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	<title>Kinaesthetics-Online-Fachlexikon - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-08-02T13:55:59Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6716</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
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		<updated>2026-07-02T08:05:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 1.5.4 Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„1 Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.1 Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist [[Lernen (Begriff)|Lernen]] ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.2 Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.3 Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.4 Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.5 Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. &#039;&#039;&#039;Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4. &#039;&#039;&#039;Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3 Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6715</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6715"/>
		<updated>2026-07-02T08:00:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„1 Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.1 Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist [[Lernen (Begriff)|Lernen]] ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.2 Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.3 Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.4 Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.5 Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. &#039;&#039;&#039;Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4. &#039;&#039;&#039;Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3 Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6714</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6714"/>
		<updated>2026-07-02T07:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„1 Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.1 Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist [[Lernen (Begriff)|Lernen]] ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.2 Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.3 Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.4 Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.5 Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. &#039;&#039;&#039;Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;4. &#039;&#039;&#039;Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5. &#039;&#039;&#039;Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3 Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6713</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6713"/>
		<updated>2026-07-02T07:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6709</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6709"/>
		<updated>2026-06-18T10:59:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6708</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6708"/>
		<updated>2026-06-18T10:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6707</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6707"/>
		<updated>2026-06-18T10:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6706</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6706"/>
		<updated>2026-06-18T10:57:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. Lernzyklus) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6705</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6705"/>
		<updated>2026-06-18T10:57:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6704</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6704"/>
		<updated>2026-06-18T10:56:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6703</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6703"/>
		<updated>2026-06-18T10:55:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie (Zugriff: 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6702</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6702"/>
		<updated>2026-06-18T10:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorangehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6701</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6701"/>
		<updated>2026-06-18T10:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Elemente einer Evaluation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6700</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6700"/>
		<updated>2026-06-18T10:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 2.3➞Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Bis zum Jahr 2025 führten die Teilnehmenden der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 die Selbstevaluationen handschriftlich durch. Seit dem Jahr 2026 wird der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchgeführt. Die AusbilderInnen führen die Teilnehmenden in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen ist, dass die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt verglichen werden. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Ziele in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Elemente einer Evaluation&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“, &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6699</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6699"/>
		<updated>2026-06-18T10:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6698</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6698"/>
		<updated>2026-06-18T10:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen&#039;&#039;&#039; (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;oder Fragen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-06, SE-11):&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-06 ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 und ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen ihre aktuellen Lernthemen und ihr Lernpotenzial.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren die Teilnehmenden in der SE-11 ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Selbstevaluation der Phase 5&#039;&#039;&#039; (SE-12, freiwillig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es steht den AusbilderInnen gegen Ende der Phase 5 frei, die Teilnehmenden ihre Lernprozesse dieser Phase mithilfe der Bildungsfelder handschriftlich evaluieren und deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen beschreiben zu lassen. Zusätzlich ist es sinnvoll, dass die Teilnehmenden ihre Lernthemen und Fragen sowie die konkrete Planung ihres weiteren persönlichen Lernwegs beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6697</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6697"/>
		<updated>2026-06-18T10:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6696</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6696"/>
		<updated>2026-06-18T10:07:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und Arbeitsschritte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6695</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6695"/>
		<updated>2026-06-18T09:49:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen, ausgehend von der Bestimmung der Ausgangslage der Teilnehmenden:&#039;&#039; &#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgaben (VA):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Vorbereitungsaufgaben werden den Teilnehmenden vor dem Beginn der Ausbildung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;zugesandt. Sie bilden die erste Ausgangslage für ihre Selbstevaluationen sowohl während&#039;&#039;  &#039;&#039;der Ausbildung als auch am Ende, wenn die Teilnehmenden auf ihre gesamten&#039;&#039;  &#039;&#039;Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;  &#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen 1 bis 4 (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&#039;&#039;  &#039;&#039;Im Übergang von den Phasen zu den Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre&#039;&#039;  &#039;&#039;Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben deren&#039;&#039;  &#039;&#039;Bedeutung für sie persönlich und für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Als&#039;&#039;  &#039;&#039;Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan beschreiben sie ihre Lernthemen oder&#039;&#039;  &#039;&#039;Fragen, die sie in der Etappe bearbeiten möchten, und ebenso ihre Ziele und&#039;&#039;  &#039;&#039;Arbeitsschritte.&#039;&#039;  &#039;&#039;C&amp;amp;F/EKA 2026 5Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung&#039;&#039;  &#039;&#039;zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;  &#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&#039;&#039;  &#039;&#039;Gegen Ende der Etappen evaluieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse der&#039;&#039;  &#039;&#039;vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug&#039;&#039;  &#039;&#039;• auf ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf ihre bearbeiteten Lernthemen&#039;&#039;  &#039;&#039;oder Fragen,&#039;&#039;  &#039;&#039;• auf ihr Lernen in der Lerngruppe und&#039;&#039;  &#039;&#039;• auf ihr Lernen in den Etappenaufgaben.&#039;&#039;  &#039;&#039;Die Teilnehmenden beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für sie persönlich und&#039;&#039;  &#039;&#039;für ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerInnen. Im Hinblick auf die nächste Phase&#039;&#039;  &#039;&#039;beschreiben sie ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen&#039;&#039;  &#039;&#039;zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;  &#039;&#039;4. Vorbereitung auf die Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6694</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6694"/>
		<updated>2026-06-18T09:37:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6693</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6693"/>
		<updated>2026-06-18T09:32:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6692</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6692"/>
		<updated>2026-06-18T09:31:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die Selbstevaluationen der TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß die Teilnehmenden die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem die Teilnehmenden ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Die Teilnehmenden bilden damit ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung ab.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren die Teilnehmenden jeweils ihr Präsenzlernen im Kursraum in der Phase und ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick. Sie halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6691</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6691"/>
		<updated>2026-06-18T09:25:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 1.5.4 Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen führen die Teilnehmenden eine Standortbestimmung durch. Dabei vergleichen sie den aktuellen Stand der eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen dienen. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung zur SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind für die PrüfungsabsolventInnen im Rahmen der Vorbereitung eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Stand des Kompetenzzuwachses zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Verlauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6690</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6690"/>
		<updated>2026-06-18T09:20:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 1.5.3 Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Phasen und Etappen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernphase&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6689</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6689"/>
		<updated>2026-06-18T09:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und die Standortbestimmung. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und mithilfe der Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 18 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernzyklus&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6688</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6688"/>
		<updated>2026-06-18T09:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|100px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6687</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6687"/>
		<updated>2026-06-18T09:13:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6686</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6686"/>
		<updated>2026-06-18T09:05:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Zu den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2017, S. 59.; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2017, S. 26 ff.; &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Bildungsfelder&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2026-04-  13). &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6685</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6685"/>
		<updated>2026-06-18T09:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 1.5.1 Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6684</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6684"/>
		<updated>2026-06-18T09:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6683</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6683"/>
		<updated>2026-06-18T08:59:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6682</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6682"/>
		<updated>2026-06-18T08:58:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* „Der Selbstevaluationsprozess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6681</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6681"/>
		<updated>2026-06-18T08:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 1.4 Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6680</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6680"/>
		<updated>2026-06-18T08:53:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 1.2 Das eigene Lernen durch fortgesetzte Selbstevaluationsprozesse optimieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Das eigene Lernen durch den fortgesetzten Selbstevaluationsprozess optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibungen können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinne werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-TrainerInnen-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.4 Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.5 Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6679</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6679"/>
		<updated>2026-06-18T08:50:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* 1.1 Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Zur Selbstregulation: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Feedback-Control-Theorie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff: 2023-11-29) Zur Lernumgebung: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Lernumgebung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 2023-11-29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.2 Das eigene Lernen durch fortgesetzte Selbstevaluationsprozesse optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.3 Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibung können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinn werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.4 Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.5 Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6678</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6678"/>
		<updated>2026-06-18T08:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* „1 Selbstevaluationsprozesse im Fachgebiet Kinästhetik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„ Der Selbstevaluationsprozess&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.1 Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung|Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.2 Das eigene Lernen durch fortgesetzte Selbstevaluationsprozesse optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.3 Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibung können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinn werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.4 Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.5 Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Literatur_und_Medien&amp;diff=6551</id>
		<title>Literatur und Medien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Literatur_und_Medien&amp;diff=6551"/>
		<updated>2026-03-13T10:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* E */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Fachartikel in Bearbeitung|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite listet in alphabetischer Reihenfolge nach den [[KOFL:Richtlinien: Bibliografische Erfassung|KOFL-Richtlinien der bibliografischen Erfassung]] alle Literatur und Medien auf, die im KOFL vorkommen. Ebenso werden weitere Literatur und Medien erfasst, die für die Kinästhetik, die Kybernetik und andere Bezugswissenschaften von Bedeutung sind. Zusätzlich wird bei jeder Publikation unter dem Stichwort „Standorte“ mit den Kürzeln der EKA-Länderorganisationen und der RedakteurInnen angegeben, wo sie vorhanden und gegebenenfalls auszuleihen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bibliografische Liste von Fachartikeln aus verschiedenen Fachzeitschriften, von Studien der Wirkungsforschung und von Hochschularbeiten zur Kinästhetik findet sich im Artikel [[Fachartikel, Studien und Hochschularbeiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== A ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;American Society for Cybernetics (2021)&#039;&#039;&#039;, Washington USA. &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://asc-cybernetics.org/foundations/history/MacySummary.htm&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 3.12.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ashby, W. Ross  (1985):&#039;&#039;&#039; Einführung in die Kybernetik. Übersetzt von Jörg Adrian Huber. 2. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag. ISBN 978-3-518-27634-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1974.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1956): An Introduction to Cybernetics. London: Chapman &amp;amp; Hall.&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (2009):&#039;&#039;&#039; Praxisbuch Kinaesthetics. Erfahrungen zur individuellen Bewegungsunterstützung auf Basis der Kinästhetik. 2. Auflage. München, Jena: Elsevier, Urban und Fischer. ISBN 978-3-437-27570-8.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2006.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Asmussen, Maren (2014):&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch verdient Respekt. Auf der Spur von Erich Blechschmidt. In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2014, Nr. 4. S. 34-35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ayres, A. Jean (1984):&#039;&#039;&#039; Bausteine der kindlichen Entwicklung. Die Bedeutung der Integration der Sinne für die Entwicklung des Kindes. Mit Unterstützung von Jeff Robbins; aus dem Amerikan. übers. von I. Flehmig und R.-W. Flehmig. Berlin: Springer. ISBN 3-540-13303-8. Originaltitel: Sensory integration and the child.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== B ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baecker, Dirk (Hg.) (2016): &#039;&#039;&#039; Schlüsselwerke der Systemtheorie. 2., erweiterte und neu gestaltete Auflage. Wiesbaden: Springer VS. ISBN 978-3-531-20003-3. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2005.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Gregory (1979):&#039;&#039;&#039; Mind And Nature. A Necessary Unity. New York: E. P. Dutton. ISBN 0-525-15590-2. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Gregory (2014): &#039;&#039;&#039; Geist und Natur. Eine notwendige Einheit. Übersetzt von Hans Günter Holl. 10. Auflage. Frankfurt a. M.: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 691). ISBN 978-3-518-28291-3. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1987. Erstausgabe: 1982. Frankfurt a. M.: Suhrkamp (ISBN 978-3-518-57603-8).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe: vgl. Bateson, Gregory (1979)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Gregory (2017): &#039;&#039;&#039; Ökologie des Geistes. Anthropologische, psychologische, biologische und epistemologische Perspektiven. Übersetzt von Hans Günter Holl. 12. Auflage. Frankfurt a. M.: Suhrkamp. ISBN 978-3-518-28171-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1985. Erstausgabe: 1981. Frankfurt a. M.: Suhrkamp (ISBN 978-3-518-07539-5).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1972): Steps to an Ecology of Mind, Collected Essays in Anthropology, Psychiatry, Evolution and Epistemology. Copyright © 1972 by Chandler Publishing Company.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Gregory; Bateson, Mary C. (2005): &#039;&#039;&#039; Wo Engel zögern. Unterwegs zu einer Epistemologie des Heiligen. Übersetzt von Hans-Ulrich Möhring. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1769). ISBN 978-3-518-29369-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1993. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1987): Angels Fear. Towards an Epistomology oft he Sacred. New York: Macmillan Publishing Company. © by the Estate of Gregory Bateson and Mary Catherine Bateson.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Nora (2010):&#039;&#039;&#039; An Ecology of Mind. A Daughter’s Portrait of Gregory Bateson. DVD (Englisch, Dolby Digital 2.0, 1.77:1 (16:9), 60 Minuten). Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch. Köln: Mindjazz pictures. EAN 4042564055467.