Das KOFL stellt das Erfahrungswissen von ThementrägerInnen zu den betreffenden Fachthemen und -begriffen dar.
  • Das KOFL stellt herausragende Persönlichkeiten der betreffenden Fachgebiete und ihr Wirken dar.
  • Das KOFL stellt herausragende Publikationen der betreffenden Fachgebiete dar.
  • Das KOFL stellt wichtige Ereignisse der Geschichte der betreffenden Fachgebiete dar.
  • Das KOFL ist durch die direkte Zugriffsmöglichkeit ein Forum zur Diskussion, Vertiefung und Weiterentwicklung von Fachthemen im Netzwerk aller interessierten Personen.
  • Das KOFL ist redaktionell betreut, um von Anfang an die Diskussion der Themen, eine hochwertige Darstellung, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, und die Weiterentwicklung des KOFL zu gewährleisten.
  • Das KOFL ist für alle interessierten Personen eine Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam Fachthemen lexikalisch aufzubereiten und zu veröffentlichen.

6 Die konkreten Entwicklungsschritte

6.1 Einleitung

In diesem Kapitel werden in chronologisch absteigender Reihenfolge die konkreten Entwicklungsschritte des KOFL-Projektes mit den Berichten zum KOFL in den Jahresberichten des Ressourcenpools Curriculum und Forschung (C&F) aufgezeigt.

6.2 KOFL-Bericht aus dem C&F-Jahresbericht 2020

Organisatorisches, Finanzielles und Personelles
Pandemiebedingt fanden im Jahr 2020 keine physischen Redaktionstreffen, dafür 10 Onlinekonferenzen statt. Das Corona-Budget von C&F ließ eine Entschädigung nach den Ansätzen von C&F für qualifizierte Projektmitarbeit nicht zu. Erfreulicherweise erklärten sich alle RedakteurInnen in einer Umfrage im Frühling bereit, gegebenenfalls darauf zu verzichten. Nichtsdestotrotz konnte ein Verteilschlüssel für die am Ende des Jahres zur Verfügung stehenden CHF 4000.- gefunden werden, der auf der Teilnahme an den Konferenzen beruhte und immerhin symbolisch das große Engagement der KOFL-RedakteurInnen in diesem Jahr vergütete.
Im Redaktionsteam waren zwei Abgänge zu verzeichnen: Susanne Hoser, die sich von Beginn an tatkräftig für den Aufbau und die Weiterentwicklung des KOFL eingesetzt hatte, und Uta Bornschein, die seit dem Jahr 2017 das KOFL engagiert mitgestaltet hatte. Leider konnten die beiden verdienten RedakteurInnen nur online verabschiedet werden; wir hoffen, dies bei einem nächsten physischen Treffen gebührend nachholen zu können.
Da Andreas Borrmann einst Interesse an der Mitarbeit im Redaktionsteam signalisiert hatte und nach dem Abgang von Uta Bornschein angesichts des laufenden Projekts der Konzeptsystembuch-Umfrage akuter Personalmangel herrschte, entschloss sich das Redaktionsteam ausnahmsweise, Andreas Borrmann ohne aufwendige Ausschreibung unter allen EKA-TrainerInnen als Nachfolger anzufragen. Erfreulicherweise sagte er kurzfristig zu und konnte die entstandene Lücke schnell bestens füllen. Unterdessen wurde an einer GL-RP-Konferenz eine Nachfolgeregelung erarbeitet, die allen qualifizierten TrainerInnen die gleiche Chance zur Mitarbeit gibt.
Inhaltliches
Projekt Konzeptsystembuch-Umfrage
Im Jahr 2019 war von der C&F-Leitung eine offene Umfrage und Diskussion unter den deutschsprachigen TrainerInnen angedacht und an GL-RP-Konferenzen abgesprochen worden. Im Jahr 2020 lag der Schwerpunkt auf der Umsetzung dieses Projekts, die mit viel Einsatz auf Ende August abgeschlossen werden konnte.
Auf der zugehörigen Projektseite des KOFL finden sich alle Informationen inklusive eines Links zu einer ausführlichen Projektbeschreibung: KOFL:Projekt Konzeptsystembuch-Umfrage: Projektseite
Seither wurden die TrainerInnen über News der Länderorganisationen zur Teilnahme ermuntert; desgleichen werden Bildungsforen zum Thema angeboten, von denen leider einige Corona zum Opfer gefallen sind.
Neu publizierte Artikel
Gemäß der im Vorjahr begonnen Strategie konzentrierte sich die Publikationsarbeit auf mit Fachartikel angelegte Artikel. Sie sind viel weniger aufwendig als nach wissenschaftlichen Kriterien erarbeitete Artikel zu Fachbegriffen. Trotz Corona kam eine erfreuliche Anzahl neuer Artikel zusammen:
  • Kinästhetik (Begriff)
  • Maschinen (triviale und nichttriviale)
  • Bewegungsentwicklung
  • Entwicklungsbewegung
  • Ergänzung von Belegstellen aus dem Werk von Ernst von Glasersfeld zum Artikel ‚Viabilität‘
Mehrsprachigkeit
Wie von Anfang geplant und jetzt als an der Zeit betrachtet, wurden in Zusammenarbeit mit dem KOFL-IT-Verantwortlichen Michael Koch (Ressourcenpool Administration und Plattformen) erste Schritte in die Richtung eines mehrsprachigen KOFL unternommen. Dadurch soll einerseits öffentlich ersichtlich werden, dass Kinaesthetics in vielen Sprachen und Ländern tätig ist (PR), andererseits ermöglichen KOFL-Artikel fremdsprachigen TrainerInnen einen niederschwelligen Zugang und Austausch zu den Inhalten.
Langfristiges Ziel ist, dass die KOFL-Sprachverantwortlichen in einer sogenannten Wiki-Family autonome Onlinelexika verwalten können. Der programmiertechnische Aufwand dafür ist aber enorm und im Moment nicht finanzierbar. Deshalb schlug Michael Koch vor, als Zwischenlösung den Sprachen sogenannte Namensräume zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, dass fremdsprachige Artikel- und Diskussionsseiten in einem ihnen zugewiesenen Bereich publiziert und geordnet werden können, der ‚Rahmen‘ des KOFL aber nicht in der entsprechenden Fremdsprache aufscheint. In die nötigen Entwicklungsschritte investierte insbesondere Joachim Reif als KOFL-Administrator viel Arbeit.
Alle Infos zu diesem Projekt finden sich hier: KOFL-Mehrsprachigkeit
In der Folge wurden alle EKA-Übersetzungsverantwortlichen angefragt, ob sie auf freiwilliger Basis Interesse an der KOFL-Arbeit in ihrer Sprache hätten. An einer Onlineschulung gegen Jahresende unternahm eine erfreuliche Zahl erste Schritte. Deshalb sind unterdessen einige Sprachen in der linken Seitenleiste des KOFL zu finden.“