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berghaus, Margot (2011):&#039;&#039;&#039; Luhmann leicht gemacht. Eine Einführung in die Systemtheorie. 3., überarbeitete und ergänzte Auflage. Köln: Böhlau. ISBN 978-3-8252-2360-1. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2001 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bloom, Benjamin; Engelhart, M. B; Furst, E. J.; Hill, W. H.; Krathwohl, D. R. (1956):&#039;&#039;&#039; Taxonomy of educational objectives – The classification of educational goals. New York: David McKay Company.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bock, Nikola, Schubert, Jutta:&#039;&#039;&#039; Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners - Tanz mit der Welt. Heinz von Förster. https://www.youtube.com/watch?v=RNdTrdi5nG4 (Zugriff: 27.10.2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==C==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==E==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Hg.) (2017):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Konzeptsystem. 6. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-00-0.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EKA 2026&amp;quot;&amp;gt;Auf den Druckprozess 2026 der EKA hin erfolgten im Verlag European Kinaesthetics Association ein Wechsel von der internen jährlichen Auflagenzählung zu einer anschlussfähigen und gängigen Auflagenzählung sowie kleinere, nicht ISBN-relevante inhaltliche Änderungen. Die aktuellen Angaben der Auflage beziehen sich in der Regel auf interne Überarbeitungen, die vor der ISBN-Vergabe an die entsprechenden Publikationen erfolgt sind. Ihre Zählung orientiert sich nichtsdestotrotz an den Vorgaben der ISBN-Agentur, aufgrund welcher Änderungen von Publikationen eine neue Auflage gezählt bzw. eine neue ISBN vergeben werden muss.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2006&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Hg.) (2017):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EKA 2026&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2010&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Ed.) (2017):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Apprendimento e competenza di movimento. Responsabile delle traduzioni: Beate Scheidegger, Sara Pascal. 3. edizione. Seeham, Winterthur: Editore European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-17-8.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EKA 2026&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prima edizione: 2010&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Hg.) (2018):&#039;&#039;&#039; Kybernetik und Kinästhetik. Unter Mitarbeit von Stefan Marty-Teuber und Stefan Knobel. 4. Auflage. Seeham, Winterthur, Siebnen: Verlag European Kinaesthetics Association, verlag lebensqualität. ISBN 978-3-903180-22-2 (Verlag European Kinaesthetics Association), ISBN 978-3-906888-02-6 (verlag lebensqualität).&amp;lt;ref name=&amp;quot;EKA 2026&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2012 („Kinaesthetics. Wissenschaftliche Grundlagen. Teil 1: Kybernetik“)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2022) &#039;&#039;&#039;: Aufbaumodul Demenz 1: Sich und die Welt wahrnehmen. Arbeitsunterlagen. Unter Mitarbeit von Franziska Gysin, Christine Grasberger, Brigitte Marty-Teuber, Stefan Marty-Teuber, Sabine Siemann, Erich Weidmann. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2022) &#039;&#039;&#039;: Aufbaumodul Demenz 2: Sich in Beziehung erfahren. Arbeitsunterlagen. Unter Mitarbeit von Franziska Gysin, Christine Grasberger, Brigitte Marty-Teuber, Stefan Marty-Teuber, Sabine Siemann, Erich Weidmann. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2022) &#039;&#039;&#039;: Aufbaumodul Demenz 3: Die eigene Orientierung suchen. Arbeitsunterlagen. Unter Mitarbeit von Franziska Gysin, Christine Grasberger, Brigitte Marty-Teuber, Stefan Marty-Teuber, Sabine Siemann, Erich Weidmann. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2022) &#039;&#039;&#039;: Aufbaumodul Demenz 4: Sich im Alltag als wirksam erfahren. Arbeitsunterlagen. Unter Mitarbeit von Franziska Gysin, Christine Grasberger, Brigitte Marty-Teuber, Stefan Marty-Teuber, Sabine Siemann, Erich Weidmann. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik und Frühmobilisation. Themenbroschüre. Für Fachpersonen aus dem ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Bereich. Unter Mitarbeit von Caroline Rüttimann Remund, Andrea Wildi Wyss, Hubert Zimmermann, Stefan Marty-Teuber und des Fachnetzwerks Akutpflege/Intensivpflege (Kinaesthetics Schweiz). Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903350-02-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3.Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Unter Mitarbeit von Stefan Marty-Teuber und des EKA-Ausbilderteams. 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Curriculum – Begriff, Geschichte und Bedeutung. Essay. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Unter Mitarbeit von Stefan Marty-Teuber. 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Flechtner, Hans-Joachim (1984): &#039;&#039;&#039; Grundbegriffe der Kybernetik. Eine Einführung. München: dtv Deutscher Taschenbuch-Verlag (dtv Wissenschaft 4422). ISBN 978-3-423-04422-6. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstausgabe: 1966. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von (1985): &#039;&#039;&#039; Sicht und Einsicht. Versuche zu einer operativen Erkenntnistheorie. Autorisierte deutsche Fassung von Wolfram K. Köck. Braunschweig, Wiesbaden: Vieweg (Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie 21). ISBN 978-3-528-08468-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von (1999): &#039;&#039;&#039; Sicht und Einsicht. Versuche zu einer operativen Erkenntnistheorie. Autorisierte deutsche Fassung von Wolfram K. Köck. Heidelberg: Carl-Auer Systeme Verlag (Reihe Konstruktivismus und systemische Denken). ISBN 978-3-528-08468-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von (1999 [1993]): &#039;&#039;&#039; 2 x 2 = grün. 2 Audio-CDs (104 Minuten) + 1 Begleitbooklet. Herausgegeben von Klaus Sander. Köln: Supposé. ISBN 978-3-932513-08-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von (2000): &#039;&#039;&#039; Wissen und Gewissen. Versuch einer Brücke. Herausgegeben von Siegfried J. Schmidt. Übersetzt von Wolfram Karl Köck. 5. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp Taschenbuch Verlag (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 876). ISBN 978-3-518-28476-6. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1993.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von; Bröcker, Monika (2019): &#039;&#039;&#039; Teil der Welt. Fraktale einer Ethik – oder: Heinz von Foersters Tanz mit der Welt. Unter Mitarbeit von Georg Ivanovas. 4. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Philosophie, Systemtheorie, Gesellschaft). ISBN 978-3-89670-557-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von; Glasersfeld, Ernst von (2010): &#039;&#039;&#039; Wie wir uns erfinden. Eine Autobiographie des rationalen Konstruktivismus. 4. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Philosophie, Systemtheorie, Gesellschaft). ISBN 978-3-89670-580-8. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1999.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von; Pörksen, Bernhard (2019):&#039;&#039;&#039; Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners. Gespräche für Skeptiker. 12. Auflage. Carl-Auer-Systeme Verlag, Heidelberg (Systemische Horizonte). ISBN 978-3-89670-646-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1998&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von, u. a. (1992):&#039;&#039;&#039; Einführung in den Konstruktivismus. Beiträge von Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Peter M. Hejl, Siegfried J. Schmidt, Paul Watzlawick. München, Zürich: Piper (Veröffentlichungen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung. Herausgegeben von Heinz Gumin und Heinrich Meier. Band 5. Serie Piper 1165). ISBN 978-3-492-11165-2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
© 1985 München: R. Oldenbourg Verlag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fringer, André (Hg.) (2016):&#039;&#039;&#039; Palliative Versorgung in der Langzeitpflege. Entwicklungen, Möglichkeiten und Aspekte der Qualität. Bern: Hogrefe. ISBN 978-3-456-85619-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E-Book-ISBN_PDF 978-3-456-95619-0.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fromm, Erich (2015): &#039;&#039;&#039; Vom Haben zum Sein. Wege und Irrwege der Selbsterfahrung. Herausgegeben von Rainer Funk. 8. Auflage. [Berlin]: Ullstein. ISBN 978-3-548-36775-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2005. Erstausgabe: 1989. Weinheim, Basel: Beltz (ISBN 978-3-407-85601-2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fürniß, Silke (2017):&#039;&#039;&#039; Die Reise in meinen Körper. In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2017, Nr. 3 S. 28–33.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: zilu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gattinger, Heidrun (2017):&#039;&#039;&#039; Development and Evaluation of Two Instruments to Assess Nursing Staff’s Competence in Mobility Care Based on Kinaesthetics (Annales Universitatis Turkuensis, ser. D 1310). PhD Thesis. University of Turku, Turku. ISBN 978-951-29-6978-4 (Print), ISBN 978-951-29-6979-1 (PDF).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ghisla, G. (2008):&#039;&#039;&#039; Überlegungen zu einem theoretischen Rahmen für die Entwicklung von kompetenzorientierten Curricula. Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glasersfeld, Ernst von (1987):&#039;&#039;&#039; Wissen, Sprache und Wirklichkeit. Arbeiten zum radikalen Konstruktivismus. Autorisierte deutsche Fassung von Wolfram K. Köck. Wiesbaden: Teubner (Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie. Band 24). ISBN 978-3-528-08598-8.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glasersfeld, Ernst von (2013):&#039;&#039;&#039; Wege des Wissens. Konstruktivistische Erkundungen durch unser Denken. Herausgegeben von Hans Rudi Fischer. 2., korrigierte Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Systemische Horizonte). ISBN 978-3-89670-888-5.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1996.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glasersfeld, Ernst von (2011): &#039;&#039;&#039; Radikaler Konstruktivismus. Ideen, Ergebnisse, Probleme. Übersetzt von Wolfram Karl Köck. 7. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1326). ISBN 978-3-518-28926-6. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1997.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1995): Radical constructivism. A Way of Knowing and Learning. London: The Falmer Press.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glasersfeld, Ernst von (2005):&#039;&#039;&#039; Zwischen den Sprachen. Eine persönliche Geschichte des Radikalen Konstruktivismus. Audio-CD (Deutsch, 67 Minuten). Konzeption und Regie: Klaus Sander. Köln: Supposé. ISBN 978-3-932513-63-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny (2003):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Gesundheitsentwicklung und menschliche Aktivitäten. Übersetzung: Ute Villwock, Elisabeth Brock. 2., komplett überarbeitete Auflage. München, Jena: Urban und Fischer. ISBN 978-3-437-31467-4.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1999 (Wiesbaden: Ullstein Medical)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny (1999):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Gesundheitsentwicklung und Menschliche Funktionen. Übersetzung: Ute Villwock. Wiesbaden: Ullstein Medical. ISBN 3-86126-637-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1992&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hejl, Peter u. a. (2015):&#039;&#039;&#039; Einführung in den Konstruktivismus. Beiträge von Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Peter M. Hejl, Siegfried J. Schmidt, Paul Watzlawick. 15. Auflage. München, Berlin, Zürich: Piper (Piper 1165. Veröffentlichungen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Band 5). ISBN 978-3-492-21165-9.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: © 1985 R. Oldenbourg Verlag, München.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höppner, Gundula; Lilienkamp, Michael (2007):&#039;&#039;&#039; Vom Für zum Mit. In: lebensqualität. Das Journal für Kinaesthetics. 2007, Nr. 4. Siebnen: verlag lebensqualität. S. 10–15.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: zilu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Huth, Martina; Smith, Thomas (2007): &#039;&#039;&#039; Ich bewege, also bin ich. Verhaltenskybernetik als Vorreiter für Kinaesthetics. In: Lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2017, Nr. 2. Siebnen: verlag lebensqualität.S. 4–8.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hutterer, Robert (1998):&#039;&#039;&#039; Das Paradigma der Humanistischen Psychologie. Entwicklung, Ideengeschichte und Produktivität. Wien. Springer Psychotherapie. ISBN 3-211-82944-X &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KinCH, mast, boan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==I==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I Ging. Das Buch der Wandlungen.&#039;&#039;&#039; In der Originalübersetzung von Richard Wilhelm. 8., ergänzte Auflage 2017. Wiesbaden: Marix. ISBN 978-3-937715-08-7.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: rejo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Juchli, Liliane: Pflege. Praxis und Theorie der Gesundheits- und Krankenpflege (1991)&#039;&#039;&#039;. 6., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag. ISBN: 3-13-500006-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==K==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karwowski, Waldemar (Hg.) (2006): &#039;&#039;&#039; International Encyclopedia of Ergonomics and Human Factors. Second Edition, 3 Volume Set. Boca Raton: CRC Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kinaesthetics Schweiz (Hg.) (2022):&#039;&#039;&#039; SpezialistIn für angewandte Kinästhetik. Berufsprüfung. Unter Mitarbeit von Brigitte Marty-Teuber und Stefan Marty-Teuber. Winterthur: Kinaesthetics Schweiz. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KinCH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirov, Ute (2013):&#039;&#039;&#039; Optimal Handling auf der Neonatologie. Kinaesthetics Infant Handling. In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2013, Nr. 2. S.&amp;amp;nbsp;17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Knobel, Stefan (2012): Stabilität – Instabilität. Spielt die Welt verrückt?&#039;&#039;&#039; In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2012, Nr. 2. S. 4–8.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: rejo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Knobel, Stefan; Hennessey, Richard (2023):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik und die 1.-Person-Methode. Jedes Tun ist Erkennen, und jedes Erkennen ist Tun. In: LQ. kinaesthetics – zirkuläres denken – lebensqualität. 2023, Nr. 1. S. 42–46. [[Medium:Lq-2023-1-Kinaesthetik-und-die-1-Person-Methode.pdf|Zum Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lau, Felix (2008):&#039;&#039;&#039; Die Form der Paradoxie. Eine Einführung in die Mathematik und Philosophie der „Laws of Forms“ von G. Spencer Brown. 3. Auflage. Verlag für Systemische Forschung im Carl-Auer Verlag. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme. ISBN 978-3-89670-352-1. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2005 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Luhmann, Niklas (2017):&#039;&#039;&#039; Einführung in die Systemtheorie. Herausgegeben von Dirk Baecker. 7. Auflage. Systemische Horizonte. Heidelberg: Carl-Auer Verlag. ISBN 978-3-89670-839-7. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Luhmann, Niklas (1997):&#039;&#039;&#039; Die Gesellschaft der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft1360). ISBN 3-518-28960-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lutterer, Wolfram (2000): &#039;&#039;&#039; Auf den Spuren ökologischen Bewußtseins. Eine Analyse des Gesamtwerks von Gregory Bateson. Freiburg i. Br.: W. Lutterer. zugl.: Freiburg (Breisgau), Univ.-Diss. 1999. Herstellung und Vertrieb: Libri Books on Demand, Norderstedt. ISBN 978-3-89811-699-2. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lutterer, Wolfram (2009): &#039;&#039;&#039; Gregory Bateson – Eine Einführung in sein Denken. 2., erweiterte Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag. ISBN 978-3-89670-717-8. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lutterer, Wolfram (2011):&#039;&#039;&#039; Der Prozess des Lernens. Eine Synthese der Lerntheorien von Jean Piaget und Gregory Bateson. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft. ISBN 978-3-938808-86-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny (1994):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik in der Pflege-Grundkurs - Kurzdarstellung. Übersetzt von Ina Citron. USA: Maietta-Hatch, Inc. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank (1991):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik in der Krankenpflege. Arbeitsbuch Grundkurs. Übersetzt von Ina Citron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
© 1991 Copyright Maietta-Hatch-Inc.Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: rejo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank (1991): &#039;&#039;&#039;Kinästhetik in der Krankenpflege. Arbeitsbuch. Grundkurs. Übersetzt von Ina Citron. Santa Fe: Maietta-Hatch-Inc. Ohne ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank (2001): &#039;&#039;&#039; Kinästhetik in der Pflege. Aufbaukurs-Arbeitsbuch. Hg.: Institut für Kinästhetik IfK AG. Überarbeitete Neuauflage. © 2000 Maietta-Hatch Inc. IfK USA. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics Infant Handling. Originalmanuskript aus dem Amerikanischen von Ute Villwock. 3., überarbeitete Auflage. Bern: Hogrefe AG. ISBN 978-3-456-86290-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2004&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank, Bauder, Heidi (1998):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik in der Pflege. Aufbaukurs Arbeitsbuch. Hg.: Institut für Kinästhetik IfK AG. 2. überarbeitete Auflage. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mathis, Thomas; Marty, Brigitte (2000): &#039;&#039;&#039; Ermöglichen statt Behindern. Ein Lern- und Interaktionsmodell.  DVD (ca. 30 Minuten). Siebnen: LaRete GmbH. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marty-Teuber, Stefan (2011): &#039;&#039;&#039; Kybernetik: Von der Steuermannskunst zum Cybernet. In: Lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. Nr. 2 (2011), S. 42. Siebnen: verlag lebensqualität. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marty-Teuber, Stefan (2011): &#039;&#039;&#039; Kinaesthetics: Vom sechsten Sinn zum Kino. In: Lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. Nr. 3 (2011), S. 38–40. Siebnen: verlag lebensqualität. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marty-Teuber, Stefan (2012):&#039;&#039;&#039; Erfahren: Von der Piratin zur Expertin. In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2012, Nr. 4. S. 34–35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Maturana, Humberto R. (1970): &#039;&#039;&#039; Neurophysiology of Cognition. In: P. L. Garvin (ed.): Cognition: A Multiple View. New York: Spartan Books. ISBN ‎978-0-876-71703-5. S. 3–23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maturana, Humberto R. (2008): &#039;&#039;&#039; Biologie der Realität. Übersetzung: Wolfram Köck. 3. Auflage. Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 1502. Frankfurt am Main: Suhrkamp. ISBN 978-3-518-29102-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2000 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
© Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 1998 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maturana, Humberto R.; Pörksen, Bernhard (2018):&#039;&#039;&#039; Vom Sein zum Tun. Die Ursprünge der Biologie des Erkennens. 4. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Systemische Horizonte). ISBN 978-3-8497-0249-6.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maturana, Humberto R.; Varela, Francisco J. (2015):&#039;&#039;&#039; Der Baum der Erkenntnis. Die biologischen Wurzeln des menschlichen Erkennens. Aus dem Spanischen von Kurt Ludewig in Zusammenarbeit mit dem Institut für systemische Studien e. V. in Hamburg. 6. Auflage. Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag (Fischer Taschenbücher 17855). ISBN 978-3-596-17855-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