6.3 KOFL-Bericht aus dem C&F-Jahresbericht 2019

3.3 GRP ‚Kinaesthetics-Online-Fachlexikon‘ (KOFL)
Personelles und Organisatorisches
Projektleitung: Stefan Marty-Teuber
Redaktionsteam:
  • Uta Bornschein (DE)
  • Susanne Hoser (DE)
  • Sabine Kaserer (IT)
  • Dagmar Panzer (DE)
  • Joachim Reif (AT)
  • Lutz Zierbeck (CH
Technischer Support: Michael Koch (CH, Ressourcenpool A&P)
Fachlicher Beirat:
  • Kristina Class (DE)
  • Christine Grasberger (AT)
  • Ute Kirov (DE)
  • Brigitte Marty-Teuber (CH)
  • Beate Scheidegger Baret (IT)
Die personelle Zusammensetzung beruht nicht nur auf den Qualifikationen und Interessen der involvierten Personen, sondern verwirklicht auch den Netzwerkgedanken, der der EKA zugrunde liegt.
Im KOFL-Redaktionsteam wurden neben bilateraler Zusammenarbeit drei zweitägige Treffen und eine Online-Redaktionssitzung durchgeführt. Für das nächste Jahr wurden zwei dreitägige Treffen geplant, um sich besser in die gemeinsamen Themen vertiefen zu können.
Inhaltliches
Vor dem Hintergrund, dass die Erarbeitung von Fachartikeln sehr zeitaufwendig ist und hohe Ansprüche stellt, wurde der Schwerpunkt auf die Konzeption, Erarbeitung und Publikation von Artikeln gelegt, die einschlägige Fachliteratur der EKA und anderer AutorInnen zu bestimmten Themen zusammenstellen. Dadurch wurden viele bestehende Artikel konzeptionell angepasst und einige neue Artikel erarbeitet und publiziert. Dieser Schwerpunkt dient einem zentralen Ziel des KOFL, nämlich die verstreute und nicht immer leicht auffindbare kinästhetische Fachliteratur zu bestimmten Themen möglichst umfassend zugänglich zu machen. Erfreulicherweise konnten daneben auch Fachartikel publiziert werden.
Vor diesem Hintergrund wurde die Planung der Umsetzung der von der C&F-Leitung initiierten Idee begonnen, eine Umfrage zum Konzeptsystembuch auf dem KOFL gemäß der Konzeption der mit Fachliteratur angelegten Artikel zu lancieren.
Gemäß den regelmäßigen Erkundigungen des Redaktionsteams wird das KOFL von sehr vielen TrainerInnen besucht. Die Möglichkeit des Mitmachens (Diskussion, Vorschläge zu mit Fachliteratur angelegten Artikeln usw.) wird aber sehr spärlich genutzt. Diesbezüglich könnte die Umfrage zum Konzeptsystembuch helfen, die TrainerInnen zumindest für die Teilnahme an der Diskussion zu motivieren.
Die Integration des fachlichen Beirats in das KOFL-Projekt wurde einerseits insbesondere für spezifische Artikel verfolgt, andererseits scheiterten vorgesehene Treffen an den zeitlichen Ressourcen bzw. am Mangel von günstigen Gelegenheiten. Hier besteht ein Weiterentwicklungsbedarf.“

6.4 KOFL-Bericht aus dem C&F-Jahresbericht 2018

1.3.6 GRP Kinaesthetics-Online-Fachlexikon (KOFL)
1.3.6.1 Personelles, Redaktionstreffen und Finanzielles
Folgende sechs Personen waren 2018 im Redaktionsteam tätig: Aus Deutschland Uta Bornschein, Susanne Hoser und Dagmar Panzer, aus Österreich Joachim Reif, aus Italien Sabine Kaserer und aus der Schweiz Lutz Zierbeck. Durch die Berücksichtigung aller deutschsprachigen ‚Kinaesthetics-Länder‘ wird dem Netzwerkgedanken der EKA bzw. der Verankerung in den einzelnen Länder Rechnung getragen. Die Funktion der Chefredaktion liegt bei Stefan Marty-Teuber, die der IT-Unterstützung bei Michael Koch vom Ressourcenpool ‚Administration und Plattformen‘.
Im Jahr 2018 fanden 6 zweitägige Redaktionstreffen statt, an denen immer mindestens 4 RedakteurInnen teilnahmen. An zwei Treffen waren alle 6 RedakteurInnen anwesend. Aus Budgetgründen wurden die Treffen privat bei Stefan Marty-Teuber durchgeführt. Aufgrund von unvorhergesehenen Mehreinnahmen von C&F konnte für Kost und Logis pro TeilnehmerIn und Tag ein Beitrag ausbezahlt werden (CHF 157.50 pro Treffen). Zu allen Treffen liegen Protokolle vor, die von interessierten Personen gerne eingesehen werden können.
Die Vor- und Nachbereitung der und die Teilnahme an den Treffen wurden nach den C&F-Ansätzen für ProjektmitarbeiterInnen pro RedakteurIn mit EUR 200.-/CHF 240.- pro Tag honoriert; ebenso wurden die Reisespesen beglichen. In Abhängigkeit von der Publikation eines KOFL-Artikels zu einem kinästhetischen Fachbegriff wurden symbolisch 2 Arbeitstage ausbezahlt. Der effektive Arbeitsaufwand für einen solchen Artikel beträgt selbstverständlich ein Mehrfaches. Das Budget wurde massiv überschritten, was dank der erwähnten Mehreinnahmen nicht negativ zu Buche schlug. Dessen Einhaltung muss im Jahr 2019 in stärkerem Maß fortlaufend überprüft werden.
1.3.6.2 Inhaltliches
Das Hauptziel des KOFL-Projekts im Jahr 2018 war die Öffnung des Online-Lexikons für alle TrainerInnen. Dieses konnte erreicht werden: Im August wurde es am Kinaesthetics-Symposium in Nürnberg offiziell allen EKA-TrainerInnen zur Verfügung gestellt. Dies bedeutete, dass im Voraus seine grundsätzliche Konzeption ein gewisses Niveau erreichen musste. An den Redaktionstreffen wurden so die nachfolgend aufgelisteten Themen bearbeitet bzw. überarbeitet. Sie entsprechen KOFL-Seiten, die den TrainerInnen zur Verfügung stehen:
  • Vorlage:Infobox
  • Vorlage:Diskussionsseiten
  • An der Diskussion teilnehmen
  • Eine Diskussion eröffnen
  • Artikel(teile) veröffentlichen
  • Anleitung: Artikel zu einem kinästhetischen Fachbegriff
  • Sponsoring
  • Elemente eines Artikels
  • Kinaesthetics-Online-Fachlexikon (Hauptseite)
  • Über Kinaesthetics-Online-Fachlexikon
  • Impressum und Haftungsausschluss
  • Urheberrecht
  • Redaktion (Hauptseite des Redaktionsbereichs)
  • Das Redaktionsteam
  • Literatur und Medien
  • Richtlinien: Bibliografische Erfassung
Für den internen Gebrauch im Redaktionsteam wurde ein Minimalstandard für einen von RedakteurInnen verfassten KOFL-Artikel zu einem kinästhetischen Fachbegriff von RedakteurInnen festgelegt und in einer Word-Blanco-Datei mit Kommentaren angelegt. Dasselbe wurde in Analogie für externe AutorInnen gemacht.
Daneben arbeiteten die RedakteurInnen im Austausch mit dem Chefredakteur und den zuständigen RedakteurInnen an eigenen Artikeln. Zwei Redakteure konnten erfreulicherweise ihre Artikel zu den Themen ‚Stabil und instabil‘ und ‚Knochen und Muskeln‘ bis August zum Abschluss bringen, andere Themen wurden mit Fachliteratur oder mit der Diskussionseröffnung angelegt. Dadurch konnte aufgezeigt werden, was das KOFL zu leisten imstande ist. Einige RedakteurInnen engagierten sich bei unterschiedlichen Anlässen für die Öffentlichkeitsarbeit zugunsten des KOFL.
All dies zeigt auf, wie komplex das Projekt ist und wie viel Arbeit alle Beteiligten verdankenswerterweise investiert haben. Zugleich wird das KOFL als ein Schwerpunktprojekt von C&F im Jahr 2018 ausgewiesen. Angesichts seines Potenzials und der Tatsache, dass es einen wesentlichen Beitrag zu einem zentralen Auftrag der EKA an den Ressourcenpool C&F leisten kann, nämlich zur allgemein zugänglichen ‚Darstellung des aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstandes des gesamten Kinaesthetics-Wissens und -Könnens in schriftlicher und bildlicher Form‘ (aus der ‚Vereinbarung Ressourcenpool Curriculum und Forschung‘ 2016), erscheint dies als gerechtfertigt.
Der wichtigste Aspekt des KOFL-Projekts ist, dass mit ihm der Gedanke des Netzwerks und der gemeinsamen Weiterentwicklung der Kinästhetik in der EKA dadurch verwirklicht wird, dass es einerseits von TrainerInnen aus unterschiedlichen Ländern getragen wird und andererseits allen TrainerInnen niederschwellig zugänglich ist sowie ihre Partizipation ermöglicht. Eine kleine Anekdote anlässlich des Berichts über das KOFL am Jahrestreffen 2018 in Linz soll dies verdeutlichen. Eine Trainerin berichtete im Anschluss dem Chefredakteur, dass sie sich beim Thema ‚Hierarchie der Kompetenzen‘ völlig ‚abgehängt‘ gefühlt hat, weil es in keiner ihrer Aus-, Fort- oder Weiterbildungen je thematisiert worden war und sie keinen längeren Text in Erfahrung bringen konnte – nun war sie überglücklich, im KOFL endlich einen ausführlicheren Text zum Thema zu finden, und sich selbst ein Bild machen zu können: Genau solches soll das KOFL schon jetzt und insbesondere in Zukunft ermöglichen.“