© 1987 Bern, München, Wien: Scherz Verlag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1984): El árbol del conocimiento. Las bases biológicas del entendimiento humano. Santiago: Editorial Universitaria.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Müller, Albert (2000):&#039;&#039;&#039; Eine kurze Geschichte des BCL. Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 11 (1): 9-30. &amp;lt;https://www.univie.ac.at/constructivism/papers/mueller/mueller00-bcl.html&amp;gt; (Zugriff 16.1.2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==P==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Piaget, Jean (1984):&#039;&#039;&#039; Psychologie der Intelligenz. Mit e. Einf. von Hans Aebli. 8. Aufl. in d. vollst. überarb. Übers. d. 2. Aufl. Stuttgart: Klett-Cotta. ISBN 978-3-12-936360-7. Originaltitel: La psychologie de l&#039;intelligence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pias, Claus (Hg.) (2003): &#039;&#039;&#039; Cybernetics/Kybernetik. The Macy-Conferences 1946–1953. Volume I. Transactions. Band I. Protokolle. Zürich, Berlin: Diaphanes. ISBN 3-935-30035-2. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pias, Claus (Hg.) (2004): &#039;&#039;&#039; Cybernetics/Kybernetik. The Macy-Conferences 1946–1953. Volume II. Essays and Documents. Band II. Essays und Dokumente. Zürich, Berlin: Diaphanes. ISBN 3-935-30036-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Popper, Karl R. (2016):&#039;&#039;&#039; Die Welt des Parmenides. Der Ursprung des europäischen Denkens. Herausgegeben von Arne Petersen … [et. al.]. München: Piper. ISBN 978-3-492-24071.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: rejo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pörksen, Bernhard (2019): &#039;&#039;&#039; Die Gewissheit der Ungewissheit. Gespräche zum Konstruktivismus. Mit Heinz von Foerster [u. a.]. 4. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Systemische Horizonte). ISBN 978-3-8497-0285-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pörksen, Bernhard (Hg.) (2015):&#039;&#039;&#039; Schlüsselwerke des Konstruktivismus. Mit einem Nachwort von Siegfried J. Schmidt. 2., erweiterte Auflage. Wiesbaden: Springer VS. ISBN 978-3-531-19974-0.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
DOI: 10.1007/978-3-531-19975-7. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2011.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pruckner, Maria:&#039;&#039;&#039; 90 Jahre Heinz von Foerster | Relaunch 2021. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=-OPdH8Pk6x4 (Zugriff: 07.02.2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Q ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reichle, Franz (2005): &#039;&#039;&#039; Monte Grande. Francisco Varela. DVD (Englisch und Deutsch, DVD-9, NTSC, 16:9, 80 Minuten). Untertitel: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch. 2 Stunden zusätzliche Interviews mit englischen und deutschen Untertiteln. Zürich: Franz Reichle und T&amp;amp;C Film. ISAN: 0000-0000-CDF1-0000-0-0000-0000-3. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Scharper, Michael (2008): &#039;&#039;&#039; GEO Epoche. Industrielle Revolution. Das Magazin für Geschichte Nr. 30, 04/08. Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Scheffer, Marten; Westley, Francis R. (2007):&#039;&#039;&#039; The Evolutionary Basis of Rigidity: Locks in Cells, Minds and Society. In: Ecology and Society 12(2): 36. http://www.ecologyandsociety.org/vol12/iss2/art36/ (Zugriff: 22.08.2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U. (1965): &#039;&#039;&#039; Behavior Organization and Work. Madison: College Printing. Ohne ISBN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, K. U. (1972): &#039;&#039;&#039;Social Tracking and Social Feedback Control: The Experimental Foundation of Social Cybernetics. Madison, Wisconsin: Behavioral Cybernetics Laboratory.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U. (1974): &#039;&#039;&#039; Industrial Social Cybernetics. Madison: Behavioral Cybernetics Laboratory, University of Wisconsin. Ohne ISBN. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U. (1979): &#039;&#039;&#039; Human Factors and Systems Principles for Occupational Safety and Health. Cincinnati: National Institute of Occupational Safety and Health. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Foltz Smith, Margaret (1966): &#039;&#039;&#039; Cybernetic Principles of Learning and Educational Design. New York: Holt, Rinehart and Winston Inc. ISBN 978-0-03-051270-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Schiamberg, Larry (1973): &#039;&#039;&#039; The Human social Yoke: A Parents Guide to Early Childhood Eduction. The Infraschool. Madison: University of Wisconsin. Ohne ISBN. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Smith, Margaret F. (1973):&#039;&#039;&#039; Psychology. An Introduction to Behavior Science. Boston: Little, Brown and Company. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Smith, William M. (1958): &#039;&#039;&#039; The Behavior of Man. Introduction to Psychology. New York: Holt, Rinehart and Winston Inc. Ohne ISBN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Smith, William M. (1962): &#039;&#039;&#039; Perception and Motion. An Analysis of Space-Structured Behavior. Philadelphia: W. B. Saunders Company. Ohne ISBN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Smith, William M. (1962): &#039;&#039;&#039; Delayed Sensory Feedback and Behavior. Philadelphia: W. B. Saunder Company. Ohne ISBN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schönwälder-Kuntze, Tatjana; Wille, Katrin; Hölscher, Thomas (2009):&#039;&#039;&#039; George Spencer Brown. Eine Einführung in die „Laws of Form“. 2., überarbeitete Auflage. Wiesbaden: VS, Verlag für Sozialwissenschaften. ISBN 978-3-531-16105-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2004.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spencer Brown, George (1969): &#039;&#039;&#039; Laws of Form. London: Allen and Unwin. Keine ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Varela, Francisco J.; Rosch, Eleanor; Thompson, Evan (1992):&#039;&#039;&#039; Der Mittlere Weg der Erkenntnis. Die Beziehung von Ich und Welt in der Kognitionswissenschaft. Der Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Theorie und menschlicher Erfahrung. Übersetzt von Hans Günter Holl. Bern, München, Wien: Scherz Verlag. ISBN 3-502-13750-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1991): The Embodied Mind. Cambridge: Massachusetts Institute of Technology.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KinCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Varela, Francisco J.; Shear, Jonathan (1999): &#039;&#039;&#039; First-Person Methodologies: What, Why, How? In: Journal of Consciousness Studies 6, No 2–3, S. 1–14. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Varela, Francisco J.; Maturana, Humberto R.; Uribe, R. (1974): &#039;&#039;&#039; Autopoiesis: The organization of living systems, its characterization and a model. In: Biosystems. Volume 5, Issue 4. S. 187–196. doi:[https://doi.org/10.1016/0303-2647%2874%2990031-8 10.1016/0303-2647(74)90031-8].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1983):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 5. Bulletin. Dezember 1983. Hendschiken: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdruck 2009.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (2011): &#039;&#039;&#039; Kinästhetik Bulletin Nr. 1–24, 1980–1996. Nachdruck. Siebnen: verlag lebensqualität. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Watzlawick, Paul (2016): &#039;&#039;&#039; Man kann nicht nicht kommunizieren. Das Lesebuch. Zusammengestellt von Trude Trunk und mit einem Nachwort von Friedemann Schulz von Thun. 2., unveränderte Auflage. Bern: Hogrefe, vorm. Hans Huber. ISBN 978-3-456-85600-1. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2011.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiener, Norbert (2001): &#039;&#039;&#039; Futurum exactum. Ausgewählte Schriften zur Kybernetik und Kommunikationstheorie. Übersetzt von C. Kassung. Herausgegeben von Bernhard Dotzler. Wien, New York: Springer. ISBN 978-3-211-83467-1. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe der Beiträge von Norbert Wiener: Norbert Wiener. Collected Works with Commentaries. © MIT Press 1976 and 1985. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiener, Norbert (1992): &#039;&#039;&#039; Kybernetik – Regelung und Nachrichtenübertragung im Lebewesen und in der Maschine. Übersetzt von E. H. Serr unter Mitarbeit von E. Henze. Düsseldorf, Wien, New York, Moskau: ECON-Verlag. ISBN 978-3-430-19652-9.&amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;Übersetzung der englischen zweiten Auflage von 1961; enthält die Übersetzung der ersten Auflage von 1948. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Originalausgabe (1948): Cybernetics or Control and Communication in the Animal and the Machine. MIT Press.&amp;lt;br&amp;gt;Standorte: mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiener, Norbert (1962): &#039;&#039;&#039; Mathematik – mein Leben. Aus dem Amerikanischen übertragen von Wather Schwerdtfeger. Düsseldorf, Wien: ECON-Verlag. Ohne ISBN. Standorte: mast &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; Ebenso Fischer Taschenbuch 668 (1965), „Ich und die Kybernetik“, Goldmann Taschenbuch 2830, ISBN 3-442-02830-2 (1971); Standorte: mast.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1956): I am a Mathematician. London: Gollancz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiener, Norbert (Verfasser); Trawny, Peter (Herausgeber) (2022): &#039;&#039;&#039; Mensch und Menschmaschine. Autorisierte Übersetzung aus dem Amerikanischen von Gertrud Walther. E-Book, 1. Auflage. Frankfurt a. M.: Vittorio Klostermannn GmbH. ISBN 978-3-465-14599-8.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Erscheint auch als Druckausgabe: Frankfurt a. M., Bonn: Athenäum. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Originalausgabe (1950): The Human Use of Human Beings – Cybernetics and Society. Riverside Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== X ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Y ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Z ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Literatur_und_Medien&amp;diff=6550</id>
		<title>Literatur und Medien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Literatur_und_Medien&amp;diff=6550"/>
		<updated>2026-03-13T10:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* E */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Fachartikel in Bearbeitung|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite listet in alphabetischer Reihenfolge nach den [[KOFL:Richtlinien: Bibliografische Erfassung|KOFL-Richtlinien der bibliografischen Erfassung]] alle Literatur und Medien auf, die im KOFL vorkommen. Ebenso werden weitere Literatur und Medien erfasst, die für die Kinästhetik, die Kybernetik und andere Bezugswissenschaften von Bedeutung sind. Zusätzlich wird bei jeder Publikation unter dem Stichwort „Standorte“ mit den Kürzeln der EKA-Länderorganisationen und der RedakteurInnen angegeben, wo sie vorhanden und gegebenenfalls auszuleihen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bibliografische Liste von Fachartikeln aus verschiedenen Fachzeitschriften, von Studien der Wirkungsforschung und von Hochschularbeiten zur Kinästhetik findet sich im Artikel [[Fachartikel, Studien und Hochschularbeiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== A ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;American Society for Cybernetics (2021)&#039;&#039;&#039;, Washington USA. &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://asc-cybernetics.org/foundations/history/MacySummary.htm&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (Zugriff 3.12.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ashby, W. Ross  (1985):&#039;&#039;&#039; Einführung in die Kybernetik. Übersetzt von Jörg Adrian Huber. 2. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag. ISBN 978-3-518-27634-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1974.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1956): An Introduction to Cybernetics. London: Chapman &amp;amp; Hall.&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (2009):&#039;&#039;&#039; Praxisbuch Kinaesthetics. Erfahrungen zur individuellen Bewegungsunterstützung auf Basis der Kinästhetik. 2. Auflage. München, Jena: Elsevier, Urban und Fischer. ISBN 978-3-437-27570-8.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2006.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Asmussen, Maren (2014):&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch verdient Respekt. Auf der Spur von Erich Blechschmidt. In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2014, Nr. 4. S. 34-35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ayres, A. Jean (1984):&#039;&#039;&#039; Bausteine der kindlichen Entwicklung. Die Bedeutung der Integration der Sinne für die Entwicklung des Kindes. Mit Unterstützung von Jeff Robbins; aus dem Amerikan. übers. von I. Flehmig und R.-W. Flehmig. Berlin: Springer. ISBN 3-540-13303-8. Originaltitel: Sensory integration and the child.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== B ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baecker, Dirk (Hg.) (2016): &#039;&#039;&#039; Schlüsselwerke der Systemtheorie. 2., erweiterte und neu gestaltete Auflage. Wiesbaden: Springer VS. ISBN 978-3-531-20003-3. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2005.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Gregory (1979):&#039;&#039;&#039; Mind And Nature. A Necessary Unity. New York: E. P. Dutton. ISBN 0-525-15590-2. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Gregory (2014): &#039;&#039;&#039; Geist und Natur. Eine notwendige Einheit. Übersetzt von Hans Günter Holl. 10. Auflage. Frankfurt a. M.: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 691). ISBN 978-3-518-28291-3. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1987. Erstausgabe: 1982. Frankfurt a. M.: Suhrkamp (ISBN 978-3-518-57603-8).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe: vgl. Bateson, Gregory (1979)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Gregory (2017): &#039;&#039;&#039; Ökologie des Geistes. Anthropologische, psychologische, biologische und epistemologische Perspektiven. Übersetzt von Hans Günter Holl. 12. Auflage. Frankfurt a. M.: Suhrkamp. ISBN 978-3-518-28171-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1985. Erstausgabe: 1981. Frankfurt a. M.: Suhrkamp (ISBN 978-3-518-07539-5).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1972): Steps to an Ecology of Mind, Collected Essays in Anthropology, Psychiatry, Evolution and Epistemology. Copyright © 1972 by Chandler Publishing Company.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Gregory; Bateson, Mary C. (2005): &#039;&#039;&#039; Wo Engel zögern. Unterwegs zu einer Epistemologie des Heiligen. Übersetzt von Hans-Ulrich Möhring. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1769). ISBN 978-3-518-29369-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1993. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1987): Angels Fear. Towards an Epistomology oft he Sacred. New York: Macmillan Publishing Company. © by the Estate of Gregory Bateson and Mary Catherine Bateson.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bateson, Nora (2010):&#039;&#039;&#039; An Ecology of Mind. A Daughter’s Portrait of Gregory Bateson. DVD (Englisch, Dolby Digital 2.0, 1.77:1 (16:9), 60 Minuten). Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch. Köln: Mindjazz pictures. EAN 4042564055467.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berghaus, Margot (2011):&#039;&#039;&#039; Luhmann leicht gemacht. Eine Einführung in die Systemtheorie. 3., überarbeitete und ergänzte Auflage. Köln: Böhlau. ISBN 978-3-8252-2360-1. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2001 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bloom, Benjamin; Engelhart, M. B; Furst, E. J.; Hill, W. H.; Krathwohl, D. R. (1956):&#039;&#039;&#039; Taxonomy of educational objectives – The classification of educational goals. New York: David McKay Company.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bock, Nikola, Schubert, Jutta:&#039;&#039;&#039; Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners - Tanz mit der Welt. Heinz von Förster. https://www.youtube.com/watch?v=RNdTrdi5nG4 (Zugriff: 27.10.2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==C==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==E==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Hg.) (2017):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Konzeptsystem. 6. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-00-0.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EKA 2026&amp;quot;&amp;gt;Auf den Druckprozess 2026 der EKA hin erfolgten im Verlag European Kinaesthetics Association ein Wechsel von der internen jährlichen Auflagenzählung zu einer anschlussfähigen und gängigen Auflagenzählung sowie kleinere, nicht ISBN-relevante inhaltliche Änderungen. Die aktuellen Angaben der Auflage beziehen sich in der Regel auf interne Überarbeitungen, die vor der ISBN-Vergabe an die entsprechenden Publikationen erfolgt sind. Ihre Zählung orientiert sich nichtsdestotrotz an den Vorgaben der ISBN-Agentur, aufgrund welcher Änderungen von Publikationen eine neue Auflage gezählt bzw. eine neue ISBN vergeben werden muss.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2006&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Hg.) (2017):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EKA 2026&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2010&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Ed.) (2017):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Apprendimento e competenza di movimento. Responsabile delle traduzioni: Beate Scheidegger, Sara Pascal. 3. edizione. Seeham, Winterthur: Editore European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-17-8.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EKA 2026&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prima edizione: 2010&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Hg.) (2018):&#039;&#039;&#039; Kybernetik und Kinästhetik. Unter Mitarbeit von Stefan Marty-Teuber und Stefan Knobel. 4. Auflage. Seeham, Winterthur, Siebnen: Verlag European Kinaesthetics Association, verlag lebensqualität. ISBN 978-3-903180-22-2 (Verlag European Kinaesthetics Association), ISBN 978-3-906888-02-6 (verlag lebensqualität).&amp;lt;ref name=&amp;quot;EKA 2026&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2012 („Kinaesthetics. Wissenschaftliche Grundlagen. Teil 1: Kybernetik“)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2022) &#039;&#039;&#039;: Aufbaumodul Demenz 1: Sich und die Welt wahrnehmen. Arbeitsunterlagen. Unter Mitarbeit von Franziska Gysin, Christine Grasberger, Brigitte Marty-Teuber, Stefan Marty-Teuber, Sabine Siemann, Erich Weidmann. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2022) &#039;&#039;&#039;: Aufbaumodul Demenz 2: Sich in Beziehung erfahren. Arbeitsunterlagen. Unter Mitarbeit von Franziska Gysin, Christine Grasberger, Brigitte Marty-Teuber, Stefan Marty-Teuber, Sabine Siemann, Erich Weidmann. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2022) &#039;&#039;&#039;: Aufbaumodul Demenz 3: Die eigene Orientierung suchen. Arbeitsunterlagen. Unter Mitarbeit von Franziska Gysin, Christine Grasberger, Brigitte Marty-Teuber, Stefan Marty-Teuber, Sabine Siemann, Erich Weidmann. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2022) &#039;&#039;&#039;: Aufbaumodul Demenz 4: Die eigene Orientierung suchen. Arbeitsunterlagen. Unter Mitarbeit von Franziska Gysin, Christine Grasberger, Brigitte Marty-Teuber, Stefan Marty-Teuber, Sabine Siemann, Erich Weidmann. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik und Frühmobilisation. Themenbroschüre. Für Fachpersonen aus dem ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Bereich. Unter Mitarbeit von Caroline Rüttimann Remund, Andrea Wildi Wyss, Hubert Zimmermann, Stefan Marty-Teuber und des Fachnetzwerks Akutpflege/Intensivpflege (Kinaesthetics Schweiz). Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903350-02-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3.Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Unter Mitarbeit von Stefan Marty-Teuber und des EKA-Ausbilderteams. 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Curriculum – Begriff, Geschichte und Bedeutung. Essay. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Unter Mitarbeit von Stefan Marty-Teuber. 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Flechtner, Hans-Joachim (1984): &#039;&#039;&#039; Grundbegriffe der Kybernetik. Eine Einführung. München: dtv Deutscher Taschenbuch-Verlag (dtv Wissenschaft 4422). ISBN 978-3-423-04422-6. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstausgabe: 1966. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von (1985): &#039;&#039;&#039; Sicht und Einsicht. Versuche zu einer operativen Erkenntnistheorie. Autorisierte deutsche Fassung von Wolfram K. Köck. Braunschweig, Wiesbaden: Vieweg (Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie 21). ISBN 978-3-528-08468-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von (1999): &#039;&#039;&#039; Sicht und Einsicht. Versuche zu einer operativen Erkenntnistheorie. Autorisierte deutsche Fassung von Wolfram K. Köck. Heidelberg: Carl-Auer Systeme Verlag (Reihe Konstruktivismus und systemische Denken). ISBN 978-3-528-08468-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von (1999 [1993]): &#039;&#039;&#039; 2 x 2 = grün. 2 Audio-CDs (104 Minuten) + 1 Begleitbooklet. Herausgegeben von Klaus Sander. Köln: Supposé. ISBN 978-3-932513-08-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von (2000): &#039;&#039;&#039; Wissen und Gewissen. Versuch einer Brücke. Herausgegeben von Siegfried J. Schmidt. Übersetzt von Wolfram Karl Köck. 5. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp Taschenbuch Verlag (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 876). ISBN 978-3-518-28476-6. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1993.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von; Bröcker, Monika (2019): &#039;&#039;&#039; Teil der Welt. Fraktale einer Ethik – oder: Heinz von Foersters Tanz mit der Welt. Unter Mitarbeit von Georg Ivanovas. 4. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Philosophie, Systemtheorie, Gesellschaft). ISBN 978-3-89670-557-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von; Glasersfeld, Ernst von (2010): &#039;&#039;&#039; Wie wir uns erfinden. Eine Autobiographie des rationalen Konstruktivismus. 4. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Philosophie, Systemtheorie, Gesellschaft). ISBN 978-3-89670-580-8. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1999.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von; Pörksen, Bernhard (2019):&#039;&#039;&#039; Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners. Gespräche für Skeptiker. 12. Auflage. Carl-Auer-Systeme Verlag, Heidelberg (Systemische Horizonte). ISBN 978-3-89670-646-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1998&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Foerster, Heinz von, u. a. (1992):&#039;&#039;&#039; Einführung in den Konstruktivismus. Beiträge von Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Peter M. Hejl, Siegfried J. Schmidt, Paul Watzlawick. München, Zürich: Piper (Veröffentlichungen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung. Herausgegeben von Heinz Gumin und Heinrich Meier. Band 5. Serie Piper 1165). ISBN 978-3-492-11165-2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
© 1985 München: R. Oldenbourg Verlag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fringer, André (Hg.) (2016):&#039;&#039;&#039; Palliative Versorgung in der Langzeitpflege. Entwicklungen, Möglichkeiten und Aspekte der Qualität. Bern: Hogrefe. ISBN 978-3-456-85619-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E-Book-ISBN_PDF 978-3-456-95619-0.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fromm, Erich (2015): &#039;&#039;&#039; Vom Haben zum Sein. Wege und Irrwege der Selbsterfahrung. Herausgegeben von Rainer Funk. 8. Auflage. [Berlin]: Ullstein. ISBN 978-3-548-36775-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2005. Erstausgabe: 1989. Weinheim, Basel: Beltz (ISBN 978-3-407-85601-2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fürniß, Silke (2017):&#039;&#039;&#039; Die Reise in meinen Körper. In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2017, Nr. 3 S. 28–33.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: zilu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gattinger, Heidrun (2017):&#039;&#039;&#039; Development and Evaluation of Two Instruments to Assess Nursing Staff’s Competence in Mobility Care Based on Kinaesthetics (Annales Universitatis Turkuensis, ser. D 1310). PhD Thesis. University of Turku, Turku. ISBN 978-951-29-6978-4 (Print), ISBN 978-951-29-6979-1 (PDF).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ghisla, G. (2008):&#039;&#039;&#039; Überlegungen zu einem theoretischen Rahmen für die Entwicklung von kompetenzorientierten Curricula. Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glasersfeld, Ernst von (1987):&#039;&#039;&#039; Wissen, Sprache und Wirklichkeit. Arbeiten zum radikalen Konstruktivismus. Autorisierte deutsche Fassung von Wolfram K. Köck. Wiesbaden: Teubner (Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie. Band 24). ISBN 978-3-528-08598-8.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glasersfeld, Ernst von (2013):&#039;&#039;&#039; Wege des Wissens. Konstruktivistische Erkundungen durch unser Denken. Herausgegeben von Hans Rudi Fischer. 2., korrigierte Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Systemische Horizonte). ISBN 978-3-89670-888-5.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1996.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glasersfeld, Ernst von (2011): &#039;&#039;&#039; Radikaler Konstruktivismus. Ideen, Ergebnisse, Probleme. Übersetzt von Wolfram Karl Köck. 7. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1326). ISBN 978-3-518-28926-6. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1997.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1995): Radical constructivism. A Way of Knowing and Learning. London: The Falmer Press.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Glasersfeld, Ernst von (2005):&#039;&#039;&#039; Zwischen den Sprachen. Eine persönliche Geschichte des Radikalen Konstruktivismus. Audio-CD (Deutsch, 67 Minuten). Konzeption und Regie: Klaus Sander. Köln: Supposé. ISBN 978-3-932513-63-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny (2003):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Gesundheitsentwicklung und menschliche Aktivitäten. Übersetzung: Ute Villwock, Elisabeth Brock. 2., komplett überarbeitete Auflage. München, Jena: Urban und Fischer. ISBN 978-3-437-31467-4.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1999 (Wiesbaden: Ullstein Medical)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny (1999):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Gesundheitsentwicklung und Menschliche Funktionen. Übersetzung: Ute Villwock. Wiesbaden: Ullstein Medical. ISBN 3-86126-637-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 1992&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hejl, Peter u. a. (2015):&#039;&#039;&#039; Einführung in den Konstruktivismus. Beiträge von Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Peter M. Hejl, Siegfried J. Schmidt, Paul Watzlawick. 15. Auflage. München, Berlin, Zürich: Piper (Piper 1165. Veröffentlichungen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Band 5). ISBN 978-3-492-21165-9.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: © 1985 R. Oldenbourg Verlag, München.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höppner, Gundula; Lilienkamp, Michael (2007):&#039;&#039;&#039; Vom Für zum Mit. In: lebensqualität. Das Journal für Kinaesthetics. 2007, Nr. 4. Siebnen: verlag lebensqualität. S. 10–15.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: zilu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Huth, Martina; Smith, Thomas (2007): &#039;&#039;&#039; Ich bewege, also bin ich. Verhaltenskybernetik als Vorreiter für Kinaesthetics. In: Lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2017, Nr. 2. Siebnen: verlag lebensqualität.S. 4–8.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hutterer, Robert (1998):&#039;&#039;&#039; Das Paradigma der Humanistischen Psychologie. Entwicklung, Ideengeschichte und Produktivität. Wien. Springer Psychotherapie. ISBN 3-211-82944-X &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KinCH, mast, boan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==I==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I Ging. Das Buch der Wandlungen.&#039;&#039;&#039; In der Originalübersetzung von Richard Wilhelm. 8., ergänzte Auflage 2017. Wiesbaden: Marix. ISBN 978-3-937715-08-7.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: rejo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Juchli, Liliane: Pflege. Praxis und Theorie der Gesundheits- und Krankenpflege (1991)&#039;&#039;&#039;. 6., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag. ISBN: 3-13-500006-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==K==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karwowski, Waldemar (Hg.) (2006): &#039;&#039;&#039; International Encyclopedia of Ergonomics and Human Factors. Second Edition, 3 Volume Set. Boca Raton: CRC Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kinaesthetics Schweiz (Hg.) (2022):&#039;&#039;&#039; SpezialistIn für angewandte Kinästhetik. Berufsprüfung. Unter Mitarbeit von Brigitte Marty-Teuber und Stefan Marty-Teuber. Winterthur: Kinaesthetics Schweiz. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KinCH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirov, Ute (2013):&#039;&#039;&#039; Optimal Handling auf der Neonatologie. Kinaesthetics Infant Handling. In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2013, Nr. 2. S.&amp;amp;nbsp;17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Knobel, Stefan (2012): Stabilität – Instabilität. Spielt die Welt verrückt?&#039;&#039;&#039; In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2012, Nr. 2. S. 4–8.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: rejo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Knobel, Stefan; Hennessey, Richard (2023):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik und die 1.-Person-Methode. Jedes Tun ist Erkennen, und jedes Erkennen ist Tun. In: LQ. kinaesthetics – zirkuläres denken – lebensqualität. 2023, Nr. 1. S. 42–46. [[Medium:Lq-2023-1-Kinaesthetik-und-die-1-Person-Methode.pdf|Zum Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==L==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lau, Felix (2008):&#039;&#039;&#039; Die Form der Paradoxie. Eine Einführung in die Mathematik und Philosophie der „Laws of Forms“ von G. Spencer Brown. 3. Auflage. Verlag für Systemische Forschung im Carl-Auer Verlag. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme. ISBN 978-3-89670-352-1. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2005 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Luhmann, Niklas (2017):&#039;&#039;&#039; Einführung in die Systemtheorie. Herausgegeben von Dirk Baecker. 7. Auflage. Systemische Horizonte. Heidelberg: Carl-Auer Verlag. ISBN 978-3-89670-839-7. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Luhmann, Niklas (1997):&#039;&#039;&#039; Die Gesellschaft der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft1360). ISBN 3-518-28960-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lutterer, Wolfram (2000): &#039;&#039;&#039; Auf den Spuren ökologischen Bewußtseins. Eine Analyse des Gesamtwerks von Gregory Bateson. Freiburg i. Br.: W. Lutterer. zugl.: Freiburg (Breisgau), Univ.-Diss. 1999. Herstellung und Vertrieb: Libri Books on Demand, Norderstedt. ISBN 978-3-89811-699-2. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lutterer, Wolfram (2009): &#039;&#039;&#039; Gregory Bateson – Eine Einführung in sein Denken. 2., erweiterte Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag. ISBN 978-3-89670-717-8. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lutterer, Wolfram (2011):&#039;&#039;&#039; Der Prozess des Lernens. Eine Synthese der Lerntheorien von Jean Piaget und Gregory Bateson. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft. ISBN 978-3-938808-86-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==M==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny (1994):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik in der Pflege-Grundkurs - Kurzdarstellung. Übersetzt von Ina Citron. USA: Maietta-Hatch, Inc. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank (1991):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik in der Krankenpflege. Arbeitsbuch Grundkurs. Übersetzt von Ina Citron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
© 1991 Copyright Maietta-Hatch-Inc.Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: rejo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank (1991): &#039;&#039;&#039;Kinästhetik in der Krankenpflege. Arbeitsbuch. Grundkurs. Übersetzt von Ina Citron. Santa Fe: Maietta-Hatch-Inc. Ohne ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank (2001): &#039;&#039;&#039; Kinästhetik in der Pflege. Aufbaukurs-Arbeitsbuch. Hg.: Institut für Kinästhetik IfK AG. Überarbeitete Neuauflage. © 2000 Maietta-Hatch Inc. IfK USA. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics Infant Handling. Originalmanuskript aus dem Amerikanischen von Ute Villwock. 3., überarbeitete Auflage. Bern: Hogrefe AG. ISBN 978-3-456-86290-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2004&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maietta, Lenny; Hatch, Frank, Bauder, Heidi (1998):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik in der Pflege. Aufbaukurs Arbeitsbuch. Hg.: Institut für Kinästhetik IfK AG. 2. überarbeitete Auflage. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mathis, Thomas; Marty, Brigitte (2000): &#039;&#039;&#039; Ermöglichen statt Behindern. Ein Lern- und Interaktionsmodell.  DVD (ca. 30 Minuten). Siebnen: LaRete GmbH. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marty-Teuber, Stefan (2011): &#039;&#039;&#039; Kybernetik: Von der Steuermannskunst zum Cybernet. In: Lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. Nr. 2 (2011), S. 42. Siebnen: verlag lebensqualität. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marty-Teuber, Stefan (2011): &#039;&#039;&#039; Kinaesthetics: Vom sechsten Sinn zum Kino. In: Lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. Nr. 3 (2011), S. 38–40. Siebnen: verlag lebensqualität. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marty-Teuber, Stefan (2012):&#039;&#039;&#039; Erfahren: Von der Piratin zur Expertin. In: lebensqualität. Die Zeitschrift für Kinaesthetics. 2012, Nr. 4. S. 34–35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Maturana, Humberto R. (1970): &#039;&#039;&#039; Neurophysiology of Cognition. In: P. L. Garvin (ed.): Cognition: A Multiple View. New York: Spartan Books. ISBN ‎978-0-876-71703-5. S. 3–23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maturana, Humberto R. (2008): &#039;&#039;&#039; Biologie der Realität. Übersetzung: Wolfram Köck. 3. Auflage. Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 1502. Frankfurt am Main: Suhrkamp. ISBN 978-3-518-29102-3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2000 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
© Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 1998 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maturana, Humberto R.; Pörksen, Bernhard (2018):&#039;&#039;&#039; Vom Sein zum Tun. Die Ursprünge der Biologie des Erkennens. 4. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Systemische Horizonte). ISBN 978-3-8497-0249-6.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maturana, Humberto R.; Varela, Francisco J. (2015):&#039;&#039;&#039; Der Baum der Erkenntnis. Die biologischen Wurzeln des menschlichen Erkennens. Aus dem Spanischen von Kurt Ludewig in Zusammenarbeit mit dem Institut für systemische Studien e. V. in Hamburg. 6. Auflage. Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag (Fischer Taschenbücher 17855). ISBN 978-3-596-17855-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
© 1987 Bern, München, Wien: Scherz Verlag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1984): El árbol del conocimiento. Las bases biológicas del entendimiento humano. Santiago: Editorial Universitaria.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Müller, Albert (2000):&#039;&#039;&#039; Eine kurze Geschichte des BCL. Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 11 (1): 9-30. &amp;lt;https://www.univie.ac.at/constructivism/papers/mueller/mueller00-bcl.html&amp;gt; (Zugriff 16.1.2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==N==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==P==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Piaget, Jean (1984):&#039;&#039;&#039; Psychologie der Intelligenz. Mit e. Einf. von Hans Aebli. 8. Aufl. in d. vollst. überarb. Übers. d. 2. Aufl. Stuttgart: Klett-Cotta. ISBN 978-3-12-936360-7. Originaltitel: La psychologie de l&#039;intelligence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pias, Claus (Hg.) (2003): &#039;&#039;&#039; Cybernetics/Kybernetik. The Macy-Conferences 1946–1953. Volume I. Transactions. Band I. Protokolle. Zürich, Berlin: Diaphanes. ISBN 3-935-30035-2. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pias, Claus (Hg.) (2004): &#039;&#039;&#039; Cybernetics/Kybernetik. The Macy-Conferences 1946–1953. Volume II. Essays and Documents. Band II. Essays und Dokumente. Zürich, Berlin: Diaphanes. ISBN 3-935-30036-0. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Popper, Karl R. (2016):&#039;&#039;&#039; Die Welt des Parmenides. Der Ursprung des europäischen Denkens. Herausgegeben von Arne Petersen … [et. al.]. München: Piper. ISBN 978-3-492-24071.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: rejo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pörksen, Bernhard (2019): &#039;&#039;&#039; Die Gewissheit der Ungewissheit. Gespräche zum Konstruktivismus. Mit Heinz von Foerster [u. a.]. 4. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag (Systemische Horizonte). ISBN 978-3-8497-0285-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2002.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pörksen, Bernhard (Hg.) (2015):&#039;&#039;&#039; Schlüsselwerke des Konstruktivismus. Mit einem Nachwort von Siegfried J. Schmidt. 2., erweiterte Auflage. Wiesbaden: Springer VS. ISBN 978-3-531-19974-0.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
DOI: 10.1007/978-3-531-19975-7. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2011.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pruckner, Maria:&#039;&#039;&#039; 90 Jahre Heinz von Foerster | Relaunch 2021. &lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=-OPdH8Pk6x4 (Zugriff: 07.02.2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Q ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== R ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reichle, Franz (2005): &#039;&#039;&#039; Monte Grande. Francisco Varela. DVD (Englisch und Deutsch, DVD-9, NTSC, 16:9, 80 Minuten). Untertitel: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch. 2 Stunden zusätzliche Interviews mit englischen und deutschen Untertiteln. Zürich: Franz Reichle und T&amp;amp;C Film. ISAN: 0000-0000-CDF1-0000-0-0000-0000-3. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Scharper, Michael (2008): &#039;&#039;&#039; GEO Epoche. Industrielle Revolution. Das Magazin für Geschichte Nr. 30, 04/08. Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Scheffer, Marten; Westley, Francis R. (2007):&#039;&#039;&#039; The Evolutionary Basis of Rigidity: Locks in Cells, Minds and Society. In: Ecology and Society 12(2): 36. http://www.ecologyandsociety.org/vol12/iss2/art36/ (Zugriff: 22.08.2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U. (1965): &#039;&#039;&#039; Behavior Organization and Work. Madison: College Printing. Ohne ISBN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, K. U. (1972): &#039;&#039;&#039;Social Tracking and Social Feedback Control: The Experimental Foundation of Social Cybernetics. Madison, Wisconsin: Behavioral Cybernetics Laboratory.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U. (1974): &#039;&#039;&#039; Industrial Social Cybernetics. Madison: Behavioral Cybernetics Laboratory, University of Wisconsin. Ohne ISBN. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U. (1979): &#039;&#039;&#039; Human Factors and Systems Principles for Occupational Safety and Health. Cincinnati: National Institute of Occupational Safety and Health. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Foltz Smith, Margaret (1966): &#039;&#039;&#039; Cybernetic Principles of Learning and Educational Design. New York: Holt, Rinehart and Winston Inc. ISBN 978-0-03-051270-4. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Schiamberg, Larry (1973): &#039;&#039;&#039; The Human social Yoke: A Parents Guide to Early Childhood Eduction. The Infraschool. Madison: University of Wisconsin. Ohne ISBN. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Smith, Margaret F. (1973):&#039;&#039;&#039; Psychology. An Introduction to Behavior Science. Boston: Little, Brown and Company. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Smith, William M. (1958): &#039;&#039;&#039; The Behavior of Man. Introduction to Psychology. New York: Holt, Rinehart and Winston Inc. Ohne ISBN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Smith, William M. (1962): &#039;&#039;&#039; Perception and Motion. An Analysis of Space-Structured Behavior. Philadelphia: W. B. Saunders Company. Ohne ISBN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smith, Karl U.; Smith, William M. (1962): &#039;&#039;&#039; Delayed Sensory Feedback and Behavior. Philadelphia: W. B. Saunder Company. Ohne ISBN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schönwälder-Kuntze, Tatjana; Wille, Katrin; Hölscher, Thomas (2009):&#039;&#039;&#039; George Spencer Brown. Eine Einführung in die „Laws of Form“. 2., überarbeitete Auflage. Wiesbaden: VS, Verlag für Sozialwissenschaften. ISBN 978-3-531-16105-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2004.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spencer Brown, George (1969): &#039;&#039;&#039; Laws of Form. London: Allen and Unwin. Keine ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Varela, Francisco J.; Rosch, Eleanor; Thompson, Evan (1992):&#039;&#039;&#039; Der Mittlere Weg der Erkenntnis. Die Beziehung von Ich und Welt in der Kognitionswissenschaft. Der Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Theorie und menschlicher Erfahrung. Übersetzt von Hans Günter Holl. Bern, München, Wien: Scherz Verlag. ISBN 3-502-13750-1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1991): The Embodied Mind. Cambridge: Massachusetts Institute of Technology.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KinCH, mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Varela, Francisco J.; Shear, Jonathan (1999): &#039;&#039;&#039; First-Person Methodologies: What, Why, How? In: Journal of Consciousness Studies 6, No 2–3, S. 1–14. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Varela, Francisco J.; Maturana, Humberto R.; Uribe, R. (1974): &#039;&#039;&#039; Autopoiesis: The organization of living systems, its characterization and a model. In: Biosystems. Volume 5, Issue 4. S. 187–196. doi:[https://doi.org/10.1016/0303-2647%2874%2990031-8 10.1016/0303-2647(74)90031-8].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1983):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 5. Bulletin. Dezember 1983. Hendschiken: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdruck 2009.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (2011): &#039;&#039;&#039; Kinästhetik Bulletin Nr. 1–24, 1980–1996. Nachdruck. Siebnen: verlag lebensqualität. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH, mast,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Watzlawick, Paul (2016): &#039;&#039;&#039; Man kann nicht nicht kommunizieren. Das Lesebuch. Zusammengestellt von Trude Trunk und mit einem Nachwort von Friedemann Schulz von Thun. 2., unveränderte Auflage. Bern: Hogrefe, vorm. Hans Huber. ISBN 978-3-456-85600-1. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage: 2011.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiener, Norbert (2001): &#039;&#039;&#039; Futurum exactum. Ausgewählte Schriften zur Kybernetik und Kommunikationstheorie. Übersetzt von C. Kassung. Herausgegeben von Bernhard Dotzler. Wien, New York: Springer. ISBN 978-3-211-83467-1. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe der Beiträge von Norbert Wiener: Norbert Wiener. Collected Works with Commentaries. © MIT Press 1976 and 1985. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Standorte: KINCH,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiener, Norbert (1992): &#039;&#039;&#039; Kybernetik – Regelung und Nachrichtenübertragung im Lebewesen und in der Maschine. Übersetzt von E. H. Serr unter Mitarbeit von E. Henze. Düsseldorf, Wien, New York, Moskau: ECON-Verlag. ISBN 978-3-430-19652-9.&amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;Übersetzung der englischen zweiten Auflage von 1961; enthält die Übersetzung der ersten Auflage von 1948. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Originalausgabe (1948): Cybernetics or Control and Communication in the Animal and the Machine. MIT Press.&amp;lt;br&amp;gt;Standorte: mast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiener, Norbert (1962): &#039;&#039;&#039; Mathematik – mein Leben. Aus dem Amerikanischen übertragen von Wather Schwerdtfeger. Düsseldorf, Wien: ECON-Verlag. Ohne ISBN. Standorte: mast &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; Ebenso Fischer Taschenbuch 668 (1965), „Ich und die Kybernetik“, Goldmann Taschenbuch 2830, ISBN 3-442-02830-2 (1971); Standorte: mast.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Originalausgabe (1956): I am a Mathematician. London: Gollancz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiener, Norbert (Verfasser); Trawny, Peter (Herausgeber) (2022): &#039;&#039;&#039; Mensch und Menschmaschine. Autorisierte Übersetzung aus dem Amerikanischen von Gertrud Walther. E-Book, 1. Auflage. Frankfurt a. M.: Vittorio Klostermannn GmbH. ISBN 978-3-465-14599-8.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Erscheint auch als Druckausgabe: Frankfurt a. M., Bonn: Athenäum. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Originalausgabe (1950): The Human Use of Human Beings – Cybernetics and Society. Riverside Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== X ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Y ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Z ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