6.5 KOFL-Bericht aus dem C&F-Jahresbericht 2017

1.3.1 INP ‚Kinaesthetics-Online-Fachlexikon‘ (KOFL)
1.3.1.1 Personelles, Redaktionstreffen und Finanzielles
Zum ersten Mal in der Geschichte von C&F konnten mit diesem Projekt Kinaesthetics-TrainerInnen konstant in die Tätigkeiten des Ressourcenpools eingebunden werden. Als RedakteurInnen bewarben sich Uta Bornschein, Susanne Hoser, Lilia Körner, Dagmar Panzer, Andrea Wildi und Lutz Zierbeck. Auf Ende Jahr hat sich Andrea Wildi aus dem Team zurückgezogen, zu Jahresbeginn 2018 auch Lilia Körner. Die entstandenen Lücken konnten unterdessen mit Sabine Kaserer und Joachim Reif gefüllt werden, wodurch sich eine bessere Ländervertretung ergeben hat. In technischer Hinsicht wird der Aufbau des KOFL durch Michi Koch (A&P) unterstützt. Nach wie vor ist spontanes Interesse für den fachlichen Beirat kaum vorhanden, und es ist zu hoffen, dass die Öffnung des KOFL im August 2018 geeignete Personen anregt, durch diese Funktion zur Qualität des KOFL beizutragen. Insgesamt zeigt sich, dass viele fähige Personen – die meistens bereits anderweitig im Netzwerk engagiert sind – kaum mehr Ressourcen für zusätzliche Verpflichtungen haben.
Um das Budget von C&F zu schonen, fanden die Treffen ab dem vierten Treffen privat bei Stefan Marty-Teuber statt. Nach den vier eintägigen Treffen der Pilotphase bis Mitte Jahr wurde klar, dass zweitägige Anlässe viel ergiebiger wären; entsprechend wurden bis Ende Jahr neben zwei Redaktionsskypes zwei zweitägige Treffen durchgeführt. Zu allen Treffen liegen Protokolle vor, die von interessierten Personen gerne eingesehen werden können.
Da die Pilotphase des Projekts sozusagen als Weiterbildung deklariert war, war für diese keine Entlohnung der RedakteurInnen vorgesehen, sondern nur eine Deckung der Spesen. In der zweiten Jahreshälfte wurde zusätzlich das Engagement an den Treffen pro RedakteurIn mit EUR 200.-/CHF 240.- pro Tag honoriert. Diese Lösung muss aus Budgetgründen im Jahr 2018 wohl beibehalten werden und deckt natürlich kein KOFL-Homework der RedakteurInnen. Die Frage der internen und externen Finanzierung des KOFL ist noch nicht abschließend geklärt. Ziel ist unbedingt, dass die Tätigkeit der RedakteurInnen für das KOFL außerhalb der Redaktionstreffen nicht hauptsächlich ehrenamtlich ist. Auf jeden Fall soll das KOFL selbst die Möglichkeit zu Spenden und Sponsoring bieten.
1.3.1.2 Inhaltliches
In der Pilotphase zeigte sich schnell, dass die Ziele der Projektbeschreibung bezüglich zeitlicher Planung viel zu hochgesteckt waren. Das Projekt und seine Inhalte sind außerordentlich komplex und reichen von der Konzeption und dem Erscheinungsbild des Lexikons bzw. der einzelnen Artikel- und Diskussionsseiten über die technischen Herausforderungen der Software-Handhabung oder die fachlichen Herausforderungen und Ansprüche bis hin zum kompetenten Recherchieren, Schreiben und redaktionellen Betreuen. Themen der Arbeit an und zwischen den Redaktionstreffen waren u. a.:
  • immer wieder das Handling des Wikipedia-Editors,
  • die Standardelemente eines Artikels, ihre Definitionen und zugehörige Standardvorlagen,
  • die wissenschaftliche Recherche bei Kinaesthetics-Fachbegriffen auf grundsätzlicher Ebene und am Beispiel von ‚Anstrengung‘ und ‚Massen und Zwischenräumen‘,
  • das Sammeln von einschlägigen Literatur- und Medienangaben bzw. das bibliografische Erfassen und wissenschaftliche Zitieren,
  • die Sammlung von Fach- und Kernbegriffen,
  • der Zugriff auf die EKA-Grafiken,
  • nicht zuletzt die Anpassung der Projektplanung an die Fortschritte der Arbeiten und des gemeinsamen Lernprozesses.