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		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Kinaesthetics-Online-Fachlexikon&amp;diff=6528</id>
		<title>Kinaesthetics-Online-Fachlexikon</title>
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		<updated>2026-02-20T10:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%; border-left:solid 10px #FF4500; border-right:solid 10px #FF4500; border-bottom:solid 10px #FF4500;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 100%; border-left:solid 10px #FF4500; border-right:solid 10px #FF4500; border-bottom:solid 10px #FF4500; border-top:solid 10px #FF4500;background-color:wheat;&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Willkommen in diesem Online-Lexikon zu den Fachgebieten der Kinästhetik, Kybernetik und anderer Bezugswissenschaften!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Das [[KOFL:Über Kinaesthetics-Online-Fachlexikon|Kinaesthetics-Online-Fachlexikon (KOFL)]] wird von der European Kinaesthetics Association (EKA) herausgegeben, von einem [[KOFL:Das Redaktionsteam|Redaktionsteam]] betreut und von einem fachlichen Beirat unterstützt (vgl. „[[KOFL:Impressum und Haftungsausschluss]]“).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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[[Datei:11-detail-kin-sinnessystem.jpg|300px|thumb|rechts|Diese stark vereinfachte Darstellung der Muskelspindeln gilt in der Kinästhetik gängig als Symbol für das kinästhetische Sinnessystem.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schon gewusst?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sinnesrezeptoren&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum kinästhetischen Sinnessystem gehören unterschiedliche Rezeptoren mit unterschiedlichen Aufgaben. Die &#039;&#039;&#039;Muskelspindeln&#039;&#039;&#039; befinden sich in den Muskelfasern und registrieren Veränderung in der Länge, Dehnbarkeit und der Geschwindigkeit dieser Veränderung. Die &#039;&#039;&#039;Golgi-Sehnenorgane&#039;&#039;&#039; befinden sich an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen und überwachen die Muskelspannung und Druck auf Gelenkbänder. In den Gelenken befinden sich Mechanorezeptoren. &#039;&#039;&#039;Ruffini-Rezeptoren&#039;&#039;&#039; reagieren auf Dehnung, &#039;&#039;&#039;Vater-Pacini-Körperchen&#039;&#039;&#039; reagieren auf schnelle Veränderung oder Vibration. Auf der Haut finden wir Rezeptoren, die zum taktilen und zum kinästhetischen Sinnessystem zählen. Diese sind die &#039;&#039;&#039;Merkel-Zellen&#039;&#039;&#039;, die Druck und Berührung erfassen, sowie die &#039;&#039;&#039;Meissner-Körperchen&#039;&#039;&#039; die auf Vibration und leichte Berührung reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Schon gewusst“ findest du [[„Schon gewusst?“|hier]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Bedeutende Personen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Suzanne Schmidt (*1943)|Suzanne Schmidt]] &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Als Suzanne Schmidt (-Bernhard, geboren 23.11.1943) bei Lenny Maietta, John Graham und Frank Hatch Anfang der 1980er-Jahre Kurse zum Thema Bewegung mit weniger Anstrengung, „Touch well“ und „Gentle Dance“ besuchte, arbeitete sie in Zürich auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie fand heraus, dass sie ihr vertieftes Verständnis von Bewegung in der Unterstützung von schwerstpflegeabhängigen Menschen nutzen konnte. Suzanne Schmidt war mitbeteiligt an der Entwicklung des Programms Kinästhetik in der Pflege und brachte die Sicht der Pflegefachfrau ein. Sie organisierte die ersten TrainerInnen-Ausbildungen, wirkte als Ausbilderin und half, die grundsätzlichen Erkenntnisse der Kinästhetik mit dem Pflegeberuf zu verknüpfen. Ihre Pflegeausbildung hatte sie u. a. bei Sr. Liliane Juchli gemacht und die Verbindung zu ihr gehalten. Dadurch kam Sr. Liliane mit der Kinästhetik in Berührung und nahm schon 1991 dieses Thema in eine Neuauflage ihres allerersten Lehrbuchs der professionellen Pflege auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft für Kinästhetik in der Pflege“ war Suzanne Schmid aktiv beteiligt. Dort fand eine Gruppe von Interessierten zusammen, um gemeinsam zu forschen und zu entwickeln und die Verbreitung der neuartigen Ideen zur bewussten Bewegung zu organisieren. So entwickelten sie z. B. neue Ideen zur Gewichtsverlagerung anstelle von üblichem Heben und Tragen. Dadurch wurde die körperlich schwere Arbeit der Pflegenden deutlich einfacher und die Belastung für KlientInnen geringer, was zur schnellen Verbreitung von Kinästhetik in der Pflege führte. Suzanne Schmidt schrieb zusammen mit Frank Hatch und Lenny Maietta das erste Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ (erschienen 1992). Sie hat in unzähligen Kursen und Vorträgen und in der geschickten Nutzung ihres großen Netzwerkes sehr viel für die Verbreitung und Entwicklung der Kinästhetik getan. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Meistgelesene Artikel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Hier findest du eine Rangliste der Artikel, die am meisten aufgerufen worden sind (Stand Februar 2026)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Kinaesthetics-Online-Fachlexikon]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Heinz von Foerster]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Literatur und Medien]] &lt;br /&gt;
# [[Bewegungserfahrung]]‏‎ &lt;br /&gt;
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[[Spezial:Beliebteste_Seiten|Mehr erfahren]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; border-right:solid 10px #FF4500; border-bottom:solid 5px #FF4500;background-color:#FFFFFF; &amp;quot;colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“==&lt;br /&gt;
[[Datei:1990-Kinästhetik-Bulletin-Nr-16-Titelseite.jpg|250px|rechts]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der „Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin“ erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &#039;&#039;„die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)“&#039;&#039;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Bemerkenswerte Ereignisse“ findest du [[„Bemerkenswerte Ereignisse“|hier]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 50%; border-left:solid 10px #FF4500; border-right:solid 5px #FF4500; border-bottom:solid 10px #FF4500;background-color:#FFFFFF;&amp;quot;rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuletzt erschienene Artikel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Vorne und hinten: Vorderseiten und Rückseiten]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Bewegungselemente]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Curriculum und Kompetenzorientierung]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Fehler]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Suzanne Schmidt (*1943)]]“ (Kurzbiographie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Humberto R. Maturana (1928–2021)]]“ (Kurzbiografie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Humanistische Psychologie]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Norbert Wiener (1894–1964)]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Parallele und spiralige Bewegungsmuster]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-left:solid 5px #FF4500; border-right:solid 10px #FF4500; border-bottom:solid 10px #FF4500; border-top:solid 5px #FF4500;background-color:#FFD700; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
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		<title>Kinaesthetics-Online-Fachlexikon</title>
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		<updated>2026-02-20T10:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%; border-left:solid 10px #FF4500; border-right:solid 10px #FF4500; border-bottom:solid 10px #FF4500;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Willkommen in diesem Online-Lexikon zu den Fachgebieten der Kinästhetik, Kybernetik und anderer Bezugswissenschaften!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Das [[KOFL:Über Kinaesthetics-Online-Fachlexikon|Kinaesthetics-Online-Fachlexikon (KOFL)]] wird von der European Kinaesthetics Association (EKA) herausgegeben, von einem [[KOFL:Das Redaktionsteam|Redaktionsteam]] betreut und von einem fachlichen Beirat unterstützt (vgl. „[[KOFL:Impressum und Haftungsausschluss]]“).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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[[Datei:11-detail-kin-sinnessystem.jpg|300px|thumb|rechts|Diese stark vereinfachte Darstellung der Muskelspindeln gilt in der Kinästhetik gängig als Symbol für das kinästhetische Sinnessystem.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schon gewusst?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sinnesrezeptoren&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum kinästhetischen Sinnessystem gehören unterschiedliche Rezeptoren mit unterschiedlichen Aufgaben. Die &#039;&#039;&#039;Muskelspindeln&#039;&#039;&#039; befinden sich in den Muskelfasern und registrieren Veränderung in der Länge, Dehnbarkeit und der Geschwindigkeit dieser Veränderung. Die &#039;&#039;&#039;Golgi-Sehnenorgane&#039;&#039;&#039; befinden sich an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen und überwachen die Muskelspannung und Druck auf Gelenkbänder. In den Gelenken befinden sich Mechanorezeptoren. &#039;&#039;&#039;Ruffini-Rezeptoren&#039;&#039;&#039; reagieren auf Dehnung, &#039;&#039;&#039;Vater-Pacini-Körperchen&#039;&#039;&#039; reagieren auf schnelle Veränderung oder Vibration. Auf der Haut finden wir Rezeptoren, die zum taktilen und zum kinästhetischen Sinnessystem zählen. Diese sind die &#039;&#039;&#039;Merkel-Zellen&#039;&#039;&#039;, die Druck und Berührung erfassen, sowie die &#039;&#039;&#039;Meissner-Körperchen&#039;&#039;&#039; die auf Vibration und leichte Berührung reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Schon gewusst“ findest du [[„Schon gewusst?“|hier]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Bedeutende Personen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Suzanne Schmidt (*1943)|Suzanne Schmidt]] &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Als Suzanne Schmidt (-Bernhard, geboren 23.11.1943) bei Lenny Maietta, John Graham und Frank Hatch Anfang der 1980er-Jahre Kurse zum Thema Bewegung mit weniger Anstrengung, „Touch well“ und „Gentle Dance“ besuchte, arbeitete sie in Zürich auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie fand heraus, dass sie ihr vertieftes Verständnis von Bewegung in der Unterstützung von schwerstpflegeabhängigen Menschen nutzen konnte. Suzanne Schmidt war mitbeteiligt an der Entwicklung des Programms Kinästhetik in der Pflege und brachte die Sicht der Pflegefachfrau ein. Sie organisierte die ersten TrainerInnen-Ausbildungen, wirkte als Ausbilderin und half, die grundsätzlichen Erkenntnisse der Kinästhetik mit dem Pflegeberuf zu verknüpfen. Ihre Pflegeausbildung hatte sie u. a. bei Sr. Liliane Juchli gemacht und die Verbindung zu ihr gehalten. Dadurch kam Sr. Liliane mit der Kinästhetik in Berührung und nahm schon 1991 dieses Thema in eine Neuauflage ihres allerersten Lehrbuchs der professionellen Pflege auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft für Kinästhetik in der Pflege“ war Suzanne Schmid aktiv beteiligt. Dort fand eine Gruppe von Interessierten zusammen, um gemeinsam zu forschen und zu entwickeln und die Verbreitung der neuartigen Ideen zur bewussten Bewegung zu organisieren. So entwickelten sie z. B. neue Ideen zur Gewichtsverlagerung anstelle von üblichem Heben und Tragen. Dadurch wurde die körperlich schwere Arbeit der Pflegenden deutlich einfacher und die Belastung für KlientInnen geringer, was zur schnellen Verbreitung von Kinästhetik in der Pflege führte. Suzanne Schmidt schrieb zusammen mit Frank Hatch und Lenny Maietta das erste Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ (erschienen 1992). Sie hat in unzähligen Kursen und Vorträgen und in der geschickten Nutzung ihres großen Netzwerkes sehr viel für die Verbreitung und Entwicklung der Kinästhetik getan. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Meistgelesene Artikel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Hier findest du eine Rangliste der Artikel, die am meisten aufgerufen worden sind (Stand Februar 2026)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Kinaesthetics-Online-Fachlexikon]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Heinz von Foerster]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Literatur und Medien]] &lt;br /&gt;
# [[Bewegungserfahrung]]‏‎ &lt;br /&gt;
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# [[Spastik‏‎]]&lt;br /&gt;
# [[‏Knochen und Muskeln]]&lt;br /&gt;
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# [[Stabil und instabil]]‏‎‎‏‎&lt;br /&gt;
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== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“==&lt;br /&gt;
[[Datei:1990-Kinästhetik-Bulletin-Nr-16-Titelseite.jpg|250px|rechts]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der „Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin“ erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &#039;&#039;„die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)“&#039;&#039;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Bemerkenswerte Ereignisse“ findest du [[„Bemerkenswerte Ereignisse“|hier]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Zuletzt erschienene Artikel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Vorne und hinten: Vorderseiten und Rückseiten]]“&lt;br /&gt;
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* Artikel „[[Curriculum und Kompetenzorientierung]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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* Artikel „[[Norbert Wiener (1894–1964)]]“&lt;br /&gt;
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* Sammelartikel [[„Bemerkenswerte Ereignisse“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sammelartikel [[„Schon gewusst?“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Parallele und spiralige Bewegungsmuster]]“&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
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		<title>Kinaesthetics-Online-Fachlexikon</title>
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		<updated>2026-02-20T10:30:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: &lt;/p&gt;
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&#039;&#039;&#039;Willkommen in diesem Online-Lexikon zu den Fachgebieten der Kinästhetik, Kybernetik und anderer Bezugswissenschaften!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Das [[KOFL:Über Kinaesthetics-Online-Fachlexikon|Kinaesthetics-Online-Fachlexikon (KOFL)]] wird von der European Kinaesthetics Association (EKA) herausgegeben, von einem [[KOFL:Das Redaktionsteam|Redaktionsteam]] betreut und von einem fachlichen Beirat unterstützt (vgl. „[[KOFL:Impressum und Haftungsausschluss]]“).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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[[Datei:11-detail-kin-sinnessystem.jpg|300px|thumb|rechts|Diese stark vereinfachte Darstellung der Muskelspindeln gilt in der Kinästhetik gängig als Symbol für das kinästhetische Sinnessystem.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schon gewusst?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sinnesrezeptoren&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum kinästhetischen Sinnessystem gehören unterschiedliche Rezeptoren mit unterschiedlichen Aufgaben. Die &#039;&#039;&#039;Muskelspindeln&#039;&#039;&#039; befinden sich in den Muskelfasern und registrieren Veränderung in der Länge, Dehnbarkeit und der Geschwindigkeit dieser Veränderung. Die &#039;&#039;&#039;Golgi-Sehnenorgane&#039;&#039;&#039; befinden sich an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen und überwachen die Muskelspannung und Druck auf Gelenkbänder. In den Gelenken befinden sich Mechanorezeptoren. &#039;&#039;&#039;Ruffini-Rezeptoren&#039;&#039;&#039; reagieren auf Dehnung, &#039;&#039;&#039;Vater-Pacini-Körperchen&#039;&#039;&#039; reagieren auf schnelle Veränderung oder Vibration. Auf der Haut finden wir Rezeptoren, die zum taktilen und zum kinästhetischen Sinnessystem zählen. Diese sind die &#039;&#039;&#039;Merkel-Zellen&#039;&#039;&#039;, die Druck und Berührung erfassen, sowie die &#039;&#039;&#039;Meissner-Körperchen&#039;&#039;&#039; die auf Vibration und leichte Berührung reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Schon gewusst“ findest du [[„Schon gewusst?“|hier]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 40%; border-right:solid 10px #FF4500; border-bottom:solid 5px #FF4500;background-color:#FFFFFF;&amp;quot;rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bedeutende Personen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Suzanne Schmidt (*1943)|Suzanne Schmidt]] &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Als Suzanne Schmidt (-Bernhard, geboren 23.11.1943) bei Lenny Maietta, John Graham und Frank Hatch Anfang der 1980er-Jahre Kurse zum Thema Bewegung mit weniger Anstrengung, „Touch well“ und „Gentle Dance“ besuchte, arbeitete sie in Zürich auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie fand heraus, dass sie ihr vertieftes Verständnis von Bewegung in der Unterstützung von schwerstpflegeabhängigen Menschen nutzen konnte. Suzanne Schmidt war mitbeteiligt an der Entwicklung des Programms Kinästhetik in der Pflege und brachte die Sicht der Pflegefachfrau ein. Sie organisierte die ersten TrainerInnen-Ausbildungen, wirkte als Ausbilderin und half, die grundsätzlichen Erkenntnisse der Kinästhetik mit dem Pflegeberuf zu verknüpfen. Ihre Pflegeausbildung hatte sie u. a. bei Sr. Liliane Juchli gemacht und die Verbindung zu ihr gehalten. Dadurch kam Sr. Liliane mit der Kinästhetik in Berührung und nahm schon 1991 dieses Thema in eine Neuauflage ihres allerersten Lehrbuchs der professionellen Pflege auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft für Kinästhetik in der Pflege“ war Suzanne Schmid aktiv beteiligt. Dort fand eine Gruppe von Interessierten zusammen, um gemeinsam zu forschen und zu entwickeln und die Verbreitung der neuartigen Ideen zur bewussten Bewegung zu organisieren. So entwickelten sie z. B. neue Ideen zur Gewichtsverlagerung anstelle von üblichem Heben und Tragen. Dadurch wurde die körperlich schwere Arbeit der Pflegenden deutlich einfacher und die Belastung für KlientInnen geringer, was zur schnellen Verbreitung von Kinästhetik in der Pflege führte. Suzanne Schmidt schrieb zusammen mit Frank Hatch und Lenny Maietta das erste Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ (erschienen 1992). Sie hat in unzähligen Kursen und Vorträgen und in der geschickten Nutzung ihres großen Netzwerkes sehr viel für die Verbreitung und Entwicklung der Kinästhetik getan. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-left:solid 10px #FF4500; border-right:solid 5px #FF4500; border-bottom:solid 5px #FF4500; border-top:solid 5px #FF4500;background-color:orange; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meistgelesene Artikel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Hier findest du eine Rangliste der Artikel, die am meisten aufgerufen worden sind (Stand Februar 2026)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Kinaesthetics-Online-Fachlexikon]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Heinz von Foerster]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Literatur und Medien]] &lt;br /&gt;
# [[Bewegungserfahrung]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Orientierung]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Spastik‏‎]]&lt;br /&gt;
# [[‏Knochen und Muskeln]]&lt;br /&gt;
# [[Wahrnehmung]]‏‎ &lt;br /&gt;
# [[Stabil und instabil]]‏‎‎‏‎&lt;br /&gt;
# [[1.-Person-Methode]]‏‎&lt;br /&gt;
[[Spezial:Beliebteste_Seiten|Mehr erfahren]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Februar 2026)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1990-Kinästhetik-Bulletin-Nr-16-Titelseite.jpg|250px|rechts]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der „Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin“ erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &#039;&#039;„die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)“&#039;&#039;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;⇒ Alle bisherigen Beiträge zur Rubrik „Bemerkenswerte Ereignisse“ findest du [[„Bemerkenswerte Ereignisse“|hier]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Zuletzt erschienene Artikel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Artikel „[[Vorne und hinten: Vorderseiten und Rückseiten]]“&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
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		<title>„Bemerkenswerte Ereignisse“</title>
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		<updated>2025-12-23T10:41:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|vorläufig abgeschlossener Fachartikel|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Zusammenfassung: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die KOFL-Hauptseite enthält Textfelder mit den Überschriften „Schon gewusst?“ und „Bemerkenswerte Ereignisse“. Sie beleuchten periodisch und in Kürze neue Themen zu diesen Stichworten. Auf dieser KOFL-Seite werden in chronologisch absteigender Reihenfolge alle Beiträge gesammelt, die unter dem Stichwort „Bemerkenswerte Ereignisse“ veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der «Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin» erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &amp;quot;&#039;&#039;die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)&#039;&#039;&amp;quot;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm“ (Juni 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; In der Erstausgabe der Zeitschrift „Kinästhetik“ (Januar 1997) finden sich der Bericht über den 1. Internationalen Kinästhetik-Kongress in Ulm vom 20. März 1996 sowie zahlreiche Artikel zu den in Vorträgen und Workshops vorgestellten Themen. Als Nachfolgepublikation des Kinästhetik-Bulletins sollte diese Zeitschrift &#039;&#039;„hinsichtlich der Vernetzung der Arbeit und Entwicklung aller Kinästhetik-TrainerInnen und Trainees, wie auch der mit den AnwenderInnen von Kinästhetik in ihrer praktischen Arbeit“&#039;&#039; einen wichtigen Beitrag leisten. &lt;br /&gt;
Der Kongress wurde von vielen Kinästhetik-TrainerInnen und interessierten Personen besucht. Themen für die ca. 300 BesucherInnen waren unter anderem Kinästhetik mit pflegenden Angehörigen, die Einführung von Kinästhetik ins Unterrichtsprogramm einer Pflegeschule, Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung oder Human Factoring. In einem persönlichen Fazit zum Kongress wird festgehalten, dass der Austausch von neuen Erfahrungen für aktuelle und zukünftige TrainerInnen unbedingt wichtig sei, und in Leserbriefen wird die Begeisterung über diesen ersten großen Kongress in der Geschichte der Kinästhetik ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zierbeck, Lutz (1997):&#039;&#039;&#039; Berichterstattung Lutz Zierbeck. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 4.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bauder, Heidi (1997):&#039;&#039;&#039; Editorial. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 3.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (1997):&#039;&#039;&#039; Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege“ (März 2025) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 16. Kinästhetik-Bulletin von Januar 1990 ist eine Sonderausgabe der damaligen Fachzeitschrift. Sie stellt die erste umfassende Beschreibung des Fachgebiets Kinästhetik dar. In dieser wird nach einem theoretischen Teil ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen erläutert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 erschien das erste öffentliche Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ im Verlag Krankenpflege, Eschborn. In diesem ca. 190-seitigen Werk mit einem Vorwort von SR. Liliane Juchli beschränken sich die AutorInnen Frank Hatch, Lenny Maietta und Suzanne Schmidt auf den Anwendungsbereich der Pflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt die Geburtsstunde der heutigen Etablierung und breiten Verankerung der Kinästhetik in der Pflege dar. Der Ansatz des Buches ist präventions- und ressourcenorientiert und auf Anwendung und Transfers ausgerichtet. In der vierten Auflage von 1996 erscheinen die „Prinzipien“, d. h., die heutigen Konzepte, bereits in der aktuellen Reihenfolge – ohne Zweifel ist das Buch ein Meilenstein der Geschichte der Kinästhetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;1. Auflage: 1992 „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Lehrmodells der Kinästhetik“ (Dez. 2024) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des [[Lernmodell|Lehrmodells]] der Kinästhetik&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1989 beschrieben Frank Hatch und Lenny Maietta für das 16. Kinästhetik Bulletin das Lehrmodell der [[Kinästhetik (Begriff)|Kinästhetik]]. Sie äußern dabei ihre „Grundüberzeugung, das [[Bewegungserfahrung|Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung]] die Grundlage allen Lernens ist“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten daraus weitere Grundsätze und aus diesen wiederum Übungen entwickelt, um Kursteilnehmenden zu „helfen, Beziehungen und Muster in der eigenen Bewegung zu erkennen. Durch strukturierte Bewegungserfahrungen entwickelt ein Teilnehmer im Kinästhetik-Unterricht differenziertere sensomotorische Fähigkeiten, die Grundlage aller menschlichen Fähigkeiten überhaupt. Er lernt dabei, seine Erfahrungen einzuordnen, indem er ihre Muster und Beziehungen analysiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem frühen Text wird ein Kern der Kinästhetik beschrieben, der bis heute seine Gültigkeit behält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009. S. 10.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel trägt die Überschrift „KINÄSTHETISCHES LEHRMODELL“ (ebd., S. 8). Nach einer „Definition“ und „Thesen und ihre Folgerungen für das kinästhetische Lehrmodell“ (ebd., S. 8 ff.) folgt ein Text mit der Überschrift „Das Lehrmodell“, woraus die obigen Zitate stammen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6470</id>
		<title>„Bemerkenswerte Ereignisse“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6470"/>
		<updated>2025-12-23T10:41:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|vorläufig abgeschlossener Fachartikel|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Zusammenfassung: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die KOFL-Hauptseite enthält Textfelder mit den Überschriften „Schon gewusst?“ und „Bemerkenswerte Ereignisse“. Sie beleuchten periodisch und in Kürze neue Themen zu diesen Stichworten. Auf dieser KOFL-Seite werden in chronologisch absteigender Reihenfolge alle Beiträge gesammelt, die unter dem Stichwort „Bemerkenswerte Ereignisse“ veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der «Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin» erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &amp;quot;&#039;&#039;die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)&#039;&#039;&amp;quot;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm“ (Juni 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; In der Erstausgabe der Zeitschrift „Kinästhetik“ (Januar 1997) finden sich der Bericht über den 1. Internationalen Kinästhetik-Kongress in Ulm vom 20. März 1996 sowie zahlreiche Artikel zu den in Vorträgen und Workshops vorgestellten Themen. Als Nachfolgepublikation des Kinästhetik-Bulletins sollte diese Zeitschrift &#039;&#039;„hinsichtlich der Vernetzung der Arbeit und Entwicklung aller Kinästhetik-TrainerInnen und Trainees, wie auch der mit den AnwenderInnen von Kinästhetik in ihrer praktischen Arbeit“&#039;&#039; einen wichtigen Beitrag leisten. &lt;br /&gt;
Der Kongress wurde von vielen Kinästhetik-TrainerInnen und interessierten Personen besucht. Themen für die ca. 300 BesucherInnen waren unter anderem Kinästhetik mit pflegenden Angehörigen, die Einführung von Kinästhetik ins Unterrichtsprogramm einer Pflegeschule, Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung oder Human Factoring. In einem persönlichen Fazit zum Kongress wird festgehalten, dass der Austausch von neuen Erfahrungen für aktuelle und zukünftige TrainerInnen unbedingt wichtig sei, und in Leserbriefen wird die Begeisterung über diesen ersten großen Kongress in der Geschichte der Kinästhetik ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zierbeck, Lutz (1997):&#039;&#039;&#039; Berichterstattung Lutz Zierbeck. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 4.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bauder, Heidi (1997):&#039;&#039;&#039; Editorial. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 3.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (1997):&#039;&#039;&#039; Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege“ (März 2025) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 16. Kinästhetik-Bulletin von Januar 1990 ist eine Sonderausgabe der damaligen Fachzeitschrift. Sie stellt die erste umfassende Beschreibung des Fachgebiets Kinästhetik dar. In dieser wird nach einem theoretischen Teil ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen erläutert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 erschien das erste öffentliche Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ im Verlag Krankenpflege, Eschborn. In diesem ca. 190-seitigen Werk mit einem Vorwort von SR. Liliane Juchli beschränken sich die AutorInnen Frank Hatch, Lenny Maietta und Suzanne Schmidt auf den Anwendungsbereich der Pflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt die Geburtsstunde der heutigen Etablierung und breiten Verankerung der Kinästhetik in der Pflege dar. Der Ansatz des Buches ist präventions- und ressourcenorientiert und auf Anwendung und Transfers ausgerichtet. In der vierten Auflage von 1996 erscheinen die „Prinzipien“, d. h., die heutigen Konzepte, bereits in der aktuellen Reihenfolge – ohne Zweifel ist das Buch ein Meilenstein der Geschichte der Kinästhetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;1. Auflage: 1992 „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Lehrmodells der Kinästhetik“ (Dez. 2024) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des [[Lernmodell|Lehrmodells]] der Kinästhetik&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1989 beschrieben Frank Hatch und Lenny Maietta für das 16. Kinästhetik Bulletin das Lehrmodell der [[Kinästhetik (Begriff)|Kinästhetik]]. Sie äußern dabei ihre „Grundüberzeugung, das [[Bewegungserfahrung|Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung]] die Grundlage allen Lernens ist“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten daraus weitere Grundsätze und aus diesen wiederum Übungen entwickelt, um Kursteilnehmenden zu „helfen, Beziehungen und Muster in der eigenen Bewegung zu erkennen. Durch strukturierte Bewegungserfahrungen entwickelt ein Teilnehmer im Kinästhetik-Unterricht differenziertere sensomotorische Fähigkeiten, die Grundlage aller menschlichen Fähigkeiten überhaupt. Er lernt dabei, seine Erfahrungen einzuordnen, indem er ihre Muster und Beziehungen analysiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem frühen Text wird ein Kern der Kinästhetik beschrieben, der bis heute seine Gültigkeit behält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009. S. 10.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel trägt die Überschrift „KINÄSTHETISCHES LEHRMODELL“ (ebd., S. 8). Nach einer „Definition“ und „Thesen und ihre Folgerungen für das kinästhetische Lehrmodell“ (ebd., S. 8 ff.) folgt ein Text mit der Überschrift „Das Lehrmodell“, woraus die obigen Zitate stammen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Datei:1990_Kin%C3%A4sthetik-Bulletin-Nr-16_Titelseite.pdf&amp;diff=6469</id>
		<title>Datei:1990 Kinästhetik-Bulletin-Nr-16 Titelseite.pdf</title>
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		<updated>2025-12-23T10:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1990_Kinästhetik-Bulletin-Nr-16_Titelseite&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
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		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6467</id>
		<title>„Bemerkenswerte Ereignisse“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6467"/>
		<updated>2025-12-23T09:29:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|vorläufig abgeschlossener Fachartikel|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Zusammenfassung: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die KOFL-Hauptseite enthält Textfelder mit den Überschriften „Schon gewusst?“ und „Bemerkenswerte Ereignisse“. Sie beleuchten periodisch und in Kürze neue Themen zu diesen Stichworten. Auf dieser KOFL-Seite werden in chronologisch absteigender Reihenfolge alle Beiträge gesammelt, die unter dem Stichwort „Bemerkenswerte Ereignisse“ veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der «Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin» erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &amp;quot;&#039;&#039;die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)&#039;&#039;&amp;quot;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm“ (Juni 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; In der Erstausgabe der Zeitschrift „Kinästhetik“ (Januar 1997) finden sich der Bericht über den 1. Internationalen Kinästhetik-Kongress in Ulm vom 20. März 1996 sowie zahlreiche Artikel zu den in Vorträgen und Workshops vorgestellten Themen. Als Nachfolgepublikation des Kinästhetik-Bulletins sollte diese Zeitschrift &#039;&#039;„hinsichtlich der Vernetzung der Arbeit und Entwicklung aller Kinästhetik-TrainerInnen und Trainees, wie auch der mit den AnwenderInnen von Kinästhetik in ihrer praktischen Arbeit“&#039;&#039; einen wichtigen Beitrag leisten. &lt;br /&gt;
Der Kongress wurde von vielen Kinästhetik-TrainerInnen und interessierten Personen besucht. Themen für die ca. 300 BesucherInnen waren unter anderem Kinästhetik mit pflegenden Angehörigen, die Einführung von Kinästhetik ins Unterrichtsprogramm einer Pflegeschule, Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung oder Human Factoring. In einem persönlichen Fazit zum Kongress wird festgehalten, dass der Austausch von neuen Erfahrungen für aktuelle und zukünftige TrainerInnen unbedingt wichtig sei, und in Leserbriefen wird die Begeisterung über diesen ersten großen Kongress in der Geschichte der Kinästhetik ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zierbeck, Lutz (1997):&#039;&#039;&#039; Berichterstattung Lutz Zierbeck. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 4.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bauder, Heidi (1997):&#039;&#039;&#039; Editorial. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 3.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (1997):&#039;&#039;&#039; Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege“ (März 2025) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 16. Kinästhetik-Bulletin von Januar 1990 ist eine Sonderausgabe der damaligen Fachzeitschrift. Sie stellt die erste umfassende Beschreibung des Fachgebiets Kinästhetik dar. In dieser wird nach einem theoretischen Teil ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen erläutert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 erschien das erste öffentliche Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ im Verlag Krankenpflege, Eschborn. In diesem ca. 190-seitigen Werk mit einem Vorwort von SR. Liliane Juchli beschränken sich die AutorInnen Frank Hatch, Lenny Maietta und Suzanne Schmidt auf den Anwendungsbereich der Pflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt die Geburtsstunde der heutigen Etablierung und breiten Verankerung der Kinästhetik in der Pflege dar. Der Ansatz des Buches ist präventions- und ressourcenorientiert und auf Anwendung und Transfers ausgerichtet. In der vierten Auflage von 1996 erscheinen die „Prinzipien“, d. h., die heutigen Konzepte, bereits in der aktuellen Reihenfolge – ohne Zweifel ist das Buch ein Meilenstein der Geschichte der Kinästhetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;1. Auflage: 1992 „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Lehrmodells der Kinästhetik“ (Dez. 2024) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des [[Lernmodell|Lehrmodells]] der Kinästhetik&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1989 beschrieben Frank Hatch und Lenny Maietta für das 16. Kinästhetik Bulletin das Lehrmodell der [[Kinästhetik (Begriff)|Kinästhetik]]. Sie äußern dabei ihre „Grundüberzeugung, das [[Bewegungserfahrung|Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung]] die Grundlage allen Lernens ist“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten daraus weitere Grundsätze und aus diesen wiederum Übungen entwickelt, um Kursteilnehmenden zu „helfen, Beziehungen und Muster in der eigenen Bewegung zu erkennen. Durch strukturierte Bewegungserfahrungen entwickelt ein Teilnehmer im Kinästhetik-Unterricht differenziertere sensomotorische Fähigkeiten, die Grundlage aller menschlichen Fähigkeiten überhaupt. Er lernt dabei, seine Erfahrungen einzuordnen, indem er ihre Muster und Beziehungen analysiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem frühen Text wird ein Kern der Kinästhetik beschrieben, der bis heute seine Gültigkeit behält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009. S. 10.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel trägt die Überschrift „KINÄSTHETISCHES LEHRMODELL“ (ebd., S. 8). Nach einer „Definition“ und „Thesen und ihre Folgerungen für das kinästhetische Lehrmodell“ (ebd., S. 8 ff.) folgt ein Text mit der Überschrift „Das Lehrmodell“, woraus die obigen Zitate stammen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6466</id>
		<title>„Bemerkenswerte Ereignisse“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6466"/>
		<updated>2025-12-23T09:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|vorläufig abgeschlossener Fachartikel|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Zusammenfassung: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die KOFL-Hauptseite enthält Textfelder mit den Überschriften „Schon gewusst?“ und „Bemerkenswerte Ereignisse“. Sie beleuchten periodisch und in Kürze neue Themen zu diesen Stichworten. Auf dieser KOFL-Seite werden in chronologisch absteigender Reihenfolge alle Beiträge gesammelt, die unter dem Stichwort „Bemerkenswerte Ereignisse“ veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der «Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin» erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &amp;quot;&#039;&#039;die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)&#039;&#039;&amp;quot;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm“ (Juni 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; In der Erstausgabe der Zeitschrift „Kinästhetik“ (Januar 1997) finden sich der Bericht über den 1. Internationalen Kinästhetik-Kongress in Ulm vom 20. März 1996 sowie zahlreiche Artikel zu den in Vorträgen und Workshops vorgestellten Themen. Als Nachfolgepublikation des Kinästhetik-Bulletins sollte diese Zeitschrift &#039;&#039;„hinsichtlich der Vernetzung der Arbeit und Entwicklung aller Kinästhetik-TrainerInnen und Trainees, wie auch der mit den AnwenderInnen von Kinästhetik in ihrer praktischen Arbeit“&#039;&#039; einen wichtigen Beitrag leisten. &lt;br /&gt;