Ganz konkret fand das Bedürfnis nach der Recherche in einschlägigen Fachbüchern seinen Niederschlag in einer Präsenzbibliothek, die in Kooperation mit KinCH zusammengestellt wurde. Für die Organisation der Zusammenarbeit wurde eine OwnCloud-Ordner eingerichtet, in dem u. a. möglichst vollständig die PDF der aktuellen EKA-Literatur, aber auch der historischen Literatur (z. B. Zeitschrift ‚Kinästhetik‘, 16. Bulletin) zu Recherchezwecken gesammelt wurden. Ebenso konnte auf der TrainerInnen-Plattform analog zu den Fachnetzwerken ein ‚Chatraum‘ eingerichtet werden.
1.3.1.3 Ausblick: Die Öffnung des KOFL für alle Kinaesthetics-TrainerInnen
In der Projektbeschreibung war ursprünglich die Öffnung des KOFL für das EKA-Netzwerk, d. h., die Aufnahme des Regelbetriebs mit der Möglichkeit des Einreichens von Artikeln, auf den Jahresbeginn 2018 geplant. Allerdings zeigte sich in der zweiten Jahreshälfte 2017, dass die Arbeiten und Lernprozesse zu wenig weit gediehen waren. Unterdessen wurde die Öffnung für alle TrainerInnen definitiv auf den August 2018 festgelegt. Die allgemeine Öffnung und Bekanntmachung des Lexikons außerhalb der EKA ist noch nicht terminiert.
Das KOFL-Projekt ist nicht nur langfristig angelegt, sondern auch mittelfristig ein Hauptprojekt von C&F. Das Leitungsgremium ist überzeugt, dass es insbesondere zu zwei Aufträgen, die die EKA in der entsprechenden Vereinbarung dem Ressourcenpool C&F erteilt, einen wesentlichen Beitrag leisten kann, nämlich zur ‚Förderung der ständigen Entwicklung der Kinaesthetics-Inhalte auf den verschiedenen Ebenen des Netzwerkes‘ und zur ‚Darstellung des aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstandes des gesamten Kinaesthetics-Wissens und -Könnens in schriftlicher und bildlicher Form‘. Über den zweiten Auftrag geht das KOFL sogar hinaus, indem es sich zum Ziel setzt, auch die Geschichte des ‚Kinaesthetics-Wissens und -Könnens‘ aufzubereiten.
Das KOFL ist im EKA-Netzwerk ein völlig neuartiges Werkzeug, mit dem die zahlreichen großen und kleinen Themen der Kinästhetik aufbereitet und niederschwellig von allen Beteiligten diskutiert oder zur Kenntnis genommen werden können. Es hat den enormen Vorteil, dass all dies in einem einzigen Rahmen geschehen kann, dessen primäres Ordnungssystem das Alphabet ist; wer weiß, für welches Stichwort er sich interessiert, findet es sehr leicht – oder kann einfach dafür sorgen, dass es für alle Beteiligten sichtbar in die gemeinsame Aufbereitung und Diskussion aufgenommen wird.
Das KOFL ersetzt keinesfalls die Bemühungen um die Darstellung der Rahmentheorie der Kinästhetik in unterschiedlichen Rahmenelementen, sondern bildet den lexikalischen Teil der gesamten Rahmentheorie. Dies ist im Wissenschaftsbetrieb absolut normal: In den meisten Fachgebieten gibt es umfassende Fachlexika neben geschlossenen Darstellungen, die die Themen nicht einfach alphabetisch nebeneinander stellen, sondern diese gewichten, inhaltlich ordnen, in einer passenden Reihenfolge darstellen und die Zusammenhänge zwischen ihnen aufzeigen.
Im Ressourcenpool C&F bzw. im EKA-Netzwerk haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass der direkte Weg zu kohärenten und qualitativ hochwertigen Darstellungen von Themen der Rahmentheorie einerseits nicht leicht zu bewältigen ist, und andererseits TrainerInnen, AusbilderInnen oder andere Interessierte nicht leicht einbezogen werden können. Vor diesem Hintergrund ist zu hoffen, dass das KOFL nicht nur den Weg zur Darstellung der Rahmentheorie in Rahmenelementen wesentlich erleichtert, sondern es auch möglich macht, dass alle interessierten Personen ihn eher nachvollziehen und sich daran beteiligen können.“