Der Kongress wurde von vielen Kinästhetik-TrainerInnen und interessierten Personen besucht. Themen für die ca. 300 BesucherInnen waren unter anderem Kinästhetik mit pflegenden Angehörigen, die Einführung von Kinästhetik ins Unterrichtsprogramm einer Pflegeschule, Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung oder Human Factoring. In einem persönlichen Fazit zum Kongress wird festgehalten, dass der Austausch von neuen Erfahrungen für aktuelle und zukünftige TrainerInnen unbedingt wichtig sei, und in Leserbriefen wird die Begeisterung über diesen ersten großen Kongress in der Geschichte der Kinästhetik ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zierbeck, Lutz (1997):&#039;&#039;&#039; Berichterstattung Lutz Zierbeck. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 4.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bauder, Heidi (1997):&#039;&#039;&#039; Editorial. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 3.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (1997):&#039;&#039;&#039; Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege“ (März 2025) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 16. Kinästhetik-Bulletin von Januar 1990 ist eine Sonderausgabe der damaligen Fachzeitschrift. Sie stellt die erste umfassende Beschreibung des Fachgebiets Kinästhetik dar. In dieser wird nach einem theoretischen Teil ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen erläutert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 erschien das erste öffentliche Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ im Verlag Krankenpflege, Eschborn. In diesem ca. 190-seitigen Werk mit einem Vorwort von SR. Liliane Juchli beschränken sich die AutorInnen Frank Hatch, Lenny Maietta und Suzanne Schmidt auf den Anwendungsbereich der Pflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt die Geburtsstunde der heutigen Etablierung und breiten Verankerung der Kinästhetik in der Pflege dar. Der Ansatz des Buches ist präventions- und ressourcenorientiert und auf Anwendung und Transfers ausgerichtet. In der vierten Auflage von 1996 erscheinen die „Prinzipien“, d. h., die heutigen Konzepte, bereits in der aktuellen Reihenfolge – ohne Zweifel ist das Buch ein Meilenstein der Geschichte der Kinästhetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;1. Auflage: 1992 „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Lehrmodells der Kinästhetik“ (Dez. 2024) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des [[Lernmodell|Lehrmodells]] der Kinästhetik&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1989 beschrieben Frank Hatch und Lenny Maietta für das 16. Kinästhetik Bulletin das Lehrmodell der [[Kinästhetik (Begriff)|Kinästhetik]]. Sie äußern dabei ihre „Grundüberzeugung, das [[Bewegungserfahrung|Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung]] die Grundlage allen Lernens ist“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten daraus weitere Grundsätze und aus diesen wiederum Übungen entwickelt, um Kursteilnehmenden zu „helfen, Beziehungen und Muster in der eigenen Bewegung zu erkennen. Durch strukturierte Bewegungserfahrungen entwickelt ein Teilnehmer im Kinästhetik-Unterricht differenziertere sensomotorische Fähigkeiten, die Grundlage aller menschlichen Fähigkeiten überhaupt. Er lernt dabei, seine Erfahrungen einzuordnen, indem er ihre Muster und Beziehungen analysiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem frühen Text wird ein Kern der Kinästhetik beschrieben, der bis heute seine Gültigkeit behält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009. S. 10.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel trägt die Überschrift „KINÄSTHETISCHES LEHRMODELL“ (ebd., S. 8). Nach einer „Definition“ und „Thesen und ihre Folgerungen für das kinästhetische Lehrmodell“ (ebd., S. 8 ff.) folgt ein Text mit der Überschrift „Das Lehrmodell“, woraus die obigen Zitate stammen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6465</id>
		<title>„Bemerkenswerte Ereignisse“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6465"/>
		<updated>2025-12-23T09:04:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|vorläufig abgeschlossener Fachartikel|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Zusammenfassung: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die KOFL-Hauptseite enthält Textfelder mit den Überschriften „Schon gewusst?“ und „Bemerkenswerte Ereignisse“. Sie beleuchten periodisch und in Kürze neue Themen zu diesen Stichworten. Auf dieser KOFL-Seite werden in chronologisch absteigender Reihenfolge alle Beiträge gesammelt, die unter dem Stichwort „Bemerkenswerte Ereignisse“ veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der «Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin» erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &amp;quot;&#039;&#039;die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)&#039;&#039;&amp;quot;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm“ (Juni 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; In der Erstausgabe der Zeitschrift „Kinästhetik“ (Januar 1997) finden sich der Bericht über den 1. Internationalen Kinästhetik-Kongress in Ulm vom 20. März 1996 sowie zahlreiche Artikel zu den in Vorträgen und Workshops vorgestellten Themen. Als Nachfolgepublikation des Kinästhetik-Bulletins sollte diese Zeitschrift &#039;&#039;„hinsichtlich der Vernetzung der Arbeit und Entwicklung aller Kinästhetik-TrainerInnen und Trainees, wie auch der mit den AnwenderInnen von Kinästhetik in ihrer praktischen Arbeit“&#039;&#039; einen wichtigen Beitrag leisten. &lt;br /&gt;
Der Kongress wurde von vielen Kinästhetik-TrainerInnen und interessierten Personen besucht. Themen für die ca. 300 BesucherInnen waren unter anderem Kinästhetik mit pflegenden Angehörigen, die Einführung von Kinästhetik ins Unterrichtsprogramm einer Pflegeschule, Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung oder Human Factoring. In einem persönlichen Fazit zum Kongress wird festgehalten, dass der Austausch von neuen Erfahrungen für aktuelle und zukünftige TrainerInnen unbedingt wichtig sei, und in Leserbriefen wird die Begeisterung über diesen ersten großen Kongress in der Geschichte der Kinästhetik ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zierbeck, Lutz (1997):&#039;&#039;&#039; Berichterstattung Lutz Zierbeck. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 4.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bauder, Heidi (1997):&#039;&#039;&#039; Editorial. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 3.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (1997):&#039;&#039;&#039; Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege“ (März 2025) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 16. Kinästhetik-Bulletin von Januar 1990 ist eine Sonderausgabe der damaligen Fachzeitschrift. Sie stellt die erste umfassende Beschreibung des Fachgebiets Kinästhetik dar. In dieser wird nach einem theoretischen Teil ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen erläutert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 erschien das erste öffentliche Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ im Verlag Krankenpflege, Eschborn. In diesem ca. 190-seitigen Werk mit einem Vorwort von SR. Liliane Juchli beschränken sich die AutorInnen Frank Hatch, Lenny Maietta und Suzanne Schmidt auf den Anwendungsbereich der Pflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt die Geburtsstunde der heutigen Etablierung und breiten Verankerung der Kinästhetik in der Pflege dar. Der Ansatz des Buches ist präventions- und ressourcenorientiert und auf Anwendung und Transfers ausgerichtet. In der vierten Auflage von 1996 erscheinen die „Prinzipien“, d. h., die heutigen Konzepte, bereits in der aktuellen Reihenfolge – ohne Zweifel ist das Buch ein Meilenstein der Geschichte der Kinästhetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;1. Auflage: 1992 „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Lehrmodells der Kinästhetik“ (Dez. 2024) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des [[Lernmodell|Lehrmodells]] der Kinästhetik&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1989 beschrieben Frank Hatch und Lenny Maietta für das 16. Kinästhetik Bulletin das Lehrmodell der [[Kinästhetik (Begriff)|Kinästhetik]]. Sie äußern dabei ihre „Grundüberzeugung, das [[Bewegungserfahrung|Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung]] die Grundlage allen Lernens ist“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten daraus weitere Grundsätze und aus diesen wiederum Übungen entwickelt, um Kursteilnehmenden zu „helfen, Beziehungen und Muster in der eigenen Bewegung zu erkennen. Durch strukturierte Bewegungserfahrungen entwickelt ein Teilnehmer im Kinästhetik-Unterricht differenziertere sensomotorische Fähigkeiten, die Grundlage aller menschlichen Fähigkeiten überhaupt. Er lernt dabei, seine Erfahrungen einzuordnen, indem er ihre Muster und Beziehungen analysiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem frühen Text wird ein Kern der Kinästhetik beschrieben, der bis heute seine Gültigkeit behält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009. S. 10.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel trägt die Überschrift „KINÄSTHETISCHES LEHRMODELL“ (ebd., S. 8). Nach einer „Definition“ und „Thesen und ihre Folgerungen für das kinästhetische Lehrmodell“ (ebd., S. 8 ff.) folgt ein Text mit der Überschrift „Das Lehrmodell“, woraus die obigen Zitate stammen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6421</id>
		<title>„Bemerkenswerte Ereignisse“</title>
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		<updated>2025-12-12T10:02:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Januar 1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|vorläufig abgeschlossener Fachartikel|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Zusammenfassung: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die KOFL-Hauptseite enthält Textfelder mit den Überschriften „Schon gewusst?“ und „Bemerkenswerte Ereignisse“. Sie beleuchten periodisch und in Kürze neue Themen zu diesen Stichworten. Auf dieser KOFL-Seite werden in chronologisch absteigender Reihenfolge alle Beiträge gesammelt, die unter dem Stichwort „Bemerkenswerte Ereignisse“ veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Dezember 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im Januar 1990, mit der «Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin» erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, &amp;quot;&#039;&#039;die erste vollständige Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)&#039;&#039;&amp;quot;, wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm“ (Juni 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; In der Erstausgabe der Zeitschrift „Kinästhetik“ (Januar 1997) finden sich der Bericht über den 1. Internationalen Kinästhetik-Kongress in Ulm vom 20. März 1996 sowie zahlreiche Artikel zu den in Vorträgen und Workshops vorgestellten Themen. Als Nachfolgepublikation des Kinästhetik-Bulletins sollte diese Zeitschrift &#039;&#039;„hinsichtlich der Vernetzung der Arbeit und Entwicklung aller Kinästhetik-TrainerInnen und Trainees, wie auch der mit den AnwenderInnen von Kinästhetik in ihrer praktischen Arbeit“&#039;&#039; einen wichtigen Beitrag leisten. &lt;br /&gt;
Der Kongress wurde von vielen Kinästhetik-TrainerInnen und interessierten Personen besucht. Themen für die ca. 300 BesucherInnen waren unter anderem Kinästhetik mit pflegenden Angehörigen, die Einführung von Kinästhetik ins Unterrichtsprogramm einer Pflegeschule, Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung oder Human Factoring. In einem persönlichen Fazit zum Kongress wird festgehalten, dass der Austausch von neuen Erfahrungen für aktuelle und zukünftige TrainerInnen unbedingt wichtig sei, und in Leserbriefen wird die Begeisterung über diesen ersten großen Kongress in der Geschichte der Kinästhetik ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zierbeck, Lutz (1997):&#039;&#039;&#039; Berichterstattung Lutz Zierbeck. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 4.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bauder, Heidi (1997):&#039;&#039;&#039; Editorial. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 3.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (1997):&#039;&#039;&#039; Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege“ (März 2025) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 16. Kinästhetik-Bulletin von Januar 1990 ist eine Sonderausgabe der damaligen Fachzeitschrift. Sie stellt die erste umfassende Beschreibung des Fachgebiets Kinästhetik dar. In dieser wird nach einem theoretischen Teil ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen erläutert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 erschien das erste öffentliche Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ im Verlag Krankenpflege, Eschborn. In diesem ca. 190-seitigen Werk mit einem Vorwort von SR. Liliane Juchli beschränken sich die AutorInnen Frank Hatch, Lenny Maietta und Suzanne Schmidt auf den Anwendungsbereich der Pflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt die Geburtsstunde der heutigen Etablierung und breiten Verankerung der Kinästhetik in der Pflege dar. Der Ansatz des Buches ist präventions- und ressourcenorientiert und auf Anwendung und Transfers ausgerichtet. In der vierten Auflage von 1996 erscheinen die „Prinzipien“, d. h., die heutigen Konzepte, bereits in der aktuellen Reihenfolge – ohne Zweifel ist das Buch ein Meilenstein der Geschichte der Kinästhetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;1. Auflage: 1992 „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Lehrmodells der Kinästhetik“ (Dez. 2024) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des [[Lernmodell|Lehrmodells]] der Kinästhetik&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1989 beschrieben Frank Hatch und Lenny Maietta für das 16. Kinästhetik Bulletin das Lehrmodell der [[Kinästhetik (Begriff)|Kinästhetik]]. Sie äußern dabei ihre „Grundüberzeugung, das [[Bewegungserfahrung|Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung]] die Grundlage allen Lernens ist“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten daraus weitere Grundsätze und aus diesen wiederum Übungen entwickelt, um Kursteilnehmenden zu „helfen, Beziehungen und Muster in der eigenen Bewegung zu erkennen. Durch strukturierte Bewegungserfahrungen entwickelt ein Teilnehmer im Kinästhetik-Unterricht differenziertere sensomotorische Fähigkeiten, die Grundlage aller menschlichen Fähigkeiten überhaupt. Er lernt dabei, seine Erfahrungen einzuordnen, indem er ihre Muster und Beziehungen analysiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem frühen Text wird ein Kern der Kinästhetik beschrieben, der bis heute seine Gültigkeit behält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009. S. 10.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel trägt die Überschrift „KINÄSTHETISCHES LEHRMODELL“ (ebd., S. 8). Nach einer „Definition“ und „Thesen und ihre Folgerungen für das kinästhetische Lehrmodell“ (ebd., S. 8 ff.) folgt ein Text mit der Überschrift „Das Lehrmodell“, woraus die obigen Zitate stammen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6419</id>
		<title>„Bemerkenswerte Ereignisse“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=%E2%80%9EBemerkenswerte_Ereignisse%E2%80%9C&amp;diff=6419"/>
		<updated>2025-12-12T09:44:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|vorläufig abgeschlossener Fachartikel|Stefan Marty-Teuber/Redaktionsteam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Zusammenfassung: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die KOFL-Hauptseite enthält Textfelder mit den Überschriften „Schon gewusst?“ und „Bemerkenswerte Ereignisse“. Sie beleuchten periodisch und in Kürze neue Themen zu diesen Stichworten. Auf dieser KOFL-Seite werden in chronologisch absteigender Reihenfolge alle Beiträge gesammelt, die unter dem Stichwort „Bemerkenswerte Ereignisse“ veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik“ (Januar 1990)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des Fachgebiets der Kinästhetik &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; Im Januar 1990, mit der «Sonderausgabe Kinästhetik 16. Bulletin» erschien erstmalig eine schriftliche Sammlung der Ideen, Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Kinästhetik, «die erste vollständige&lt;br /&gt;
Darstellung vom Werdegang der Kinästhetik, von ihrer Theorie, den Prinzipien und Methoden (…)», wie Dr. Lenny Maietta in ihrem Vorwort schreibt. &lt;br /&gt;
Basierend u. a. auf den Erlebnissen des gemeinsamen Bewegens, ihrer Verschriftlichung und weiteren Aspekten zeigt das 16. Bulletin die Entwicklung des Fachgebietes in den ersten Jahren auf. Neben Hintergrund, Methoden und Anwendungen, werden auch die Grundprinzipien der Kinästhetik, sowie das Kinästhetische Lehrmodell dargestellt. &lt;br /&gt;
Diese, durch Mitwirkung vieler engagierter Menschen getragene und gestaltete Entwicklung bildet die Grundlage für die Fachsprache der Kinästhetik. Die ständige Weiterentwicklung des Fachgebiets, sowie der dazugehörigen Fachsprache sind in diesem Online-Fachlexikon zu entdecken und nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm“ (Juni 2025)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Internationaler Kinästhetik-Kongress in Ulm &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; In der Erstausgabe der Zeitschrift „Kinästhetik“ (Januar 1997) finden sich der Bericht über den 1. Internationalen Kinästhetik-Kongress in Ulm vom 20. März 1996 sowie zahlreiche Artikel zu den in Vorträgen und Workshops vorgestellten Themen. Als Nachfolgepublikation des Kinästhetik-Bulletins sollte diese Zeitschrift &#039;&#039;„hinsichtlich der Vernetzung der Arbeit und Entwicklung aller Kinästhetik-TrainerInnen und Trainees, wie auch der mit den AnwenderInnen von Kinästhetik in ihrer praktischen Arbeit“&#039;&#039; einen wichtigen Beitrag leisten. &lt;br /&gt;
Der Kongress wurde von vielen Kinästhetik-TrainerInnen und interessierten Personen besucht. Themen für die ca. 300 BesucherInnen waren unter anderem Kinästhetik mit pflegenden Angehörigen, die Einführung von Kinästhetik ins Unterrichtsprogramm einer Pflegeschule, Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung oder Human Factoring. In einem persönlichen Fazit zum Kongress wird festgehalten, dass der Austausch von neuen Erfahrungen für aktuelle und zukünftige TrainerInnen unbedingt wichtig sei, und in Leserbriefen wird die Begeisterung über diesen ersten großen Kongress in der Geschichte der Kinästhetik ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zierbeck, Lutz (1997):&#039;&#039;&#039; Berichterstattung Lutz Zierbeck. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 4.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bauder, Heidi (1997):&#039;&#039;&#039; Editorial. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 3.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Asmussen-Clausen, Maren (1997):&#039;&#039;&#039; Bewegungserleichterung mit Umgebungsgestaltung. In: Kinästhetik® Zeitschrift. Nr. 1/Januar 1997. S. 9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege“ (März 2025) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1992-Hatch-Maietta-Schmidt-Titelseite.jpg|250px|mini|rechts|Titelseite der ersten Ausgabe von 1992]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;1992 – die öffentliche Geburtsstunde der Kinästhetik in der Pflege&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das 16. Kinästhetik-Bulletin von Januar 1990 ist eine Sonderausgabe der damaligen Fachzeitschrift. Sie stellt die erste umfassende Beschreibung des Fachgebiets Kinästhetik dar. In dieser wird nach einem theoretischen Teil ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen erläutert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 erschien das erste öffentliche Fachbuch „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“ im Verlag Krankenpflege, Eschborn. In diesem ca. 190-seitigen Werk mit einem Vorwort von SR. Liliane Juchli beschränken sich die AutorInnen Frank Hatch, Lenny Maietta und Suzanne Schmidt auf den Anwendungsbereich der Pflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt die Geburtsstunde der heutigen Etablierung und breiten Verankerung der Kinästhetik in der Pflege dar. Der Ansatz des Buches ist präventions- und ressourcenorientiert und auf Anwendung und Transfers ausgerichtet. In der vierten Auflage von 1996 erscheinen die „Prinzipien“, d. h., die heutigen Konzepte, bereits in der aktuellen Reihenfolge – ohne Zweifel ist das Buch ein Meilenstein der Geschichte der Kinästhetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hatch, Frank; Maietta, Lenny; Schmidt, Suzanne (1996):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Pflege. Übersetzung: Ina Citron. 4. Auflage. Eschborn: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe. ISBN 3-927944-02-5.&amp;lt;br&amp;gt;1. Auflage: 1992 „Kinästhetik – Interaktion durch Berührung und Bewegung in der Krankenpflege“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Erste Beschreibung des Lehrmodells der Kinästhetik“ (Dez. 2024) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bemerkenswerte Ereignisse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Erste Beschreibung des [[Lernmodell|Lehrmodells]] der Kinästhetik&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1989 beschrieben Frank Hatch und Lenny Maietta für das 16. Kinästhetik Bulletin das Lehrmodell der [[Kinästhetik (Begriff)|Kinästhetik]]. Sie äußern dabei ihre „Grundüberzeugung, das [[Bewegungserfahrung|Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung]] die Grundlage allen Lernens ist“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten daraus weitere Grundsätze und aus diesen wiederum Übungen entwickelt, um Kursteilnehmenden zu „helfen, Beziehungen und Muster in der eigenen Bewegung zu erkennen. Durch strukturierte Bewegungserfahrungen entwickelt ein Teilnehmer im Kinästhetik-Unterricht differenziertere sensomotorische Fähigkeiten, die Grundlage aller menschlichen Fähigkeiten überhaupt. Er lernt dabei, seine Erfahrungen einzuordnen, indem er ihre Muster und Beziehungen analysiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem frühen Text wird ein Kern der Kinästhetik beschrieben, der bis heute seine Gültigkeit behält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039;Verein für Kinästhetik (Hg.) (1990):&#039;&#039;&#039; Kinästhetik. 16. Bulletin. Januar 1990. Sonderausgabe. Dritte Auflage. Zürich: Verein für Kinästhetik. Ohne ISBN. Nachdruck 2009. S. 10.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zweite Kapitel trägt die Überschrift „KINÄSTHETISCHES LEHRMODELL“ (ebd., S. 8). Nach einer „Definition“ und „Thesen und ihre Folgerungen für das kinästhetische Lehrmodell“ (ebd., S. 8 ff.) folgt ein Text mit der Überschrift „Das Lehrmodell“, woraus die obigen Zitate stammen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6370</id>
		<title>Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.kinaesthetics.de/index.php?title=Evaluationsprozesse_in_Kinaesthetics-Bildungsangeboten&amp;diff=6370"/>
		<updated>2025-11-21T13:21:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dagmar Panzer: /* Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|mit Fachliteratur angelegter Artikel|Redaktion, Texte: Ressourcenpool Curriculum und Forschung/Sabine Kaserer, Dagmar Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Artikel zitiert an erster Stelle den Text „Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“. Er ist ein Ergebnis der Arbeit des AusbilderInnen-Teams im Ressourcenpool Curriculum und Forschung der EKA und wird in der EKA-TrainerInnen-Bildung verwendet. Er beschreibt dieses Thema der Grundlagen des Rahmenelements Lernen. An zweiter Stelle werden die Ausführungen zur Dokumentation und Evaluation aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==„Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten“==&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel wird der kybernetische Hintergrund erläutert und die Selbstevaluation als Instrument beschrieben, um den eigenen Lernprozess auszuwerten und zu optimieren. Im zweiten Kapitel werden die konkreten Schritte der Selbstevaluation im Rahmen und Ablauf einer gesamten TrainerInnen-Ausbildung Stufe 1 aufgezeigt. Das dritte Kapitel thematisiert die allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation. &lt;br /&gt;
===&#039;&#039;„1 Selbstevaluationsprozesse im Fachgebiet Kinästhetik&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.1 Lernen als selbstgesteuerter innerer Prozess&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Vor dem kybernetischen Hintergrund der [[Feedback-Control-Theorie|Selbstregulation]] ist Lernen ein aktiver, konstruktiver und selbstgesteuerter innerer Prozess. Was ein Mensch lernt und wie er etwas lernt, bestimmt letztlich nur er selbst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Deshalb kann man von außen nie direkt bestimmen oder steuern, was und wie ein Mensch lernt. Gleichwohl findet Lernen stets in einer äußeren Umgebung statt. Diese Umgebung kann man von außen gestalten, sodass sie im Idealfall eine unterstützende und förderliche [[Lernumgebung|Lernumgebung]] für spezifische Lernprozesse bildet.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.2 Das eigene Lernen durch fortgesetzte Selbstevaluationsprozesse optimieren&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Um das eigene Lernen zu evaluieren und zu optimieren, ist es hilfreich, die eigenen Lernprozesse und ihre Ausgangslage regelmäßig zu dokumentieren, zu reflektieren und mit dem aktuellen Stand und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu vergleichen. Dabei geht es einerseits darum, die eigenen Lernfortschritte im Vergleich mit der Ausgangslage und den angestrebten Kompetenzen und Zielen zu ermitteln. Andererseits geht es auch darum, Vertiefungsmöglichkeiten, den weiteren Lernbedarf oder offene Fragen herauszukristallisieren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ebenso förderlich für das eigene Lernen ist, diese Reflexionen und Selbstevaluationen mit den eigenen Praxisthemen in einen Zusammenhang zu bringen und ihre Bedeutung für den beruflichen oder privaten Alltag zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.3 Bedeutung der Bewegungsinteraktion, des Austauschs und der gemeinsamen Reflexion&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen werden unterstützt durch die Bewegungsinteraktion, den Austausch und die gemeinsame Reflexion mit anderen Teilnehmenden und AusbilderInnen. Die daraus entstehenden Unterschiede der Erfahrungen und ihrer Beschreibung können helfen, die eigenen Lernprozesse aus anderen Perspektiven zu reflektieren, zu evaluieren und präziser zu beschreiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In diesem Sinn werden insbesondere in der Mitte und am Ende von Kinaesthetics-Ausbildungen Evaluationsgespräche oder Standortbestimmungen mit den AusbilderInnen durchgeführt. Diese Fremdeinschätzungen unterstützen die eigene Einschätzung in Bezug darauf, wie weit man die angestrebten Kompetenzen und Ziele erreicht hat oder wo noch Lernbedarf besteht.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.4 Die kinästhetische Fachsprache treffend verwenden lernen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die regelmäßigen Dokumentationen, Reflexionen und Evaluationen tragen wesentlich dazu bei, die kinästhetische Fachsprache bewusst, treffend und differenziert verwenden zu lernen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;1.5 Instrumente der Selbstevaluation, Dokumente zu Zielgrößen und Kriterien&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.1 &amp;lt;u&amp;gt;Bildungsfelder als Instrument der Selbstevaluation&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die [[Bildungsfelder|Bildungsfelder]] umfassen die hauptsächlichen Bereiche, in denen mit Kinaesthetics-Bildungsangeboten ein Lern- oder Kompetenzzuwachs angestrebt wird. Mit ihnen können die Teilnehmenden ihre individuellen Lernprozesse systematisch erfassen und evaluieren.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsfelder ohne Kreis RE col.jpg|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Z&amp;lt;small&amp;gt;u den Bildungsfeldern: „Kinaesthetics – Konzeptsystem“, EKA 2025, S. 59; „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 26 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.2 &amp;lt;u&amp;gt;Selbstevaluation in methodischen Großformen (z. B. [[Lernzyklus]])&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Elemente der Selbstevaluation sind in verschiedene methodische Großformen, die in Kinaesthetics-Bildungsangeboten verwendet werden, und insbesondere in die sogenannten Lernzyklen integriert. In einem Lernzyklus dokumentieren die Teilnehmenden ihre Ausgangslage, unterschiedliche Einzel- und Partnererfahrungen und den erreichten Standort. Sie evaluieren abschließend Ihre Erfahrungen und Dokumentationen mithilfe der Bildungsfelder und Fragen nach der persönlichen oder beruflichen Bedeutung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GK-PF-DE-SE.png|600px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zum Lernzyklus: „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“, EKA 2025, S. 18 ff. [...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.3 &amp;lt;u&amp;gt;Der Selbstevaluationsprozess in Aus-, Fort- und Weiterbildungen&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil von Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Die Teilnehmenden nutzen in den regelmäßigen Selbstevaluationen der [[Lernphase|Phasen und Etappen]] die Bildungsfelder und passende Fragen, um ihre Lernprozesse zu evaluieren und zu optimieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;[...]&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;1.5.4 &amp;lt;u&amp;gt;Referenzgrößen: Kompetenzen und Ziele, Kompetenzkataloge, Kriterienlisten&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In Selbstevaluationen vergleicht man den aktuellen Standort in Bezug auf die eigenen Lernprozesse einerseits mit der Ausgangslage, andererseits mit den Ziel- oder Referenzgrößen des Bildungsangebotes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als Referenzgrößen können die Angaben zu den angestrebten Kompetenzen und Zielen des Bildungsangebots in den Ausschreibungen nützlich sein. Seit den 2020er-Jahren zeigen die [[Curriculum und Kompetenzorientierung|kompetenzorientierten Curricula]] von Bildungsangeboten auf, in welchen Handlungsfeldern welche Kompetenzen bzw. Kompetenzressourcen (Fähigkeiten, Kenntnisse, Haltungen) angestrebt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;In den Ausbildungen zur Kinaesthetics-TrainerIn dienen seit längerer Zeit die Kompetenzkataloge als Referenzgrößen der Selbstevaluation. Im Rahmen der schweizerischen Berufsprüfung der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik wurden zudem Kriterienlisten zu den einzelnen Prüfungsteilen entwickelt. Sie sind nicht nur für die Vorbereitung der PrüfungsabsolventInnen eine wertvolle Referenzgröße, um die eigenen Lernprozesse zu evaluieren bzw. den aktuellen Standort zu bestimmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Diese Referenzgrößen werden im Lauf von Bildungsangeboten durch die AusbilderInnen weitergehend erläutert und mit konkreten Herausforderungen veranschaulicht. Desgleichen bilden Einzel- und Gruppengespräche mit AusbilderInnen eine Referenz, um das eigene Lernen zu evaluieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;2 Der Selbstevaluationsprozess der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.1 Die Selbstevaluationen der Ausbildung Stufe 1&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess ist ein integrierter Bestandteil der Ausbildung zur Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1. In welchem Maß Sie die angestrebten Kompetenzen und Ziele dieser Ausbildung erreichen, ist wesentlich davon abhängig, wie Sie Ihre Lernprozesse fortgesetzt evaluieren und anpassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Indem Sie Ihre Lernprozesse regelmäßig mit dem gleichen Vorgehen dokumentieren, auswerten und optimieren, erhalten Sie ein geordnetes und zusammenhängendes Bild Ihres Lernens. Sie stellen Ihre persönliche Lernspur dieser Ausbildung dar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Selbstevaluationen (abgekürzt SE) sind jeweils an den Übergängen von Phasen und Etappen angesetzt. Dadurch evaluieren Sie jeweils Ihr Lernen in Präsenz in der Phase und Ihr selbstorganisiertes Lernen in der Etappe im Rück- und Vorausblick, halten Ihren aktuellen Standort fest und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Fortsetzung Ihrer persönlichen Lernprozesse.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::::::::&#039;&#039;Überblick:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausbildungs-Diagramm-s1-de-mit-SE.png|900px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.2 Unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Selbstevaluationsprozess im Rahmen der Ausbildung Stufe 1 umfasst unterschiedliche Arten von Selbstevaluationen:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1. Vorbereitungsaufgabe (SE-01):&amp;lt;br&amp;gt;Die Vorbereitungsaufgabe wurde Ihnen vor dem Beginn der Ausbildung zugesandt. Sie bildet die erste Ausgangslage für Ihre Selbstevaluationen sowohl während der Ausbildung als auch am Ende, wenn Sie auf Ihre gesamten Lernprozesse zurückblicken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2. Selbstevaluation der Phasen (SE-02, SE-04, SE-07, SE-09):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Phase zu Etappe evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Phase mithilfe der Bildungsfelder und beschreiben ihre Bedeutung für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Als Grundlage für einen persönlichen Umsetzungsplan definieren Sie Ihre Lernthemen oder Fragen, die Sie in der Etappe bearbeiten möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3. Selbstevaluation der Etappen (SE-03, SE-05, SE-08, SE-10):&amp;lt;br&amp;gt;Im Übergang von Etappe zu Phase evaluieren Sie Ihre Lernprozesse der vergangenen Etappe mithilfe der Bildungsfelder in Bezug auf Ihren persönlichen Umsetzungsplan bzw. auf Ihre bearbeiteten Lernthemen oder Fragen sowie in Bezug auf Ihr Lernen in der Lerngruppe und in Etappenaufgaben. Sie beschreiben die Bedeutung dieser Lernprozesse für Sie persönlich und für Ihre künftige Rolle als Kinaesthetics-TrainerIn. Im Hinblick auf die nächste Phase beschreiben Sie Ihre Lernthemen und Fragen mithilfe der Bildungsfelder und wählen zentrale Lernthemen oder Fragen aus, die Sie in die nächste Phase mitbringen möchten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4. Vorbereitung auf Standortbestimmungen in Phase 3 und Phase 5 (SE-06, SE-11):&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 3 findet ein persönliches Evaluationsgespräch mit den AusbilderInnen statt. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-06 Ihre bisherige Kompetenzentwicklung in der Ausbildung Stufe 1 und Ihre Erfahrungen im Berufsalltag (Integration der Kinästhetikkompetenz, Möglichkeiten und Herausforderungen). Sie beschreiben desgleichen Ihre aktuellen Lernthemen und Ihr Lernpotenzial.&amp;lt;br&amp;gt;In Phase 5 findet eine Standortbestimmung statt. Sie kann in Form eines Abschlussgesprächs mit den AusbilderInnen oder in anderer Form stattfinden. Zur Vorbereitung evaluieren Sie in der SE-11 Ihre bisherigen Lernprozesse in Bezug auf die Handlungsfelder der Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;2.3	Der Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ab dem Jahr 2024 besteht für Teilnehmende der Ausbildung Stufe 1 die Möglichkeit, den Selbstevaluationsprozess auf der Kinaesthetics-Lernplattform durchzuführen. Ihre AusbilderInnen werden Sie in der Phase 1 in den Umgang mit dieser Lernplattform einführen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;3 Allgemeine Bedeutung des Begriffs Evaluation&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.1 Was ist eine Evaluation?&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unter Evaluation wird die sach- und fachgerechte Bewertung von zielgerichteten Aktivitäten oder Prozessen verstanden. Diese Bewertung betrifft immer die Wirkung von Maßnahmen, Interventionen, Schulungen bzw. von damit verbundenen Lernprozessen, von Verfahren oder auch von Dienstleistungen oder Produkten usw. in einem bestimmten Zeitraum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine häufige Anlage von Evaluationen vergleicht die Beschreibung, Analyse und Messung der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien oder Zielgrößen mit der analogen Beschreibung, Analyse und Messung der Lage zu einem späteren Zeitpunkt. In kybernetischer Sprache ausgedrückt wird dabei der erreichte Ist-Wert mit dem Soll-Wert verglichen: Es wird bewertet, in welchem Maß die Zielgrößen in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Ausgangslage erreicht wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kennzeichnend für professionelle Evaluationen ist die Verbindung von wissenschaftlicher Methodik und Orientierung an der Praxis.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Zweck von Evaluationen besteht darin, Anpassungsmöglichkeiten zu ermitteln und die Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vor diesen Hintergründen kann Evaluation als eine Standortbestimmung bezeichnet werden, die zurückblickend und vorausschauend ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.2 Elemente einer Evaluation&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eine systematische Evaluation enthält somit folgende Elemente:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;1.	Beschreibung und Analyse der Ausgangslage unter bestimmten Kriterien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;2.	Analoge Beschreibung und Analyse der Lage zu einem späteren Zeitpunkt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;3.	Bewertung der erreichten Lage im Vergleich mit der Ausgangslage und den Zielgrößen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;4.	Ermittlung von Anpassungsmöglichkeiten zwecks Optimierung der zugehörigen Maßnahmen, Interventionen usw. beziehungsweise der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.3 Fremd- und Selbstevaluation&#039;&#039;:&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Grundsätzlich wird zwischen Fremd- und Selbstevaluation unterschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Fremdevaluationen werden von Personen durchgeführt, die nicht in die zugehörigen Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Die Vertrautheit dieser Personen mit der wissenschaftlichen Evaluationstheorie gewährleistet eine sachgerechte Bewertung. Für eine fachgerechte Evaluation ist eine bestimmte Vertrautheit mit dem fachlichen Kontext von Maßnahmen, Interventionen oder Schulungen usw. in Theorie und Praxis unabdingbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Während die Fremdevaluation aus einer Außenperspektive vorgenommen wird, erfolgt die Selbstevaluation aus einer Innenperspektive. Sie wird von Personen vorgenommen, die die zugehörigen Maßnahmen, Interventionen, Schulungen usw. beziehungsweise die damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse ausführen oder für ihre Konzeption verantwortlich sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;Zur allgemeinen Bedeutung von Evaluation: [https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/evaluation/4489 Spektrum – Lexikon der Psychologie: „Evaluation“] (Zugriff: 2025-11-06).&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;3.4 Kinaesthetics-Evaluationsprozesse aus der Perspektive der allgemeinen Bedeutung&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten bezieht sich hauptsächlich auf das persönliche Lernen. In diesem Kontext spielen Selbstevaluationen und Fremdeinschätzungen eine Rolle. Der fortgesetzte Selbstevaluationsprozess der einzelnen Teilnehmenden ist ausschlaggebend für die fortlaufende Anpassung und Optimierung ihres persönlichen Lernens.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die Fremdeinschätzungen in Kinaesthetics-Bildungsangeboten sind keine Fremdevaluationen im vorausgehend dargestellten engen Sinn. Denn sie werden von Personen vorgenommen, die in die Aktivitäten und Prozesse involviert sind. Als Fremdevaluationen können die in der Schweiz durchgeführten Berufsprüfungen der SpezialistIn für angewandte Kinästhetik bezeichnet werden.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2026) &#039;&#039;&#039;: Der Evaluationsprozess in Kinaesthetics-Bildungsangeboten. Rahmenelement Lernen/Grundlagen. Texte, Redaktion: Ressourcenpool Curriculum und Forschung (EKA). 3. Auflage. Seeham, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. Ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“ ==&lt;br /&gt;
Das folgende Zitat stammt aus dem Buch „Kinaesthetics – Lernen und Bewegungskompetenz“. Es ist in das erste Kapitel „Lernen in Kinaesthetics-Kursen“ eingebettet. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Dokumentation. Im zweiten Teil geht es um die gemeinsame Reflexion, die als Methode einen wertvollen Beitrag zur Selbstevaluation leisten kann.  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„&amp;lt;big&amp;gt;1.4. Dokumentieren und schriftliche Evaluation&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Nach Bewegungserfahrungen oder nach einer gemeinsamen Reflexion einer Bewegungserfahrung werden Sie von der TrainerIn regelmäßig aufgefordert, im Arbeitsheft schriftlich zu beschreiben, was Sie wahrgenommen, analysiert und erkannt haben, oder Ihre Lernprozesse auf den Evaluationsseiten auszuwerten Somit dient das Arbeitsheft der persönlichen Dokumentation Ihres Lernens. Es geht nicht darum, zu notieren, wie die TrainerIn die Erfahrungen und Erkenntnisse eines Themas beschrieben hat, sondern darum, in Ihren Worten aufzuschreiben, was Sie individuelle erfahren und erkennen konnten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Diese Phasen der persönlichen schriftlichen Reflexion sind wichtig, um die ‚flüchtigen‘ Erfahrungen, Wahrnehmungen und mündlichen Beschreibungen „festzuhalten“ und um zu lernen, sie differenziert zu dokumentieren. Im Lernzyklus (vgl. Kapitel 2.2.) lassen sich dadurch die Bewegungserfahrungen am Anfang und am Ende, die sogenannten Vergleichsaktivitäten A1 und A2, genauer und besser vergleichen. Das Dokumentieren ermöglicht Ihnen, Ihre Lernfortschritte bewusst festzustellen, auszuwerten und einzuordnen. Ihre Notizen spiegeln also stets den aktuellen Stand Ihrer persönlichen Kinästhetik-Theorie wider.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;1.5. Die gemeinsame Reflexion&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Oft schließt sich an eine Bewegungserfahrung oder an das schriftliche Dokumentieren eine Phase der gemeinsamen Reflexion und des Austausches mit anderen Teilnehmenden oder der TrainerIn an. Hier geht es insbesondere darum, zu lernen, die eigenen Bewegungserfahrungen, Erkenntnisse und Fragen für andere Menschen nachvollziehbar zu machen und miteinander zu vergleichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dies kann durch gegenseitige Bewegungsanleitungen oder durch die gegenseitige Beschreibung und die gemeinsame Analyse und Diskussion der Erfahrungen geschehen. Selbstverständlich gibt es hier keine richtige oder falsche Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Darum ist es gut möglich, dass Sie eine Erfahrung nicht genau gleich wie eine andere TeilnehmerIn oder die TrainerIn wahrnehmen und beschreiben. Der Austausch ermöglicht Ihnen, Ihre eigene Perspektive mit der Perspektive anderer zu vergleichen und zu erweitern. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Die gemeinsame Diskussion und der Vergleich der Erfahrungsbeschreibungen ist ein wichtiger Schritt, um Ihr kognitives Verständnis der eigenen und der menschlichen Bewegung im Allgemeinen zu schärfen. Gleichzeitig lernen Sie, Ihr Verständnis gegenüber anderen zu kommunizieren.“&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &#039;&#039;&#039; European Kinaesthetics Association (Hg.) (2025):&#039;&#039;&#039; Kinaesthetics. Lernen und Bewegungskompetenz. Linz, Winterthur: Verlag European Kinaesthetics Association. ISBN 978-3-903180-01-7. S. 12ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluationsprozesse in Kinaesthetics-Bildungsangeboten in „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ == &lt;br /&gt;
Im Buch „Kinaesthetics – Konzeptsystem“ wird das Thema Evaluationsprozesse im Anhang erwähnt.  Dort werden die [[Bildungsfelder]] als Evaluationsinstrument beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleiche auch==&lt;br /&gt;
* [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik]], insbesondere [[Pädagogisch-didaktische Grundprinzipien der Kinästhetik#2.4.5 Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen|Fachsprachliche Dokumentation, Reflexion und zyklische Selbstevaluation der Lernprozesse ermöglichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsfelder]]&lt;br /&gt;
* [[Lernphase]]&lt;br /&gt;
* [[Lernmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dagmar Panzer</name></author>
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