6.6 KOFL-Bericht aus dem C&F-Jahresbericht 2016

1.3.1 INP ‚Kinaesthetics Online-Fachlexikon‘ (KOFL)
1.3.1.1 Vorarbeiten
Das Projekt konnte wegen der erwähnten gesundheitlichen Probleme von Stefan Marty-Teuber nicht wie im letzten Jahresbericht angekündigt zu Beginn des Jahres gestartet werden. Am EKA-Sommertreffen wurde die Projektbeschreibung vorgestellt. Dabei wurde allerdings deutlich, dass es schwierig ist, sich ausgehend von der textlichen Beschreibung vorzustellen, was das genau geben soll, und den vorgesehenen großen Aufwand gutzuheißen.
Deshalb entschied sich Stefan Marty-Teuber als Projektleiter, spontan und inoffiziell geeignete TrainerInnen anzufragen, ob sie an 2 Arbeitstagen helfen würden, das KOFL mit bestehenden EKA-Texten zu füllen. Dies fand im November/Dezember mit Susanne Hoser, Andrea Wildi und Lutz Zierbeck statt. Allerdings zeigte sich, dass ein solches Vorgehen zu Irritationen bei Geschäftsleitungen und vereinzelten TrainerInnen führen kann, weswegen es eine absolute Ausnahme darstellen soll. Mehrheitlich reagierten die angefragten TrainerInnen sehr positiv und erfreut; viele bekundeten brennendes Interesse zu einem späteren Zeitpunkt.
1.3.1.2 Ausschreibungen des Redaktionsteams und des fachlichen Beirats
Im Dezember wurde im EKA-Netzwerk für die Pilotphase des Projekts offiziell die freiwillige Mitarbeit im Redaktionsteam ausgeschrieben und im AusbilderInnen-Team (ABT) nach fachlichen Beiräten gesucht (nach Möglichkeit unter Berücksichtigung aller EKA-Länder). Wohl wegen des hohen Qualifikationsanspruchs meldeten sich eher wenige TrainerInnen für die Mitarbeit im Redaktionsteam. Unterdessen konnte die gewünschte Zahl von 6 RedakteurInnen erreicht werden. Es sind neben den bereits erwähnten drei Personen Lilia Körner, Dagmar Panzer und Uta Bornschein.
Eher enttäuschend verlief die Suche nach fachlichen Beiräten. Es gab genau eine spontane Zusage; bis zum Abfassungszeitpunkt dieses Berichts ist dank ‚Nachbohren‘ verdankenswerterweise eine Gruppe zusammengekommen: Christine Grasberger (AT), Brigitte Marty-Teuber (CH), Beate Scheidegger Baret (IT) und Ute Kirov (DE).
Bei der konkreten Arbeit am KOFL zeigte sich bereits, dass das Erstellen von Artikeln in einer eigenen ‚Wikipedia‘ recht leicht zu lernen ist und die vielfältigen Möglichkeiten spannend sind. In der spontan hochgefahrenen Form konnte das KOFL am EKA-Dezembertreffen präsentiert und besser verstanden werden; der Startworkshop des Redaktionsteams erfolgte im Februar 2017.
1.3.1.3 Funktion des KOFL und die Nutzung von Synergien
Wichtig für das Gelingen des Projekts sowie für das EKA-Netzwerk ist, dass seine Funktionen allen bekannt sind und genutzt werden. Das KOFL soll den lexikalischen Teil des EKA-Rahmencurriculums bilden, d. h. der Rahmentheorie von Kinaesthetics. Es soll zu verschiedensten kleinen und großen Themen für die TrainerInnen und die Öffentlichkeit den aktuellen Forschungsstand in nachvollziehbarer und mit Quellen belegter Form darstellen.
Dadurch wird es zu einer gemeinsamen Referenz, nicht nur für die Recherchen von interessierten Personen, sondern auch für die gemeinsame Entwicklungsarbeit in der EKA. Wenn innerhalb eines Projekts z. B. die Konzepte der Alltagsaktivitäten von Juchli, Ropers, Krohwinkel usw. studiert und beurteilt werden, sind die benutzten einschlägigen Quellen direkt für das KOFL verwendbar, mehr oder weniger direkt eventuelle schriftliche Beschreibungen und Beurteilungen dieser Konzepte im Vergleich mit Kinaesthetics.
Künftig gilt es bei jeder Projektarbeit daran zu denken, was für einen direkten Nutzen diese Arbeit für das KOFL abwerfen kann. Natürlich wäre es sehr schade um die mögliche Synergie, wenn im Netzwerk Arbeit geleistet wird, die für das KOFL sehr wertvoll ist, dies aber einfach vergessen geht. Gleiches gilt für wissenschaftliche Arbeiten von TrainerInnen.“